Flotow (Adelsgeschlecht)

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Wappen derer von Flotow

Die Familie von Flotow ist ein mecklenburgisches Uradelsgeschlecht, das mit Godefridus de Vlotowe 1241 erstmals urkundlich erscheint.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name und Wappen machen die Herkunft des Geschlechts aus der Herrschaft Vlotho an der mittleren Weser wahrscheinlich, wo ein Godefridus de Vlothowe 1183 und 1187 zuerst auftritt.[2]

Die Stammreihe des mecklenburgischen Geschlechts beginnt mit Andreas von Flotow (1477–1485) auf Stuer und Woldzegarten, Amtshauptmann in Plau.

Georg Friedrich von Flotow (1786–1876) war königlich bayerischer Kämmerer und General und wurde am 4. Januar 1829 in den bayerischen Freiherrenstand erhoben. Sein Enkel Ludwig Freiherr von Flotow (1867–1948) war letzter Außenminister Österreich-Ungarns.

Es besteht ein 1937 gegründeter Familienverband.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S. Militis Henrici de Vlotowe 1277

Das Wappen zeigt auf rotem Grund ein silbernes Kreuz in dessen Winkeln vier goldene Ringe stehen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken sitzt eine Taube zwischen zwei von Silber und Rot geteilten, oben durch einen grünen Kranz verbundenen Hörnern. Sie hält einen goldenen Ring im Schnabel.

Güter in Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Uradelsgeschlecht derer von Flotow gehörten vormals folgende Güter im heutigen Mecklenburg-Vorpommern: Grabowhöfe, Grüssow, Groß Gievitz, Groß Kelle, Kambs, Kogel, Massow, Reez (in der Gemeinde Dummerstorf), Stuer (Burg Stuer), Teutendorf (in der Gemeinde Sanitz), Walow, Woldzegarten (in der Gemeinde Leizen).[3]

Bekannte Familienmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich von Flotow (1812–1883), Opernkomponist

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band III, Band 61 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1975, ISSN 0435-2408
  • Gustav von Flotow: Beiträge zur Geschichte der Familie von Flotow. Dresden: Heinrich 1844 Digitalisat
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser 1901. Erster Jahrgang, S.303ff
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1866. Sechzehnter Jahrgang, S.237

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mecklenburgisches Urkundenbuch I 528
  2. von Hodenberg, Calenbergsches Urkundenbuch Abteilung III, Archiv des Klosters Loccum Nr. 8 und Nr. 17
  3. Gutshaeuser.de - Familie von Flotow, Güter