Flotzheim

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Koordinaten: 48° 50′ 15″ N, 10° 48′ 47″ O

Flotzheim
Stadt Monheim
Wappen von Flotzheim
Höhe: 502 m
Einwohner: 460 (2015)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86653
Vorwahl: 09091

Flotzheim ist ein Ortsteil der Stadt Monheim im Landkreis Donau-Ries (Bayern).
Das Dorf hat 360 Einwohner; zur Gemarkung gehören auch noch das Dorf Kreut (90 Einwohner) und der Weiler Hagenbuch (10 Einwohner).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pfarrdorf liegt circa 3 km westlich von Monheim.

Dialektgrenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flotzheim und Kreut zählen zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin. Der Hauptort Monheim selbst zählt bereits zum bairischen Dialektgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flotzheim war im Mittelalter als erstes im Besitz der Grafen aus Graisbach, später des Klosters Kaisheim. Am 1. Mai 1978 wurde das Dorf in die Stadt Monheim eingemeindet.[1] Bis zur Stilllegung der Strecke hatte der Ort einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Fünfstetten–Monheim.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Örtliche Stadträte sind Karlheinz Leinfelder (Flotzheim) und Alfons Meier (Kreut; zugleich Zweiter Bürgermeister).

Kirchliche Verhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1065 wird Phlabsheim als eine seit langer Zeit bestehende Pfarrkirche genannt. Das Patronatsrecht hatten die Grafen von Graisbach als Lehen des Bischofs von Eichstätt inne. 1321 gab Graf Berthold von Graisbach das Patronatsrecht an den Eichstätter Bischofsstuhl zurück. Später verlieh der Bischof das Patronatsrecht an das Kloster Kaisheim, dem es 1407 durch Papst Bonifaz IX. mit Zustimmung des Eichstätter Bischofs Friedrich IV. inkorporiert wurde. Vor dem Dreißigjährigen Krieg war Flotzheim zeitweise protestantisch; im Krieg selbst blieb die Pfarrei eine zeitlang verwaist und wurde von Monheim aus versehen.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flotzheim auf der Website von Monheim

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.
  2. Pastoralblatt des Bistums Eichstätt, 5 (1858), S. 98