Flughafen Dinard-Pleurtuit-Saint-Malo

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Aéroport Dinard Bretagne
Aéroport de Dinard Pleurtuit Saint-Malo
Dinard-Pleurtuit-Saint-Malo Airport.jpg
Kenndaten
ICAO-Code LFRD
IATA-Code DNR
Koordinaten

48° 35′ 16″ N, 2° 4′ 48″ WKoordinaten: 48° 35′ 16″ N, 2° 4′ 48″ W

Höhe über MSL 66 m (217 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 5 km südwestlich von Dinard
Straße D 168/D 266
10 km zur N 176
Basisdaten
Eröffnung 1936
Betreiber IHK/CCI Rennes und Saint-Malo/Vinci Airports
Passagiere 95.907 (2019)[1]
Flug-
bewegungen
1.176 (2019)[1]
Start- und Landebahnen
12/30 1435 m × 45 m Asphalt
17/35 2200 m × 45 m Asphalt

i1 i3 i5

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Der Aéroport Dinard Bretagne, früher Aéroport de Dinard-Pleurtuit-Saint-Malo, ist ein französischer Flughafen. Er liegt in der Kommune Pleurtuit im französischen Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Träger des Flughafens ist ein Konsortium der Industrie- und Handelskammer von Rennes et Pays de Saint-Malo mit Vinci Airports.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg besetzte ihn die deutsche Luftwaffe.

Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe der Wehrmacht die hier zwischen 1940 und 1944 stationiert waren.

Von Bis Einheit[2]
Juni 1940 Juli 1940 Stab des Kampfgeschwaders 28 (Stab/KG 28)
Juli 1940 Dezember 1940 Stab des Sturzkampfgeschwaders 3 (Stab/St.G 3)
Juli 1940 Januar 1941 Stab des Sturzkampfgeschwaders 2 (Stab/St.G 2)
August 1940 Januar 1941 Stab des Sturzkampfgeschwaders 2 (I./St.G 2)
August 1940 Januar 1941 II. Gruppe des Kampfgeschwaders 27 (II./KG 27)
Mai 1942 Februar 1943 Stab des Kampfgeschwaders 6 (Stab/KG 6)
Juli 1942 Juli 1942 II. Gruppe des Kampfgeschwaders 6 (II./KG 6)
August 1943 Juni 1944 1. und 2. Staffel der Nahaufklärungsgruppe 13 (1.u. 2./NAGr. 13)
Unterhalt einer F-28 der Fluggesellschaft Saudia auf dem Aeroport Dinard–Pleurtuit–Saint-Malo

Auf der Westseite der Hauptpiste ist die Wartungsfirma Sabena Technics zuhause, welche Anfang 2019 vor Ort etwa 500 Arbeitnehmer beschäftigte, Tendenz steigend, nachdem die Zahl im Jahr 2010 schon einmal bei 700 Personen gelegen hatte.[3] Das Unternehmen revidierte früher Propeller-Transportflugzeuge der Typen Fokker und Nord, sowie die Jets der Fokker Fellowship-Famlilie, sowie die Fokker 100. Der größte Kunde ist die französische Luftwaffe, welche zudem Dassault Falcon zur Überholung bringt.[4] Ab 2013 wurden auch Puma-Helikopter der Armee überholt.[5]

Technik am Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist ein ILS auf 17/35 vorhanden. Am Flughafen kann Jet A1 und AVGAS getankt werden.

Flugverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen wird angeflogen von Ryanair und Aurigny Air Services. Linienflugziele sind London, Bristol, Birmingham, Guernsey und East Midlands.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1972 bis November 2018 kam es am Flughafen Dinard und in seiner näheren Umgebung zu drei Totalschäden von Flugzeugen. Dabei kamen keine Menschen ums Leben.[6] Auszug:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dinard–Pleurtuit–Saint-Malo Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bulletin statistiquetrafic aérien commercial - Année 2019. In: ecologique-solidaire.gouv.fr. Ministère de la Transition écologique et solidaire, abgerufen am 27. Mai 2020 (französisch).
  2. Henry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935-45 France (with Corsica and Channel Islands), abgerufen am 5. September 2014
  3. Nuages de cendres : l’aéroport de Dinard est toujours bloqué, ouest-france, 20. April 2010
  4. Maintenance aéronautique. 250 personnes seront embauchées à Sabena Technics à Dinard, ouest-france, 11. Februar 2019
  5. Dinard. L'entretien de 113 Puma français confié en partie à Sabena Technics, ouest-france, 10. September 2013
  6. Liste von Unfällen am Flughafen Dinard-Pleurtuit, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2018.
  7. Islander Historians: Islander 2005. Staines, 2005, S. 77.
  8. Unfallbericht BN-2 F-BTGH, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 17. Dezember 2018.