Flughafen Münster/Osnabrück

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Flughafen Münster/Osnabrück
Flughafen Münster Osnabrück, Terminal I & II
Münster/Osnabrück (Nordrhein-Westfalen)
Münster/Osnabrück (Nordrhein-Westfalen)
Münster/Osnabrück
Lokalisierung von Nordrhein-Westfalen in Deutschland
Kenndaten
ICAO-Code EDDG
IATA-Code FMO
Flugplatztyp Verkehrsflughafen
Koordinaten

52° 8′ 5″ N, 7° 41′ 5″ OKoordinaten: 52° 8′ 5″ N, 7° 41′ 5″ O

Höhe über MSL 48 m (159 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 25 km nördlich von Münster,
28 km südwestlich von Osnabrück[1]
Straße A1 B219 B475 B481
Nahverkehr Busverbindungen nach
Münster (S50, D50, R51)
Ibbenbüren (S50)
Lengerich (R51)
Basisdaten
Eröffnung 1972
Betreiber Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
Fläche 182,5 ha
Terminals 2
Passagiere 991.031 (2023)[2]
Luftfracht 108 t (2023)[2]
Flug-
bewegungen
36.316 (2023)[2]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
ca. 2,5 Millionen[3]
Beschäftigte 148 / 366 (GmbH / Konzern)[4] (2020)
Start- und Landebahn
07/25 2170 m × 45 m Asphalt
Webseite
fmo.de



i7 i11 i13

Der Flughafen Münster/Osnabrück (IATA-Code: FMO, ICAO-Code: EDDG), Markenname Münster Osnabrück International Airport – ist ein internationaler Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen. Der IATA-Code FMO ist gleichzeitig die Abkürzung für die offizielle Bezeichnung Flughafen Münster/Osnabrück. Der Flughafen liegt (bezogen auf das Stadtzentrum) 7 km nordöstlich von Greven, 25 km nördlich von Münster und 28 km südwestlich von Osnabrück[1] auf dem Gemeindegebiet der Stadt Greven.

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einzugsbereich des Flughafens Münster/Osnabrück, in dem über sechs Millionen Menschen leben, umfasst neben dem Münsterland das Tecklenburger Land, das nördliche Ruhrgebiet, das südwestliche Niedersachsen bis zum mittleren Emsland sowie Teile der Niederlande wie die Regionen Twente, Achterhoek (Euregio) und zum Teil auch Ostwestfalen-Lippe.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als ÖPNV-Anbindung gibt es die Buslinien S50 und D50 aus Münster oder Ibbenbüren. Die Flughafenbuslinie X52 aus Osnabrück wurde im März 2023 eingestellt.

Außerdem ist der Flughafen Münster/Osnabrück von der Bundesautobahn 1 über die Anschlussstelle 75 (Flughafen Münster-Osnabrück) erreichbar.

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Flughafen Münster/Osnabrück werden zur Ferienzeit überwiegend europäische, nordafrikanische und türkische Urlaubsziele angeflogen. Die einzigen ganzjährigen Verbindungen sind die Linienflüge nach München und Frankfurt.

Flughafenanlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Start- und Landebahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild aus östlicher Richtung, im Vordergrund der Dortmund-Ems-Kanal

Nach dem Planfeststellungsverfahren von Ende 2004 durfte der Flughafen Münster/Osnabrück seine Start- und Landebahn zunächst auf 3000 Meter und schließlich auf 3600 Meter verlängern. Die Baumaßnahme sollte im Dezember 2006 begonnen und Ende 2009 abgeschlossen werden. Die damalige Umweltministerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) meldete Ende 2004 den Eltingmühlenbach im Kreisgebiet Steinfurt als FFH-Zone des Naturschutzes, was die Ausbaupläne abbremste. Außerdem wurde gegen das Planfeststellungsverfahren u. a. vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Klage erhoben, die im Juli 2006 vom Oberverwaltungsgericht NRW zurückgewiesen wurde. Dagegen hatte der Naturschutzbund eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht durchgesetzt, die im Juli 2009 wegen rückläufiger Passagierzahlen an das Oberverwaltungsgericht Münster zurückverwiesen wurde. Das Gericht in Münster zeigte sich Ende Mai 2011 nicht überzeugt von der Vorstellung der Flughafenbetreiber, mit der zu verlängernden Start- und Landebahn zu einem interkontinentalen Flughafen zu werden. Deshalb argumentierten die Richter, dass das öffentliche Interesse am Ausbau nicht die Schutzwürdigkeit des Naturraumes überwiege. Im November 2011 einigten sich FMO und Naturschutzbund, die Start- und Landebahn nur auf 3000 m zu verlängern, wenn der Eltingmühlenbach nicht mehr unter die Start- und Landebahn verlegt, sondern um sie herum geleitet wird.[5]

Für das Projekt waren bis November 2011 bereits Kosten von rund 19 Millionen Euro entstanden,[6] die gesamte Ausbaustufe war ursprünglich mit rund 60 Millionen Euro veranschlagt worden. Anfang November 2017 wurde bekannt, dass dieses Projekt nicht weiterbetrieben werden soll: „… die Entwicklung des Luftverkehrs in der jüngsten Vergangenheit und die kurz- und mittelfristigen Aussichten lassen … am FMO keinen akuten Bedarf erkennen.“[7]

Terminals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat zwei zusammenhängende Terminals. Im Erdgeschoss sind die Check-in-Schalter sowie der Ankunftsbereich. Das erste Obergeschoss dient als Abflugbereich, dort befindet sich auch die Sicherheitskontrolle, dahinter sind die oberen Gates. Über eine Treppe können von dort aus die Gates A1 bis A9, die im Erdgeschoss des Terminal I liegen, erreicht werden. Im Erdgeschoss befindet sich die Gepäckausgabe. Zudem sind im Obergeschoss Gastronomie und einige Geschäfte angesiedelt, eine frei zugängliche Besucherterrasse ist im ersten Obergeschoss des Terminals 1.[8]

Airportpark FMO[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wacholder und Sandweg im NSG Hüttruper Heide

Der Airportpark FMO ist ein 200 Hektar großes Gewerbegebiet für das an den Flughafen angegliederte Gewerbe, das 2004 von den Städten Münster und Greven sowie vom Kreis Steinfurt südlich des Flughafens Münster/Osnabrück ausgewiesen wurde. Da sich fast ein Jahrzehnt keine Interessenten fanden, wurden schließlich die Vorgaben gelockert, das Gewerbe musste also nicht mehr flughafenaffin sein. Erst im Frühjahr 2013 gelang so die erste größere Ansiedlung.

Das städtebauliche Strukturkonzept des Airportpark FMO berücksichtigt zwar die besonderen Belange des FFH-geschützten Eltingmühlenbachs, jedoch wurde schon im Vorfeld der Erschließung für die K1 das Naturschutzgebiet Hüttruper Heide, das zwischen dieser Stichstraße und dem Dortmund-Ems-Kanal liegt, gezielt entwertet. Peripheres Grünland des Schutzgebiets, das erst in den 1990er Jahren als Pufferzone angelegt worden war, wurde noch vor der Begutachtung umgebrochen und Kleingewässer – so genannte Blänken mit Vorkommen des Nördlichen Kammmolchs – wurden zugeschüttet. Die Planung des Airportpark FMO beinhaltet insgesamt vier Realisierungsstufen, von denen die letzte die Bebauung auch des Naturschutzgebiets vorsieht.[9]

Behördliche Dienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS)
  • Hauptzollamt Münster
  • Polizeiwache Flughafen Greven der Kreispolizeibehörde Steinfurt
  • Flugwetterwarte Münster/Osnabrück des Deutschen Wetterdienstes
  • Luftsicherheitsstelle FMO (Bezirksregierung Münster, Dezernat 26)
  • Luftaufsicht FMO (Bezirksregierung Münster, Dezernat 26)
  • Bundespolizei

Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen wird von der Flughafen Münster/Osnabrück GmbH betrieben. Die Gesellschafter sind zu über 95 % Kommunen bzw. kommunale Unternehmen, damit ist der Flughafen selbst ein öffentliches Unternehmen.

Anteile der Gesellschafter
Gesellschafter Anteil
Stadtwerke Münster GmbH
  
35,06 %
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH
  
30,28 %
Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
  
17,20 %
Grevener Verkehrs GmbH
  
5,89 %
Beteiligungs- u. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Landkreis Osnabrück
  
5,08 %
Kreis Warendorf
  
2,44 %
FMO Luftfahrtförderungs GmbH
  
2,08 %
Kreis Borken
  
0,45 %
Kreis Coesfeld
  
0,45 %
Landkreis Grafschaft Bentheim
  
0,45 %
Landkreis Emsland
  
0,45 %
IHK Nord Westfalen
  
0,07 %
IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
  
0,03 %
HWK Münster
  
0,03 %
HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
  
0,03 %
Quelle: fmo.de[10]

Verkehrszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er Jahren stiegen die Fluggastzahlen stetig an. Das Jahr 2000 war mit rund 1,8 Millionen Passagieren das fluggastreichste Jahr des Flughafens. Seit 2008 sanken die Fluggastzahlen zunächst leicht, ab 2011 aber deutlich. 2012 wurde die Ein-Millionen-Marke nur noch knapp erreicht,[11] 2013 wurden nur noch rund 862.000 Passagiere verzeichnet,[12] was einem Rückgang von rund 16 % gegenüber 2012 entspricht. 2014 stieg die Fluggastzahl wieder leicht auf 886.186,[13] um 2015 wieder auf 815.005 nachzugeben,[14] und 2016 weiter auf 785.000 zu sinken[15] Dies ist der niedrigste Wert seit Mitte der 1990er Jahre. 2017 stieg die Passagierzahl um rund 23 % auf 969.700,[16] im Jahr 2018 wurde mit 1.026.625 Fluggästen erstmals seit 2012 wieder die Millionenmarke überschritten.[17]

Zuletzt verantwortete bis zu ihrer Insolvenz Anfang 2019 die Fluggesellschaft Germania einen erheblichen Teil der Flugverbindungen aus und nach Münster. Bereits in den Folgemonaten nach Einstellung ihres Flugbetriebs gelang es dem Flughafen FMO jedoch, den Wegfall des entsprechenden Flugaufkommens weitgehend durch Verbindungen anderer Luftfahrtunternehmen wie Laudamotion und Eurowings zu kompensieren.[18] Die Fluggastzahlen gingen 2019 trotzdem leicht auf 992.553 zurück.

Im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020 gingen die Passagier-Zahlen deutlich auf rund 223.500 zurück, was einen Verlust von 77,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.[19] Im zweiten Jahr der Pandemie 2021 erholten sich die Fluggastzahlen wieder leicht, es wurden 62 Prozent mehr gegenüber 2020, nämlich 362.106 Passagiere am FMO gezählt.[20] Im Jahr 2022 zählte der FMO in Greven 834.000 Fluggäste. Auf dieser Basis hat der Grevener Flughafen erstmals seit dem Jahr 2012 wieder ein positives Betriebsergebnis (EBITDA) in Höhe von 324.000 Euro erzielt.[21] Das Jahr 2023 konnte mit einem Passagierplus von rund 19 Prozent abgeschlossen werden im Vergleich zum Vorjahr. Somit erreicht der Grevener Flughafen das Niveau des Vor-Corona Jahres 2019.[22]

Passagiere pro Jahr[23][24][25][26]
Jahr Passagiere
1980
  
110.000
  
1985
  
135.000
  
1991
  
272.254
1992
  
400.876
1993
  
544.713
1994
  
663.027
1995
  
873.207
1996
  
987.956
1997
  
1,06 Mio.
1998
  
1,21 Mio.
1999
  
1,60 Mio.
2000
  
1,80 Mio.
2001
  
1,60 Mio.
2002
  
1,50 Mio.
2003
  
1,50 Mio.
2004
  
1,50 Mio.
2005
  
1,50 Mio.
2006
  
1,55 Mio.
2007
  
1,60 Mio.
2008
  
1,58 Mio.
2009
  
1,39 Mio.
2010
  
1,33 Mio.
2011
  
1,32 Mio.
2012
  
1,03 Mio.
2013
  
0,86 Mio.
2014
  
0,89 Mio.
2015
  
0,82 Mio.
2016
  
0,79 Mio.
2017
  
0,97 Mio.
2018
  
1,03 Mio.
2019
  
0,99 Mio.
2020
  
223.500
2021
  
362.106
2022
  
834.424
2023[27]
  
991.471
Verkehrsreichste Flugstrecken ab FMO[28]
Rang Ziel Passagiere
2018
Veränderung Passagiere
2017
Starts
2018
Veränderung Starts
2017
1 Deutschland München 117.222  -0,25 % 117.521 1.570  7,76 % 1.457
2 SpanienSpanien Palma de Mallorca 104.851  0,73 % 104.092 802  14,25 % 702
3 Turkei Antalya 78.174  23,29 % 63.405 487  22,98 % 396
4 Deutschland Frankfurt 69.038  3,8 % 66.513 1.293  -0,23 % 1.296
5 Agypten Hurghada 14.875 Route neu 0 106 Route neu 0
6 SpanienSpanien Las Palmas 12.434  -5,67 % 13.181 104  4 % 100
7 SpanienSpanien Fuerteventura 12.128  -17,27 % 14.660 105  2,94 % 102
8 Griechenland Heraklion 8.895  -12,2 % 10.131 75  -2,6 % 77
9 Turkei Istanbul-Atatürk 8.825  -21,96 % 11.308 80  -33,88 % 121
10 SpanienSpanien Teneriffa-Süd 6.473  8,92 % 5.943 60  13,21 % 53
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)
Verkehrsreichste Flugstrecken nach Ländern ab FMO[28]
Rang Ziel Passagiere
2018
Veränderung Passagiere
2017
Starts
2018
Veränderung Starts
2017
1 Deutschland Deutschland 193.309  1,04 % 191.312 8.361  -1,35 % 8.475
2 SpanienSpanien Spanien 143.660  -2,45 % 147.275 1.163  8,29 % 1.074
3 Turkei Türkei 108.051  20,98 % 89.315 735  15,38 % 637
4 Griechenland Griechenland 23.852  -2,59 % 24.487 192  2,13 % 188
5 Agypten Ägypten 14.875  145,22 % 6.066 106  152,38 % 42
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1954–1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1954 erfolgte die offizielle Zulassung des Areals als Segelfluggelände. Am 20. Dezember 1957 erhielt der Flugplatz die Zulassung als Motorlandeplatz, betrieben durch die „Luftfahrtvereinigung Greven“. Am 21. Dezember 1966 gründeten die Städte Münster, Osnabrück und Greven sowie die Landkreise Münster und Tecklenburg die „Flughafen Münster/Osnabrück GmbH“. Zum ersten Geschäftsführer wurde Klaus Meyer-Schwickerath, der Oberkreisdirektor des Landkreises Münster, gewählt, der dieses Amt bis 1974 innehatte. Die GmbH wurde Anfang 1968 Betreiberin des Flugplatzes. Am 24. September 1968 erteilte das Land Nordrhein-Westfalen dem Staatsneubauamt Flughäfen (Fritz H. Wolters) die Genehmigung für die erste Ausbaustufe. In der Folge entstanden ein Vorfeld sowie eine 2000 m lange Start- und Landebahn. Die Planierarbeiten wurden dabei im Zuge einer Übung von der Britischen Rheinarmee durchgeführt.

1971–1985[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach fünfjähriger Bauzeit wurde der Flughafen Münster/Osnabrück am 27. Mai 1972 offiziell eröffnet.[29] Im Jahr 1973 fand der Start des ersten Charterflugs nach Palma de Mallorca statt. Die dänische Fluggesellschaft Cimber Air bediente dreimal täglich mit einer 29-sitzigen Maschine die Verbindung nach Frankfurt.[29] Die Flughafenfeuerwehr erhielt 1973 ein Großtanklöschfahrzeug von Magirus-Deutz mit 12.000 Litern Wasservorrat.

Der Tower wurde 1975 in Betrieb genommen und die Luftaufsichtsbehörde bezog ihre Räumlichkeiten. Die Luftverkehrskontrolle und das Instrumentenlandesystem (ILS) ermöglichten fortan noch sicherere Starts und Landungen. Die Erklärung zum Zollflughafen erfolgte ebenfalls 1975, damit wurden „Duty-free“ sowie Frachtimport und -export ermöglicht. Die Start- und Landebahn wurde 1976 um 170 m auf eine Länge von 2.170 m verlängert.

Die erste Linienverbindung mit Düsenmaschinen erfolgte 1984 am Flughafen. Ebenfalls 1984 startete British Airways erste Berlinflüge mit der BAC 1-11.

1986–2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen Münster/Osnabrück wurde 1986 als 12. Mitglied in den Kreis der internationalen Verkehrsflughäfen der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. Die Flugzeughalle 4 wurde 1987 fertiggestellt. Der Flughafen Münster/Osnabrück wurde 1989 als zehnter Verkehrsflughafen in das Nachtflugpostnetz der Lufthansa integriert. 1990 ging ein neuer Tower in Betrieb. Er hat eine Höhe von 35 Metern und ist nur für den quaderförmigen 800 Meter hohen Luftraum im Umfeld des Flughafens zuständig.[29] Eine 1200 m² große Frachthalle steht seit Herbst 1991 zur Verfügung. Verhandlungen um den Ausbau der Start- und Landebahn des Flughafens auf 3600 m begannen 1994.[6] Das von JSK geplante Terminal I[30] wurde 1995 eröffnet. Am 26. November 1999 wurde in Anwesenheit von Münsters Oberbürgermeister Berthold Tillmann, Grevens Bürgermeister Egon Koling sowie dem Landrat des Kreises Steinfurt, Thomas Kubendorff, der erste Spatenstich zum Bau des zweiten Terminals vorgenommen.[31] Der Bürokomplex „Airportcenter“ mit dem Parkhaus 2, welches 1400 Stellplätze besitzt, wurde am 29. Juni 2000 eröffnet.[32] 1999 erwirtschaftete der FMO erstmals seit seinem Bestehen einen Überschuss. Während 1996 noch 4,5 Millionen DM Verlust anfielen, wurde 1999 ein Überschuss von 7 Millionen DM erwirtschaftet.[33]

Ab dem 4. November 2000 wurden vom FMO erstmals Flüge in die Dominikanische Republik angeboten. Eine Dreiecksstrecke über München richtete die LTU mit Boeing-767-Jets ein. Aufgrund der kurzen Landebahn konnten die Flugzeuge am FMO nicht genug Kerosin tanken, um die Strecke direkt zu fliegen und mussten in München nachtanken. Zum Winterflugplan 2001/2002 wurde die Strecke wegen geringer Rentabilität jedoch wieder eingestellt.[34][35]

2001–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erster Autobahnzubringer wurde mit der Kreisstraße 9n am 21. Mai 2001 eröffnet. Die 1,9 Kilometer lange Kreisstraße, welche 3,6 Millionen DM kostete, verkürzte die Strecke zur Anschlussstelle Ladbergen um 5 Kilometer.[36] Das Terminal II wurde am 31. Mai 2001 in Betrieb genommen. Das 24.000 m³ große Gebäude kostete 100 Millionen DM und hat eine Passagierkapazität von 3 Millionen Passagieren.[37] Als zu groß dimensioniert kritisiert wurde es als Auslöser für die finanzielle Schräglage des Flughafens ausgemacht, wobei zu dessen Errichtung der durch die Terroranschläge am 11. September 2001 und die Weltwirtschaftskrise ab 2007 bedingte Passagierrückgang nicht absehbar war.[11]

Im Jahr 2001 verlegte die City-air Germany ihren Sitz vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum FMO. Bis zur Insolvenz am 1. März 2004 wurden Ziele wie Nürnberg, Dresden, Leipzig/Halle, Kopenhagen und Berlin angeflogen.[38] Am 30. September 2002 nahm Air Berlin eine Fluglinie vom FMO zum London Stansted Airport auf. Diese Linie war Teil des Air-Berlin Konzepts „City-Shuttle“, mit dem auf die langsam etablierenden Billigfluggesellschaften reagiert wurde.[39]

ITH Christoph Westfalen am Universitätsklinikum Münster

Der Neubau einer Flugzeugswartungshalle für Air Berlin wurde Ende 2002 abgeschlossen, und der Intensivtransporthubschrauber Christoph Westfalen wurde vom ADAC in Dienst gestellt und am FMO stationiert. Im November 2004 wurde die Start- und Landebahn erneuert, dafür war eine viertägige Schließung des Flughafens nötig.

Im Jahr 2005 brachte das Land Nordrhein-Westfalen das Planfeststellungsverfahren zur Verlängerung der Start- und Landebahn nach zehn Jahren zum Ende. Zwar durfte der Flughafen Münster/Osnabrück die Bahn verlängern, musste aber strenge Umweltauflagen berücksichtigen. Die Verlängerung von 2170 m auf 3600 m wurde mit etwa 120 Millionen Euro veranschlagt. Am 16. Dezember 2005 beschloss die Gesellschafterversammlung zunächst die Verlängerung auf 3000 m. Das Oberverwaltungsgericht Münster wies 2006 drei Klagen von Umweltschützern ab und erlaubte auch den Ausbau der Start- und Landebahn auf 3600 m.

Das neue Cargo-Terminal am Flughafen wurde 2007 eröffnet, im selben Jahr bezog LSG Sky Chefs das neue Catering-Gebäude. Im selben Jahr begannen die Vorarbeiten für die Erschließungsachse des Airportparks und den Autobahnanschluss.

Die angefochtene Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vom 13. Juli 2006 wurde vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) Leipzig 2009 aufgehoben und zur erneuten Verhandlung an das OVG Münster zurückverwiesen.

Am 17. November 2010 wurde der Autobahnanschluss für den Airportpark eröffnet, im Mai 2011 begann dort der Bau der neuen ADAC-Luftrettungsstation für „Christoph Westfalen“.[40]

2011–2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Mai 2011 wurde der Planfeststellungsbeschluss zur Start- und Landebahnverlängerung für rechtswidrig erklärt, damit wurden die Ausbaupläne einstweilen gestoppt. Im November 2011 einigte sich FMO und Naturschutzbund darauf, die Startbahn nur auf 3000 m zu verlängern und dafür den Eltingmühlenbach umzuleiten. Am 12. Dezember 2012 wurde entschieden, dass der Flughafen von den Stadtwerken Münster in den folgenden fünf Jahren Gelder in Höhe von 9,54 Millionen Euro erhalten sollte, die im Ermessen der Flughafenbetreiber auch für den Ausbau der Startbahn verwendet werden können.[41]

Ende September 2013 wurden – nachdem der Rat der Stadt Osnabrück bereits ähnlich entschieden hatte – durch den Rat der Stadt Münster als einem der großen Anteilseigner, die Modalitäten einer beträchtlichen Kapitalerhöhung beschlossen. Demnach sollen dem FMO bis 2015 insgesamt mehr als 27 Millionen Euro in drei Raten zur Verfügung gestellt werden. Die Betreibergesellschaft hat inzwischen fast 100 Millionen Euro Schulden verursacht und das bei Verlusten im laufenden Geschäftsjahr von 10 Millionen Euro und weiterhin kontinuierlich zurückgehenden Fluggastzahlen.[42] Im Jahr 2014 betrug der Jahresverlust ca. 12,85 Mio. €.[43]

Zu Beginn des Jahres 2015 kam es nach Vorwürfen von FMO-Aufsichtsratsmitglied Thomas Kubendorff, Landrat des Kreises Steinfurt (CDU), gegen Gerd Stöwer, dem Geschäftsführer des Flughafens, zu einer Vertrauenskrise. Stöwer habe mit bewusst unklar gehaltenen Formulierungen versucht, Entscheidungen in seinem Sinne zu beeinflussen, so der Vorwurf Kubendorffs. Stein des Anstoßes war das Entschuldungskonzept des mit rund 90 Millionen Euro hoch verschuldeten Flughafens. Die Aufsichtsratsvertreter des Kreises Steinfurt, der mit mehr als 30 % zweitgrößter Anteilseigner des FMO ist, hatten sich daher geweigert, Stöwer das Vertrauen auszusprechen.

Zum Nachfolger des ausscheidenden Stöwer bestimmten die Gesellschafter den ehemaligen Manager des neuen Berliner Flughafens BER, Rainer Schwarz.[44]

2017–2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2017 beschloss der Aufsichtsrat die Einstellung des Projekts zur Start- und Landebahnverlängerung.[45] Im selben Jahr stellte Air Berlin den Flugbetrieb ein. Dies markierte das Ende des Air-Berlin-Betriebs am FMO, nachdem die Fluggesellschaft bereits in den Jahren zuvor ihr Angebot deutlich reduziert hatte und zuletzt nur noch nach Palma de Mallorca flog.

Im Jahr 2018 gelang es dem FMO zum ersten Mal seit 2012 wieder, eine Million Fluggäste zu verzeichnen. Diese resultierten aus der Neuansiedlung und dem Streckenausbau mehrerer Airlines, wie z. B. der Germania oder der Small Planet Airlines. Letztere stellte aber den Betrieb nach kurzer Zeit wieder ein. Ebenfalls 2018 übernahm der Kreis Steinfurt die Buslinie X150 zwischen dem FMO und Osnabrück; er benannte sie mit der Übernahme in X15 um.

Anfang des Jahres 2019 stellte mit Germania eine weitere Fluggesellschaft, die für den maßgeblichen Anstieg der Passagierzahlen verantwortlich war, den Betrieb aufgrund von Insolvenz ein. Germania flog zuletzt 20 der 27 Ziele vom FMO an. 16 der 27 Verbindungen fielen durch die Germania-Insolvenz weg. Im Jahr vor der Betriebseinstellung, 2018, beförderte Germania ca. 270.000 Passagiere ab dem FMO, was ungefähr einem Viertel der gesamten Fluggäste entsprach. Als Nachfolger wechselte Corendon Airlines mit Zielen in der Türkei, in Ägypten und Griechenland zum FMO.[46]

Am Abend des 14. Oktober 2019 brach ein Großbrand im Parkhaus A am FMO aus, bei dem mindestens 72 der etwa 600 zum Zeitpunkt des Brandes im Parkhaus befindlichen Fahrzeuge in den Parkebenen 1 und 2 in Brand gerieten.[47][48][49][50] 280 Feuerwehrleute aus dem ganzen Kreis Steinfurt brachten den etwa 1000 °C heißen Brand unter Kontrolle, der zu einem Sachschaden von über einer Million Euro an den Fahrzeugen, einem Schaden am Parkhaus in derselben Höhe sowie zu aufwendigen Sanierungen am Gebäude führte.[48][51] Zehn Tage nach dem Brand wurden die ersten von 600 Metallstützen aufgestellt, um die Betondecken der Parkebenen statisch zu stabilisieren und das Befahren durch Abschleppwagen zu ermöglichen.[50]

Von Februar bis September 2021 wurde das Terminal 1 des Flughafens als Impfzentrum des Kreises Steinfurt genutzt.[52][53] Aufgrund wieder gestiegener Nachfrage wurde das Impfzentrum zum 13. Dezember 2021 wiedereröffnet und war bis zum Ende April 2022 in Betrieb.[54][55]

Seit 2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Mai 2022 wurde die Kurzfassung eines Gutachtens zu den „Optionen der Weiterentwicklung“ des FMO veröffentlicht, welches von der Stadt Münster und dem Kreis Steinfurt 2021 in Auftrag gegeben wurde. Im Hinblick auf die bisherige betriebswirtschaftliche Entwicklung des Flughafens, konstatiert es, dass alle Vorhersagen der 1990er Jahre sich „nicht ansatzweise bestätigt“ hätten. Entgegen den positiven Trends der übrigen Flughäfen in NRW sei das Fluggastaufkommen des FMO um fast ein Viertel zurückgegangen und habe die prognostizierten Zahlen zu keinem Zeitpunkt erreicht. Prognostisch vergleicht das Gutachten eine Herabstufung/Liquidation des Flughafens mit einem transformierten Weiterbetrieb. Trotz der Annahme einer Verringerung des Passagieraufkommens (von −28 % für das Jahr 2004 und −5 % für das Jahr 2006, jeweils gegenüber 2019) kommt es zu der Empfehlung einer Weiternutzung und benennt Einsparmöglichkeiten gegenüber dem bisherigen Betrieb durch Erhöhung der Start-/ Landeentgelte und der Passagiergebühren, eine Reduzierung des Personalbestandes, eine Anpassung der Betriebszeiten mit nächtlicher Schließung des Flughafens in den Wintermonaten sowie zusätzlich zu rekrutierenden Einnahmen durch Vermietung von Flächen und Teilen der Gebäude. Eine Bezuschussung aus Steuermitteln sei weiterhin sinnvoll aufgrund der hohen Kosten bei einer Herabstufung bzw. Liquidation des Flughafens bei verminderter Standortattraktivität der Region. Im Hinblick auf eine überregionale Bedeutung des FMO wird konstatiert, dass weder eine Bundes- noch eine Landesbedeutung attestiert werden könne. Benannt werden aber denkbare Kompensationsleistungen des Bundes, wenn aus politischer Sicht eine militärische Notwendigkeit zum Erhalt des FMO-Standortes begründet würde, (evt. nach Konsultation der NATO) oder wenn politische Entscheidungen zur Vorhaltung des FMO zur Kriseninfrastruktur, etwa bei Pandemien oder humanitären Krisen (Flüchtlinge), getroffen würde.[56]

Täglich gibt es etwa 300 Flugbewegungen.[29] Die Hälfte dieser Flugbewegungen entfällt dabei auf die beiden ansässigen Flugschulen, den Sportfliegerei-Verein, den Segelflugplatz sowie gelegentliche Bewegungen eines Freiballons.[29]

Kritik am Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Betrieb des Flughafens steht aus unterschiedlichen Gründen in der Kritik.

Überdimensioniert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem für mehr als 2,5 Millionen Fluggäste pro Jahr konzipierten Abfertigungsbereich wurden in seiner verkehrsreichsten Zeit (um das Jahr 2000) nicht mehr als 1,8 Millionen Passagiere gezählt. Für die Jahre seit 2012 wurden jeweils 1 Million oder weniger Passagiere gemeldet (siehe o.a. Tabelle „Passagiere pro Jahr“).

Verlustreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kommunalen Anteilseigner haben in den Jahren 2006 bis 2019 bilanzielle Verluste von insgesamt rund 100 Millionen Euro tragen müssen[57]. Die Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel (Darlehen/Kapitalzuführungen) in Höhe von 35 Millionen Euro durch die kommunalen Anteilseigner sind im Rahmen des aktuellen Finanzierungskonzepts 2.0 bereits beschlossen bzw. geplant (siehe hierzu beispielsweise die Beschlussvorlage des Kreises Warendorf 2021).[58] Zusätzlicher Bedarf ist durch die coronabedingten Ausfälle entstanden (2021 und 2022 fließen jeweils 10 Millionen Euro).

Ballung von Regionalflughäfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dichte der Regionalflughäfen in NRW mit ähnlichem Geschäftsmodell und ähnlichen finanziellen Problemen (Dortmund, Paderborn/Lippstadt, Münster/Osnabrück) werden u. a. vom Bund der Steuerzahler e. V. als „teure Experimente zulasten der Steuerzahler“ gewertet[59].

Umweltbelastungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Belastung durch den Flugverkehr führt zur Forderung nach Verringerung des Fluglärms zum Schutz der Gesundheit der betroffenen Anwohner, insbesondere nach einem Nachtflugverbot.[60]
  • Grundsätzlicher sind Forderungen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen durch den Flugverkehr. Der Flughafenbetreiber hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden.[61] Dies bezieht sich aber im Wesentlichen auf die Aktivitäten am Boden (Flughafentechnik). Die Emissionen durch Flugbewegungen bleiben dabei ausgeklammert. Das Umweltbundesamt (UBA) führt zu diesen Themen in seiner Publikation mit dem Schwerpunkt „Fliegen“ eine Reihe von Vorschlägen auf.[62] So wird u. a. der Ersatz von Kurzstreckenflügen durch Nutzung der vorhandenen Bahnverbindungen empfohlen. Die Fluggesellschaft Lufthansa und die Deutsche Bahn haben hierzu bereits eine Kooperation gestartet, in die auch die Bahnstationen Münster und Osnabrück einbezogen wurden.[63][64]

Kritik am Gutachten 2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hinblick auf das vorgelegte Gutachten wird kritisiert, dass die Aufgabenstellung, unterschiedliche Szenarien im Hinblick auf die Auswirkungen auf Infrastruktur, Klima- und Sozialverträglichkeit im Vergleich zu untersuchen, weitgehend ignoriert worden sei. Auch die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, Arbeitsplätze sowie des vom FMO generierten regionalen Steueraufkommens seien nicht konkret untersucht worden.[65]

Ansässige Luftfahrtunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Executive Charter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BAC (Business-Aircraft-Charter.de), ein Citation-Mustang-Betreiber

Weitere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Hansa Luftbild Sensorik und Photogrammetrie GmbH hat hier mehrere Messflugzeuge stationiert, die für Bildflüge und Flüge mit anderen Sensoren vom FMO aus eingesetzt werden.
  • Die AVT Airborne Sensing GmbH, ehemals Weser Airborne Sensing, hat hier ebenfalls mehrere Messflugzeuge für Bildflüge stationiert.[66]
  • aerotreff.de Flugschule am FMO GmbH
  • AIS Flight Academy
  • ASK Air Service Klausheide GmbH (Luftfahrttechnischer Betrieb)
  • Flugschule MSR
  • Flugschule TFF
  • Luftrettungszentrum der ADAC Luftrettung (siehe Christoph Westfalen)
  • ATR Maintenance[67]
  • Altitude Paint Services APS[68]

Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Wetterdienst unterhält am Flughafen Münster/Osnabrück eine Wetterstation (Stationskennziffer 10315),[69] die die Wetterdaten seit 1. Oktober 1989 aufzeichnet.[70] Sie ist Nachfolgerin der Station Münster, die bis 1990/1991 am Zoo der Stadt Münster beheimatet war,[71] und liegt auf einer Höhe von 47,8 m ü. NN.[69] Die höchste gemessene Temperatur betrug 40,0 °Celsius am 25. Juli 2019.[72] Der niedrigste Wert wurde mit minus 21,5 °Celsius am 2. Januar 1997 verzeichnet.[73]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Flughafen Münster/Osnabrück – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b AIP Germany. S. AD 2 EDDG 1-1 (online [abgerufen am 2. November 2015] letzte Berichtigungen: AIP-Berichtigung 11/15 (berichtigt am 15. Oktober 2015), AIRAC AIP-Berichtigung 09/15 (Inkrafttretungsdatum: 15. Oktober 2015)). online (Memento vom 3. Januar 2016 im Internet Archive)
  2. a b c ADV-Monatsstatistik Dezember 2023. (PDF; 919 KB) In: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V., 13. Februar 2023, abgerufen am 17. Februar 2023.
  3. Flughafen Münster/Osnabrück: Zahlen/Daten/Fakten
  4. Bundesanzeiger (Bereich: Rechnungslegung / Finanzberichte) Suchbegriff FMO Flughafen . Abgerufen am 27. Januar 2022.
  5. Allgemeine Zeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.azonline.deEinigung über FMO-Ausbau: Flughafen und Nabu: 3000 Meter kommen – Bach wird verlegt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche in Webarchiven), Greven Elmar Ries, 8. Dezember 2011.
  6. a b Westfälische Nachrichten: Verhandlungen seit 17 Jahren: Diskussion über die Zukunft des FMO (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.today), Münster, Jennifer von Glahn, 13. Oktober 2011; abgerufen am 31. Mai 2023
  7. Westfälische Nachrichten:[1], Greven/Münster, Elmar Ries, 4. November 2017
  8. Flughafen Münster/Osnabrück: Terminalplan
  9. Airportpark FMO: Städtebauliches Strukturkonzept: AirportPark FMO (Memento vom 9. März 2013 im Internet Archive) (PDF; 5,2 MB), Anlage 3 der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die kommunale Zusammenarbeit betreffend den AirportPark FMO
  10. Flughafen Münster/Osnabrück: Eigentümer
  11. a b Münstersche Zeitung: FMO zieht Bilanz: In diesem Jahr hatte es der Flughafen Münster/Osnabrück schwer – und hofft auf 2013, Münsterland, Michael Hagel, 8. Dezember 2012.
  12. Zahlen für 2013 – 16 Prozent weniger Fluggäste am FMO, Städte: Greven, 30. Dezember 2013.
  13. 12.2014 ADV-Monatsstatistik (Memento vom 5. Februar 2015 im Internet Archive)
  14. 12.2015 ADV-Monatsstatistik (Memento vom 6. Februar 2016 im Internet Archive)
  15. Elmar Ries: 2017 wird ein Schicksalsjahr für den FMO. In: Westfälische Nachrichten. (wn.de [abgerufen am 10. Mai 2019]).
  16. Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) startet erfolgreich ins Jahr 2018, hasepost.de, 4. April 2018, abgerufen am 14. Januar 2018.
  17. Gute Nachricht des Tages: Erfolgreiches Jahr für den Flughafen FMO, hasepost.de, 11. Januar 2019, abgerufen am 14. Januar 2019.
  18. FMO kann Flugausfall durch Germania kompensieren. In: WDR. 25. April 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.
  19. https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bilanz-flughafen-muenster-osnabrueck-fmo-100.html
  20. https://www.fmo.de/unternehmen/news/artikel/62-mehr-fluggaeste-in-2021/
  21. Wirtschaft aktuell: FMO erstmals wieder mit Gewinn. 5. Juni 2023, abgerufen am 7. Juni 2023 (englisch).
  22. Wirtschaft aktuell: FMO schreibt wieder schwarze Zahlen. 12. Dezember 2023, abgerufen am 14. Dezember 2023 (englisch).
  23. Flughafen Münster/Osnabrück – Passagieraufkommen bis 2018 | Statistik. Abgerufen am 10. Mai 2019.
  24. Ein Zwischenbericht anlässlich der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung gegen den Fluglärm (BVF) am 22.03.2014 In: bi-greven-fmo.de, abgerufen am 7. Februar 2019. (PDF; 268 kB)
  25. 23% mehr Fluggäste in 2017. FMO.de, 8. Januar 2018, abgerufen am 5. Februar 2019.
  26. Knapp 1 Million Fluggäste in 2019. Abgerufen am 6. Januar 2020.
  27. https://www.fmo.de/artikel/fmo-wieder-auf-vor-corona-niveau/ FMO wieder auf Vor-Corona-Niveau
  28. a b Publikation – Transport & Verkehr – Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 28. März 2019 (deutsch).
  29. a b c d e Westfälische Nachrichten: Der FMO wird 50 Jahre alt/Im Tower am Flughafen überwachen Lotsen den Flugverkehr: Von wegen „Luftaufsichtsbaracke“!, Westfalen, Greven, Gunnar A. Pier, 26. Mai 2022
  30. Flughafen Münster/Osnabrück. Abgerufen am 10. Mai 2019 (englisch).
  31. Ibbenbürener Volkszeitung vom 27. November 1999:"Erster Spatenstich für neue Abflughalle am FMO."
  32. In Ibbenbürener Volkszeitung vom 30. Juni 2000:"Flughafen mit neuem Park- und Bürokomplex"
  33. FMO erwirtschaftet erstmalig Gewinn. In: archiv.ivz-aktuell.de. Ibbenbürener Volkszeitung, 16. Januar 2000, abgerufen am 30. Dezember 2021.
  34. Niko Oertel: Vom FMO in die Karibik. In: Ibbenbürener Volkszeitung. 6. November 2000, S. 3.
  35. Aus für Flüge vom FMO nach Übersee LTU streicht. In: noz.de. Neue Osnabrücker Zeitung, 10. April 2001, abgerufen am 11. Juni 2020.
  36. Der kurze Weg zum Flughafen. In: Ibbenbürener Volkszeitung. 22. Mai 2001.
  37. Peter Henrichmann: High-Tech zum Wohlfühlen. In: Ibbenbürener Volkszeitung. 1. Juni 2001.
  38. Fluggesellschaft city-air ist pleite. In: taz.de. Die Tageszeitung, 1. März 2004, abgerufen am 8. August 2021.
  39. Wirtschaft: Air Berlin fliegt ab 39 Euro nach London. In: tagesspiegel.de. Tagesspiegel, 6. September 2002, abgerufen am 2. Oktober 2023.
  40. ADAC-Luftrettung zieht um in den Airportpark am FMO, Neue Osnabrücker Zeitung, Franz-Josef Raders, 15. April 2011
  41. Münstersche Zeitung: Mehr Geld für den FMO, Münster/Politik, Münster, ueb, 14. Dezember 2012
  42. Westfälische Nachrichten: Frisches Geld für den FMO, Münster, Klaus Baumeister & Elmar Ries, 27. September 2013
  43. https://www.bundesanzeiger.de/ Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014
  44. Rainer Schwarz wird Flughafen-Geschäftsführer in Münster. Abgerufen am 10. Mai 2019.
  45. Westfälische Nachrichten:[2], Greven/Münster, Elmar Ries, 4. November 2017
  46. Elmar Ries: FMO schließt weitere Germania-Lücken. Abgerufen am 13. August 2019.
  47. Feuer am Flughafen Münster/Osnabrück. In: ndr.de. 15. Oktober 2019, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  48. a b Westfälische Nachrichten: Ein Parkdeck voller Schrott: Aufräumen am Tag nach dem Großbrand am Flughafen Münster/Osnabrück, Westfalen, Greven, Peter Beckmann, 16. Oktober 2019
  49. Westfälische Nachrichten: FMO: Kein Hinweis auf Brandstiftung, Westfalen, Greven, er, 18. Oktober 2019
  50. a b Westfälische Nachrichten: Spurensuche im Säulenwald: Nach dem Brand im FMO-Parkhaus, Westfalen, Greven, Peter Beckmann, Gunnar A. Pier, 25. Oktober 2019
  51. Westfälische Nachrichten: Parkhaus-Brand: Millionenschaden, Westfalen, Nachrichten, Münster, 19. Oktober 2019
  52. Impfzentrum Kreis Steinfurt
  53. Impfzentrum am FMO schließt am 30. September. Westfälische Nachrichten, 28. September 2021, abgerufen am 6. November 2021.
  54. Kreis Steinfurt: Kreis Steinfurt schafft ab 13. Dezember weitere Impfmöglichkeit am FMO. In: Kreis Steinfurt. Kreis Steinfurt, 30. November 2021, abgerufen am 10. Januar 2022.
  55. Kreis Steinfurt: Geringe Nachfrage: Kreis Steinfurt schließt Ende April sein Impfzentrum am FMO. In: Kreis Steinfurt. Kreis Steinfurt, 21. April 2022, abgerufen am 17. August 2022.
  56. Stadt Münster: Gutachten zu den Optionen der Weiterentwicklung des Flughafens Münster/Osnabrück. 24. Mai 2022, abgerufen am 17. August 2022.
  57. FMO Flughafen. In: Bundesanzeiger - Suchbegriff 'FMO Flughafen'. Abgerufen am 11. Februar 2022.
  58. Umsetzung des Finanzierungskonzeptes 2.0 sowie Ausgleich des coronabedingten Schadens bei der FMO Flughafen Münster Osnabrück GmbH (FMO). In: Beschlussvorlage. Kreis Warendorf, 26. Februar 2021, abgerufen am 11. Februar 2022.
  59. DSi kompakt Nr.41 - Regionalflughäfen. In: www.steuerzahler.de. Bund der Steuerzahler e.V., 15. April 2020, abgerufen am 11. Februar 2022.
  60. Nachtfluglärm: Für Bürgerinitiative ist jede nächtliche Flugbewegung am FMO eine zu viel. In: www.wn.de. Westfälische Nachrichten (WN), 13. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2022.
  61. Ehrgeiziges Umweltziel vorgestellt: FMO will bis 2030 klimaneutral sein. In: www.fmo.de. Flughafen Münster/Osnabrück, 21. November 2019, abgerufen am 11. Februar 2022.
  62. UBA Schwerpunktmagazin 'Fliegen'. In: www.umweltbundesamt.de. Umweltbundesamt, Dezember 2019, abgerufen am 11. Februar 2022.
  63. Bahn kooperiert mit Lufthansa - Mehr Zug statt Flug. In: www.tagesschau.de. ARD (NDR), 8. März 2021, abgerufen am 11. Februar 2022.
  64. Lufthansa Express Rail - bequem mit Umstiegsgarantie zum Flug. In: bahn.de. DB Vertrieb GmbH, abgerufen am 11. Februar 2022.
  65. Zukunft des FMO - Gutachten bleibt wichtige Antworten schuldig. Münster Klima Info, 6. Juli 2022, abgerufen am 24. August 2022.
  66. AVT Airborne Sensing GmbH – Vermessung AVT. Abgerufen am 19. August 2021 (deutsch).
  67. About us. In: ATR Maintenance. Abgerufen am 24. Januar 2024 (englisch).
  68. Locations. In: Altitude Paint Services. Abgerufen am 24. Januar 2024 (britisches Englisch).
  69. a b Station Münster/Osnabrück (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) des DWD.
  70. Übersicht der Stationen mit frei verfügbaren Werten des DWD
  71. Klimadiagramm für Münster auf der Webseite der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster
  72. Hitzewelle Juli 2019 in Westeuropa – neuer nationaler Rekord in Deutschland, DWD.
  73. Absolute Tiefsttemperaturen in Deutschland (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive).