Flughafen Pointe-à-Pitre

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Pôle Caraïbes
Flughafen Pointe-a-Pitre Logo.svg
Guadeloupe (9).JPG
Kenndaten
ICAO-Code TFFR
IATA-Code PTP
Koordinaten

16° 15′ 55″ N, 61° 31′ 55″ WKoordinaten: 16° 15′ 55″ N, 61° 31′ 55″ W

11 m (36 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 5 km nördlich von Pointe-à-Pitre
Basisdaten
Eröffnung 1965
Betreiber Société aéroportuaire Guadeloupe Pôle Caraïbes (SAGPC)
Terminals 2
Passagiere 2.248.934 (2016)[1]
Luftfracht 10.541 t (2016)[1]
Flug-
bewegungen
29.276 (2016)[1]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
4 Mio.
Start- und Landebahn
12/30 3505 m × 45 m Asphalt

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Der Flughafen Pointe-à-Pitre (IATA-Code PTP, ICAO-Code TFFR, auch Aéroport Pôle Caraïbes oder Aéroport Le Raizet genannt, offiziell Aéroport de Point-à-Pître Le Raizet) ist der Hauptflughafen von Guadeloupe. Als einziger Platz von Guadeloupe hat er die Kapazität für Großraumflugzeuge. Er hatte 2016 rund 2,2 Millionen Passagiere. Der Flughafen befindet sich auf der Insel Grande-Terre, auf dem Gebiet der Gemeinde Les Abymes, rund fünf Kilometer nördlich von Pointe-à-Pitre.

Er ist Heimatflughafen für Air Caraïbes und Air Antilles Express.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965 wurde der Flughafen eröffnet. Das Terminal befand sich auf der Südseite. 1970 landete die erste Boeing 747. Um den immer größeren Passagierzahlen gerecht zu werden, wurde in den 1990er Jahren ein neues Terminal im Nordteil errichtet, welches 1996 eröffnet wurde. In diesem werden mittlerweile alle internationalen Flüge abgefertigt; es verfügt über fünf Fluggastbrücken.

Ebenfalls wurde ein kleines Frachtzentrum errichtet. 2006 besuchte der Airbus A380 auf einem Testflug unter anderem den Flughafen von Guadeloupe.

Am 30. Juni 2014 wurde das für regionale Karibikflüge vorgesehene Terminal T2 eingeweiht.

Quell-Wikidata-Abfrage anzeigen.


Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Startbahn des Flughafens ist mit 3,5 km Länge in der Lage, alle Großraumflugzeuge aufzunehmen. Die Terminals sind für vier Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt. Es gibt mehrere Flugvereine, u. a. Les Ailes Guadeloupéennes und Aéroclub de l’Aviation Civile Guadeloupe.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 22. Juni 1962 kam eine Boeing 707-328 der Air France (Luftfahrzeugkennzeichen F-BHST) von ihrer vorgesehenen Flugroute ab und flog im Anflug auf den Flughafen Pointe-à-Pitre in 1400 Metern Höhe gegen einen bewaldeten Berg. Alle 113 Personen an Bord kamen ums Leben. Infolge eines Gewitters war es zu falschen Anzeichen des Radiokompasses gekommen.[2]
  • Am 5. März 1968 flog eine Boeing 707-328C der Air France (F-BLCJ) beim Anflug auf den Flughafen in 1200 Metern Höhe gegen einen Vulkan. Alle 63 Personen an Bord kamen ums Leben. Der Flugschreiber konnte nie geborgen und die Absturzursache nicht ermittelt werden.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistik auf der Website des Ministère de l'écologie, du développement durable et de l'énergie. (PDF; 2,55 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: developpement-durable.gouv.fr. Ministère de l'écologie, du développement durable et de l'énergie, archiviert vom Original am 29. April 2017; abgerufen am 12. Mai 2017 (französisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.developpement-durable.gouv.fr
  2. Unfallbericht B-707 F-BHST, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 29. Januar 2019.
  3. Unfallbericht B-707 F-BLCJ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 29. Januar 2019.