Flugkörper

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Begründung: Natürlich gibt es die Bezeichnung Flugköper. Aber gibt es eine Definition? Was bedeuted es konkret? Der Artikel wirkt wie eine Zusammenstellung von Fundstellen zu der Bezeichnung, versteigt sich aber zu einer nicht belegten Definition im ersten Satz, die schon mit dem zweiten Satz und der Kategorie kollidiert. Bei meinen Recherchen konnte ich keine konsistente Verwendung erkennen. So gibt es Verwendung als Geschoss, Luftfahrzeug, Lenkflugkörper, Rakete etc. Würde mich freuen wenn es gelingt einen belegten Artikel daraus zu machen, aber ich glaube es nicht und daher die Ultima Ratio mit LA, denn ich denke mit einer BKL fahren wir besser.---Avron (Diskussion) 23:37, 18. Aug. 2018 (CEST)

Flugkörper: Raumfähre Atlantis mit Startraketen

Ein Flugkörper ist ein technisches Flugobjekt, welches nicht bemannt ist und mindestens zeitweise innerhalb der Lufthülle auf einer Flugbahn fliegt, auf welche aerodynamische Kräfte einwirken. [1] Bewegt es sich im Luftraum, gilt es in Deutschland nach § 1 Luftverkehrsgesetz als Luftfahrzeug.

Flugkörper sind dem Gesetz zufolge Raumfahrzeuge, Raketen und ähnliche Geräte. Zu letzteren zählen etwa Raumfähren, Raumflugzeuge, Raumtransporter, Raumstationen, Raumsonden oder Satelliten. Es gibt Flugkörper, die entweder unbemannt oder bemannt, also mit einem oder mehreren Menschen an Bord, unterwegs sind.

Reine Feuerwerkskörper sind keine unbemannten Flugkörper im Sinne der deutschen Rechtsprechung, da sie sich naturgemäß nicht auf bestimmbaren Flugbahnen bewegen und sich üblicherweise auch nur für Zeiträume von wenigen Sekunden in der Luft aufhalten.[2] Dies hat im Versicherungsrecht Bedeutung.

Flugkörper werden sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke eingesetzt. Die zivile Nutzung kann kommerzieller Natur sein – zum Beispiel bei Satelliten zur weltweiten Telekommunikation – oder der wissenschaftlichen Erforschung von Erde und Universum dienen. Stückzahlmäßig dominieren jedoch Objekte für die militärische Verwendung, da sich Raketen sowohl als taktische als auch als strategische Waffe eignen. Der Trend geht dabei hin zu Lenkflugkörpern. Für militärische Auseinandersetzungen zur See sind Seezielflugkörper entwickelt worden.

Marschflugkörper, ebenso bekannt unter ihrer englischen Bezeichnung „Cruise Missiles“, verfügen über eine eigene Steuerungseinheit und können während des gesamten Fluges kontrolliert und gelenkt werden. Ein „ballistischer Flugkörper“ kann nach dem Start demgegenüber nicht mehr beeinflusst werden. Nach kurzer Beschleunigung in der Startphase erreicht er sein Ziel ohne weiteren Antrieb auf einer nahezu parabelförmigen Flugbahn, die den Regeln der Ballistik gehorcht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dario Floreano: Flying insects and robots. Berlin-Heidelberg 2009. ISBN 978-3-540-89392-9
  • Alfred W. Krüger: Raketen der NATO: Lenkwaffen und Flugkörper. Friedberg 1989. ISBN 3-7909-0353-1
  • Theodor Benecke/Hans Bender: Flugkörper und Lenkraketen. Koblenz 1987. ISBN 3-7637-5284-6
  • Joachim Beckh: Blitz & Anker, Band 2: Informationstechnik, Geschichte & Hintergründe, Band 2. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2997-6, Kapitel 13, S. 137 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – ein kurzer geschichtlicher Abriss zu Flugkörpern).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/flugk%C3%B6rper
  2. siehe u. a. Urteil LG Saarbrücken 30. September 2004 - 2 S 354/03 und VersR 2005, 1728