Flugmuseum Aviaticum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Flugmuseum Aviaticum am zivilen Flugplatz Wiener Neustadt/Ost in Wiener Neustadt zeigte in einer Halle auf 400 m² Exponate und Modelle von Flugzeugen vor allem aus der Geschichte des Segelflugs in Österreich. Das Museum war seit Beginn in einer der Hallen des Flugzeugherstellers Diamond Aircraft eingemietet, musste diesen jedoch 2019 wegen Eigenbedarf verlassen und ist im Übersiedeln in einen der historischen Flugzeughangars ebenso am Flugplatz Ost.[1] [2]

Ausstellungshalle

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum basiert auf der Sammlung von Pionier Toni Kahlbacher (1914–2004) und Reinhard Keimel ab 1983 für ein Österreichisches Segelflugmuseum Hundsheim/Spitzerberg, das dort – 5 km südlich Hainburg an der Donau – nicht realisiert werden konnte. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wiener Neustadt, dem Land Niederösterreich und der Firma Diamond Aircraft Industries GmbH ab 1993 wurde es letztlich möglich, 1999 das Aviaticum im Neubau am Flugplatz Ost zu eröffnen. Das Museum basiert auf der Privatstiftung Flugmuseum Aviaticum von Kahlbacher und Stadt Wr. Neustadt und wird von einem Verein betrieben.

Exponate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10 frühe Segel- und auch Motorflieger, wie Etrich-Taube (Anton Ott, Mag. Linner) noch mit drahtabgespannten Tragflächen, Olympia-Meise und Rhönlerche, ein Hubschrauber mit 7-m-Rotor. Fallschirme, darunter einer aus China aus der Zeit der Kulturrevolution, und ein Gasballon aus gummiertem Leinen mit 900 m³ Volumen. Im Jahr 2000 erhielt das Museum eine flugtechnische und flughistorische Büchersammlung.

Unter anderem sind eine Messerschmitt Bf 109, eine Meteor FL 54, ein Pischof Autoplan, gebaut von Anton Ott und eine Lohner-Etrich Taube Serie-F, gebaut von Prof. Mag. Heinz Linner und Anton (Toni) Ott, zu besichtigen.[3]

Segelflugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheibe Specht im Museum

Ballone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorflugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Messerschmitt Bf 109G-6

Hubschrauber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ultralight[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pipistrel Spider Trike OE-8113

Flugmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugsimulatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Standortwechsel: Flugmuseum zieht um in den NÖN vom 5. März 2019 abgerufen am 20. November 2019
  2. Laut Information auf der Website des Museums, abgerufen am 9. August 2019, ist das Museum wegen Übersiedlung an einen neuen Standort geschlossen. Der Artikel beschreibt die Verhältnisse vor dem Schließen. Im November 2019 war telefonisch die Information zu erhalten, dass die Übersiedlung in eine – unbeheizte – Halle wenige hundert Meter vom bisherigen Standort im Gang ist und eine Eröffnung dort etwa bis zum Frühjahr 2020 ins Auge gefasst ist.
  3. Flugmuseum Aviaticum: Flugzeuge, abgerufen am 5. Februar 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Flugmuseum Aviaticum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 50′ 34″ N, 16° 15′ 9″ O