Flugplatz Hockenheim

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Flugplatz Hockenheim
20110524Flugplatz Hockenheim3.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDFX
Koordinaten
49° 19′ 26″ N, 8° 31′ 54″ OKoordinaten: 49° 19′ 26″ N, 8° 31′ 54″ O
96 m (315 ft.) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km westlich von Hockenheim,
20 km südlich von Mannheim
Straße A61B39
Basisdaten
Betreiber Sportflieger-Club Hockenheim e. V.
Start- und Landebahn
14/32 840 m × 30 m Gras

Der Flugplatz Hockenheim ist ein Sonderlandeplatz im Rhein-Neckar-Kreis. Er verfügt über eine 840 Meter lange und 30 Meter breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu zwei Tonnen zugelassen.[1]

Unfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juni 2006 kam ein Segelflugzeug vom Typ DG-800B bei der Landung zu kurz und kollidierte mit Bäumen. Der Pilot wurde schwer verletzt.[2]

Am 7. Mai 2011 startete ein Segelflugzeug vom Typ Schleicher ASK 21 im Windenstart. Auf einer Höhe von etwa 80 Metern riss das Windenseil. Nach einer Abfangkurve setzte das Flugzeug hart auf und wurde schwer beschädigt. Der Pilot blieb unverletzt.[3]

Am 3. August 2017 kollidierte eine mit zehn Fallschirmspringern besetzte Pilatus PC-6/B Turbo-Porter beim Rollen zur Startbahn mit einem abgestellten Traktor. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt, die Besatzung blieb jedoch unverletzt.[4]

Am 10. September 2017 startete ein Segelflugzeug vom Typ Rolladen Schneider LS8-a im Windenstart. In niedriger Höhe ging das Flugzeug in einen sehr steilen Schleppflug über, kippte nach rechts ab und prallte circa 200 Meter von der Startstelle entfernt fast senkrecht auf den Boden. Der 60-jährige Pilot verstarb noch an der Unfallstelle.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. AIP VFR, Deutsche Flugsicherung, 2018
  2. Jahresbericht 2006. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, Juli 2007, abgerufen am 31. März 2018.
  3. Bulletin – Unfälle und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, Mai 2011, abgerufen am 31. März 2018.
  4. Bulletin – Unfälle und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, August 2017, abgerufen am 31. März 2018.
  5. Untersuchungsbericht. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, 28. Januar 2018, abgerufen am 31. März 2018.