Flugplatz Kirchdorf/Inn

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Flugplatz Kirchdorf/Inn
Flugplatz Kirchdorf/Inn (Bayern)
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Kenndaten
ICAO-Code EDNK
Koordinaten

48° 14′ 21″ N, 12° 58′ 40″ OKoordinaten: 48° 14′ 21″ N, 12° 58′ 40″ O

341 m (1119 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 5 km südwestlich von Simbach am Inn
Straße B12
Basisdaten
Betreiber Fliegerclub Kirchdorf/Inn
Start- und Landebahn
04/22 670 m × 30 m Gras



i7

i11 i13

BW
BW

Der Flugplatz Kirchdorf/Inn ist der Flugplatz der niederbayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Er wird von dem Fliegerclub Kirchdorf/Inn e. V. betrieben.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz liegt unmittelbar südlich des Kirchdorfer Ortsteiles Ritzing im Flurstück Ritzinger Au auf einer Höhe von 341 m ü. NN. Einen Kilometer südlich fließt der Inn.[1] Dort verläuft auch die Staatsgrenze zu Österreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fliegerei wird in Kirchdorf seit 1951 betrieben, wobei zu Anfangs die Gelände benachbarter Vereine mit genutzt wurden. Im Sommer 1963 wurde das heutige Gelände bezogen und seither kontinuierlich zum Flugplatz ausgebaut.[2]

Flugplatz und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz für Luftfahrzeuge aller Art bis 3000 kg Höchstabfluggewicht (MTOW), Hubschrauber bis 5700 kg und hat keine geregelten Betriebszeiten. Das Gelände gehört der Gemeinde Kirchdorf und der Betreiber ist der Fliegerclub Kirchdorf/Inn e. V. Eine Landung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich (PPR). Der Platz führt den ICAO-Code EDNK.

Es bestehen mehrere Wirtschaftsgebäude, ein Tower (Frequenz 118,630 MHz), drei Hangars und ein Vereinsheim. Es gibt eine Tankstelle und bei Zwischenlandungen ist ein Ölservice möglich.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 28. Oktober 2000 verlor eine auf EDNK gestartete Diamond DA20 Katana auf 100 Meter Flughöhe über Braunau am Inn das Plexiglas der Kabinenhaube. Den beiden Piloten gelang eine Notlandung.[3]:18
  • Am 1. Juli 2001 sackte eine Brditschka HB-21 bei der Landung plötzlich durch und kam hart auf, wobei das Bugfahrwerk abriss. Die Maschine wurde schwer beschädigt, der Pilot kam mit dem Schrecken davon.[4]:12
  • Am 9. April 2017 verunglückte eine auf EDNK stationierte Maschine nach einer Außenlandung in Österreich auf Privatgrund. Beim Start brach das Bugrad, das Fluggerät überschlug sich und wurde stark beschädigt. Der Pilot blieb hierbei unverletzt.[5]
  • Am 9. November 2017 zweckentfremdete eine PKW-Fahrerin nächtens das Rollfeld des Flugplatzes für ungenehmigte Rally-Fahrübungen, wobei die witterungsbedingt aufgeweichte Piste Schaden nahm. Die Nachwuchspilotin ging zunächst flüchtig.[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gemeindestraße erschließt den Flugplatz zu der unmittelbar südlich verlaufenden Bundesstraße 12 hin. Der ÖPNV bedient den Flugplatz nicht direkt. Im zwei Kilometer nördlich gelegenen Ort Julbach gibt es eine Zustiegsmöglichkeit zu der Bahnstrecke Mühldorf–Simbach.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EDNK bei BayernAtlas
  2. Geschichte des Flugplatzes
  3. BFU-Unfallberichte zur Katana DV 20 (.pdf)@1@2Vorlage:Toter Link/www.versa-typo3.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. BfU-Bulletin Juli 2001, 3X151-0/01 (.pdf)
  5. Pressebericht meinbezirk.at vom 9. Juli 2017
  6. Pressebericht Neue Passauer Presse vom 21. November 2017