Flugplatz Koblenz-Winningen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Flugplatz Koblenz-Winningen
Flugplatz Koblenz-Winningen 2011.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDRK
IATA-Code ZNV
Koordinaten

50° 19′ 31″ N, 7° 31′ 33″ OKoordinaten: 50° 19′ 31″ N, 7° 31′ 33″ O

Höhe über MSL 195 m (640 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1,5 km nordöstlich von Winningen,
7 km südwestlich von Koblenz
Straße L125
Basisdaten
Eröffnung 1971
Betreiber Flugplatz Koblenz-Winningen GmbH
Terminals 1
Start- und Landebahnen
06L/24R 1175 m × 20 m Gras
06R/24L 1175 m × 20 m Asphalt

i1 i3


i7 i10 i12 i14

Karte der Flughäfen und Landeplätze in Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Der Flugplatz Koblenz-Winningen ist ein Verkehrslandeplatz in Rheinland-Pfalz zwischen Koblenz und Winningen. Er wird von der Flugplatz Koblenz-Winningen GmbH betrieben und ist für Flugzeuge und Helikopter bis 10 Tonnen sowie für dreiachsgesteuerte UL (andere UL PPR) zugelassen. Der Flugplatz besitzt eine Gras- und eine Asphaltbahn. Auf der Grasbahn wird, vornehmlich an den Wochenenden, Segelflugbetrieb durchgeführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verkehrslandeplatz entstand als Nachfolger des Flugfeldes Koblenz-Karthause, der 1913 auf der Karthause in Koblenz eröffnet wurde.[1] Dort musste der Betrieb 1965 wegen der Erschließung eines neuen Wohngebietes eingestellt werden. Der Flugbetrieb auf dem neuen Flugplatz begann provisorisch 1970.[2] Offiziell eröffnet wurde er 1971.

Nördlich des Platzes hat die Gemeinde Winningen ein Gewerbegebiet erschlossen.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz verfügt über folgende Einrichtungen: Tankstelle mit den Treibstoffen Jet A1, AVGAS 100 LL und Super Plus, Flugzeugwartungsbetrieb, Dienstgebäude der Polizeihubschrauberstaffel, Restaurant mit Freiterrasse, Hangars.

Als Besonderheit kann die Startstrecke für gewerblichen Verkehr auf der Piste 24 durch Öffnen eines Tores von 995 m auf 1210 m verlängert werden. Dazu muss der Verkehr einer kreuzenden Straße durch rote Ampeln angehalten werden.

Ansässige Luftfahrtunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am nordöstlichen Platzende unterhält der Aero-Club Koblenz seine Einrichtungen. Diese bestehen aus einer 1987 erstellten großen Halle mit Werkstatt und Clubräumen. Der Verein betreibt in drei Abteilungen Segel-, Ultraleicht- sowie Motorsegler- und Motorflug.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grund seiner Lage auf einem Plateau über dem Moseltal sind die Anflüge auf den Flugplatz nicht immer einfach. Bei starkem Wind stören Leeturbulenzen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vor 100 Jahren wurde Flugfeld eröffnet in: Rhein-Zeitung, 10. Mai 2013
  2. Geschichte des Aero-Club Koblenz (Memento vom 26. November 2011 im Internet Archive).
  3. 36 Jahre JU-AIR - Unsere Geschichte. Ju-Air, abgerufen am 23. März 2020.
  4. Leichtflieger stürzt in Kleingartensiedlung: Zwei Tote bei Winningen in: Rhein-Zeitung, 17. Oktober 2013
  5. Untersuchungsbericht BFU 3X133-13. (pdf) Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, 20. November 2013, abgerufen am 23. März 2020.