Flugplatz Les Eplatures

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Aéroport Les Éplatures
Flugplatz Les Éplatures
Kenndaten
ICAO-Code LSGC
IATA-Code ZHV
Koordinaten

47° 5′ 3″ N, 6° 47′ 37″ OKoordinaten: 47° 5′ 3″ N, 6° 47′ 37″ O

1026 m (3366 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 2 km südwestlich von La Chaux-de-Fonds
Straße Hauptstrasse 20
Bahn Bahnhof La Chaux-de-Fonds
Nahverkehr Buslinie 360/361, Haltestelle Les Éplatures/Aéroport
Basisdaten
Eröffnung 1927
Betreiber Aéroport Les Éplatures
Passagiere 8.112 (2011)[1]
Flug-
bewegungen
15.407 (2011)[1]
Beschäftigte 15 (2006)[2]
Start- und Landebahn
06/24 1165 m × 27 m Asphalt



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Standorte der 11 Schweizer Regionalflugplätze

Der Flugplatz Les Éplatures (französisch Aéroport Les Éplatures, ICAO-Code LSGC) ist einer der sieben Regionalflugplätze ohne Linienverkehr in der Schweiz.[2][3] Er liegt im Stadtteil Les Éplatures von La Chaux-de-Fonds.

Flugbetrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz ist ganzjährig von 8 bis 20 Uhr geöffnet, verfügt über mehrere Hangars, hat eine Zollabfertigung und die Schengen-Zulassung.[2] Er ist der höchstgelegene internationale Flugplatz Europas mit einem Instrumentenlandesystem und dient vorwiegend der Privat- und Geschäftsfliegerei sowie für Schulungsflüge.

Die Region im Neuenburger Jura ist ein bedeutender Standort der Uhrenindustrie und Mikroelektronik. Geschäftsflüge von Firmen im Einzugsgebiet in der Schweiz und im benachbarten Frankreich generieren etwa 35 % der Einnahmen des Flugplatzes.[2] Charterflüge an Feriendestinationen werden in sehr geringem Ausmass durchgeführt.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erstes Flugmeeting auf der Wiese in Les Éplatures fand 1912 statt, 1916 folgte eine grössere Veranstaltung mit der Beteiligung der Armee. Im Juli 1927 wurde das erste Flughafengebäude in Betrieb genommen, und die erste Hartpiste mit einer Länge von 740 m folgte 1956 (1972 auf 845 m verlängert).

1986 wurde der Tower gebaut, die Piste komplett erneuert und mit einer Befeuerung ausgerüstet. Das Instrumentenlandesystem ging vier Jahre später in Betrieb. 1998 folgte der Bau von Rollwegen und die Verlängerung der Piste auf 1100 m, 2002 ein weiterer Ausbau auf 1165 m.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flugplatz Les Eplatures – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b BAZL – Schweizer Zivilluftfahrt. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. Mai 2014; abgerufen am 24. März 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bazl.admin.ch
  2. a b c d Kanton Neuenburg, Information vom 23. Mai 2011: Maintenir l’aéroport civil d’importance régionale, Seite 3 abgerufen am 25. Mai 2014 (franz.)
  3. Flugrevue vom 1. Oktober 2013: Zivilflughäfen in der Schweiz abgerufen am 25. Mai 2014
  4. RTS info vom 6. Juni 2013: L'aéroport des Eplatures inaugure une liaison avec l'Ile d'Elbe, abgerufen am 25. Mai 2014 (franz.)
  5. Sandro Fehr: Die Erschliessung der dritten Dimension. Entstehung und Entwicklung der zivilen Luftfahrtinfrastruktur in der Schweiz, 1919–1990. Chronos Verlag, Zürich 2014, ISBN 978-3-0340-1228-7, S. 289.