Flurfördergerät

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vorne Teleskoplader, hinten Gabelstapler

Flurfördergeräte sind Transportmittel für horizontalen Transport von Gütern, die zumeist innerbetrieblich zu ebener Erde eingesetzt werden. Sie zählen zu den Unstetigförderern.

Heute wird in den einschlägigen Normen der Begriff Flurförderzeug verwendet. Andere Quellen verwenden auch den Begriffe Flurfördermittel.

Die Eingrenzung - im engeren Sinne - wird durch die Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGG D27 im Wesentlichen in Paragraph 2 (Absatz 1 und 2) definiert:

„(1) Flurförderzeuge im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, daß sie

  1. mit Rädern auf Flur laufen und frei lenkbar,
  2. zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet und
  3. zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind.

(2) Flurförderzeuge mit Hubeinrichtung im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich zu Absatz 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie

  1. zum Heben, Stapeln oder In-Regale-Einlagern von Lasten eingerichtet sind und
  2. Lasten selbst aufnehmen und absetzen können.“[1]

Neben den Flurförderzeugen gibt es andere Flurförderer außerhalb dieser Definition:

  • Hebezeuge, wie beispielsweise Kräne, für den vertikalen Transport.
  • Regalförderer; da diese nicht frei im Flur fahren können, sondern in irgendeiner Form (Schienenführung, Nut, usw.) an den jeweiligen Regalsystemen gebunden sind und allenfalls sogenannte Gassenwechsel durchführen können.
  • Auch andere schienengebundene oder anderweitig in ihrer Mobilität eingeschränkte Flurförderer, wie insbesondere Loren usw. gehören demnach nicht zu den Flurfördmitteln, da sie nicht frei beweglich im Flur fahren können, sondern in ihr eigenes technischen System gebunden bleiben.

Zum innerbetrieblichen Führen von Flurfördergeräten - im Sinne der BGV D27 - gelten weitere Berufsgenossenschaftliche Vorschriften; neben einer Einweisung in das Gerät muss bei motorisierten Geräten in der Regel ein Flurfördermittelschein für den Geräteführer, sowie dessen schriftliche Beauftragung vorliegen. Für Geräte außerhalb der Geltung der BGV D27 gibt es in der Regel ähnliche Vorschriften. Im öffentlichen Straßenverkehr sind die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und der Fahrerlaubnisverordnung einzuhalten.

Arten[Bearbeiten]

Den Flurförderzeugen - im engeren Sinne der BGV D27 - (Handfahrgeräte, Stapelgeräte, Angetriebene Fahrgeräte) sind demnach zuzurechnen:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BGV D27: Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge auf www.bgbau-medien.de