fluter (Magazin)

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fluter
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Beschreibung Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung
Sprache deutsch
Verlag DUMMY Verlag GmbH (D)
Erstausgabe 2001
Erscheinungsweise vierteljährlich (Print)
täglich (online)
Verkaufte Auflage 400.000 Exemplare
Chefredakteur Thorsten Schilling
Herausgeber Bundeszentrale für politische Bildung
Weblink www.fluter.de
ISSN
Ehemaliges Logo

fluter ist ein kostenfreies Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Erscheinungszyklus und Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kostenfreie Magazin gibt es seit Dezember 2001 sowohl als Print- und als Online-Ausgabe. Das Printmagazin hat eine Auflage von 400.000 Exemplaren je Ausgabe, fluter.de circa 200.000 Page Impressions pro Monat. Die Printausgabe erscheint vierteljährlich mit jeweils einem Themenschwerpunkt, fluter.de veröffentlicht darüber hinaus jeden Tag einen weiteren journalistischen Beitrag zu gesamt-gesellschaftlichen und politischen Themen. fluter bezeichnet sich selbst als „nicht-kommerzielle Medienplattform, die Jugendlichen von 16 bis 22 nutzbare Inhalte aus den Bereichen Politik und Kultur anbietet“. In jeder Ausgabe wird ein aktuelles, gesellschaftspolitisches oder länderspezifisches Thema aus unterschiedlichen Positionen heraus verständlich und anschaulich dokumentiert, häufig auch anhand von Beispielen aus der Erlebniswelt von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Im Internet erscheinen darüber hinaus regelmäßig Artikel aus dem Bereich Kultur in denen aktuelle, bundesweite Kinostarts, sowie neu erschienene Bücher oder Computerspiele besprochen werden. fluter.de veröffentlicht auf der Webseite und einem eigenen Youtube-Kanal zusätzlich redaktionell produzierte Videos, die die aktuellen Themen der Print- und Online-Ausgaben aufgreifen und genauer beleuchten.

Produktion und Vertretung im Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Print-Heft wird seit Herbst 2008 redaktionell und gestalterisch vom Dummy Verlag produziert, im Juli 2014 übernahm der Verlag zusätzlich die redaktionelle Betreuung des Onlinemagazins fluter.de. Von 2002 bis 2008 hatte der Süddeutsche Verlag Medien Service, eine Tochter des Süddeutschen Verlags, die Druckausgabe produziert, fluter.de wurde von der Berliner Firma „Redaktion und Alltag“ betreut. [1]

Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das „fluter“-Magazin soll das Grundverständnis der Zielgruppe von Demokratie fördern. Angesprochen werden Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren, insbesondere Erstwähler. „fluter“ will Jugendliche in ihren Sichtweisen ernst nehmen und ihren Fragen ein Forum bieten.

Kritik und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 schilderte ein Fußballer der Bundesligamannschaft in einem Interview des Fluter „seine Angst vor einer Entdeckung durch die Öffentlichkeit oder seinen Zwang zu einem Doppelleben, das ihn in manchen Situationen in die Rolle des Vorzeige-Heteros mit Damenbegleitung zwinge.“ Der Zeitschrift wurde unterstellt, das Interview sei nicht echt. Das Magazin gab den Namen des Spielers aber nicht preis, da dies seinem Anonymitätswunsch und der Absprache mit ihm widersprochen hätte.[2] Die NZZ kommentierte, die Reaktionen zeigten, wie verkrampft der Umgang mit Homosexualität im Fußball immer noch sei.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Branchendienst CPWISSEN vom 13.06.14: fluter geht komplett zum Dummy Verlag [1]
  2. Daniel Meuren: Homosexualität im Fußball: Frage und Antwort. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 19. September 2012, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 25. Januar 2017]).
  3. Christine Steffen: Homosexualität im deutschen Fussball: Ein Schwuler spricht. In: Neue Zürcher Zeitung. 16. September 2012, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 25. Januar 2017]).