Folgen der globalen Erwärmung in Österreich

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Die Folgen der globalen Erwärmung in Österreich zählen zu den regionalen Auswirkungen der Erderwärmung auf die Gesellschaft, die Gesundheit, die Natur und in technischen Belangen, die sich durch das Ansteigen der Durchschnittstemperaturen bemerkbar machen. Durch diese Erwärmung können in Zukunft vermehrt Katastrophen wie Überflutungen, Vermurungen, Waldbrände und Stürme ausgelöst werden. Weiterführende Informationen zu Teilaspekten der zu erwartenden Auswirkungen sind im Artikel Folgen der globalen Erwärmung für den Weinbau zu finden.

Der Klimawandel ist in Österreich stärker ausgeprägt als in anderen Ländern Europas. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) verzeichnete unter den zehn heißesten Sommer der Messgeschichte sechs aus den 2010er Jahren, weiters 2003 und zwei aus den 1990er Jahren. Der Sommer des Jahres 2019 war mit +2,7 % über dem Mittel der zweitheißeste Sommer der Messgeschichte.

Anstieg der Temperaturen in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich stieg die Jahresdurchschnittstemperatur im 20. Jahrhundert um 1,8 °C an, wovon alle Höhenlagen Österreichs betroffen waren. Damit war der Temperaturanstieg in Österreich im letzten Jahrhundert 2- bis 3-mal stärker als jener der Nordhalbkugel der Erde.[1] Die ZAMG erstellte eine Übersicht der zehn heißesten Sommer der Messgeschichte.[2]

Mittlere Jahrestemperaturen in Österreich 1743–2013 als gleitende 12-Monats- sowie 10-Jahres-Mittel

Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedingungen für Österreichs Fichtenwälder werden schlechter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Larve eines Borkenkäfers

Die Fichte war am Beginn des 21. Jahrhunderts mit einem Flächenanteil von mehr als 50 % die häufigste Baumart in Österreich.[3] In einer Klimastudie des WWF Österreich und Österreichischen Bundesforste AG wird die Auffassung vertreten, dass die Fichte wegen der Klimaerwärmung für niedrige bis mittlere Seehöhen immer weniger geeignet sein wird. Besonders betroffen von der zunehmenden Erwärmung und dem daraus resultierenden Stress für die Fichten wären laut WWF und Bundesforsten demnach Niederösterreich, das Hügelland in der Steiermark, Südburgenland im Osten Österreichs und der Donauraum. Aber auch im Mühl- und Waldviertel käme es laut dieser Klimastudie zu einer Verschlechterung der Bedingungen für die Fichte, wo eine Verringerung der Niederschläge zu stärker werdendem Trockenstress für die Fichten führt. In diesen Gebieten mit zunehmend hohem Klimastress würde eine nachhaltige Bewirtschaftung von Fichtenwäldern demnach in Zukunft schwieriger oder unmöglich.[1]

Borkenkäfer bedroht den Fichtenbestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Borkenkäfer wird durch wärmeres Klima in der Entwicklung begünstigt, während die Fichte bei den höheren Temperaturen im Zuge des Klimawandels unter Klimastress leidet und dadurch anfälliger für Schäden wird. Dadurch beschränken sich die für die Fichte geeigneten Gebiete immer mehr auf höhere Lagen in den Alpen. Mit den ansteigenden Temperaturen erreicht jedoch die Borkenkäferproblematik auch höhere Lagen, wie dies in den letzten Jahren vor 2005 beobachtet wurde.[4][1]

Buche wird durch Klimawandel begünstigt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Klimastudie des WWF Österreich und Österreichischen Bundesforste AG wird die Auffassung vertreten, die Buche wäre die häufigste Laubbaumart in Österreich. Die globale Erwärmung habe laut dieser Klimastudie vor allem im Osten Österreichs einen Rückgang der Jahresniederschläge auf unter 600 mm zur Folge. Trotzdem würde die Buche das für sie besiedelbare Areal in ganz Österreich als Folge der Klimaänderung ausdehnen können.[1]

Schadinsekten & Lästlinge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist davon auszugehen, dass sich Schadinsekten in der Landwirtschaft bei den im Zuge des Klimawandels höheren Temperaturen rascher entwickeln und dass sich wärmeliebende Arten von wärmeren südlichen Regionen stark nach Norden ausbreiten.[5]

Marmorierte Baumwanzen (Stinkkäfer)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marmorierte Baumwanze
Halyomorpha halys
(dahinter die grün gefärbte Plautia stali)

Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys, umgangssprachlich auch Stinkkäfer oder BMSB (vom englischen Namen brown marmorated stink bug)) ist eine Baumwanzen-Art mit natürlicher Verbreitung im gemäßigten Ostasien. Die Art gilt als landwirtschaftlicher Schädling und wurde als Neozoon nach Nordamerika, später auch Europa eingeschleppt. Bereits 2018 wurde in Österreich als Folge höherer Temperaturen auch durch den Klimawandel eine Verbreitung von Baumwanzen mit einem Vordringen teilweise bis in Wohnungen festgestellt. Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) wurde aus Ostasien eingeschleppt. In Österreich wurde über das erste Auftreten marmorierter Baumwanzen in Wien und in Dornbirn im Jahr 2015 berichtet. Im zweiten Halbjahr 2016 wurde die Marmorierte Baumwanze laut Zeitungsberichten häufig in Wien an und in Gebäuden festgestellt.[6] Demnach war 2016 das erste Jahr, in welchem Wien von diesen übelriechenden Wanzen geplagt wurde.[7]

Die Marmorierte Baumwanze wird vor allem schädlich durch das Besaugen von Früchten und Fruchtanlagen, darunter Pfirsich, Apfel, Birnen, Haselnuss, Weinrebe, aber auch Mais, Sojabohne, Tomate, Paprika und Aubergine. Durch den Saugvorgang werden die Früchte deformiert, verfärben sich und sind unansehnlich. Auch Pflanzenpathogene, wie Schimmelpilze der Gattung Eremothecium, können noch zusätzlich übertragen werden. Die Ernteschäden können bis zu 50 Prozent betragen.

Obwohl die Wanze auch in den neuen Verbreitungsgebieten von zahlreichen biologischen Antagonisten attackiert wird, reichen diese gewöhnlich nicht zur Kontrolle aus. Ein Import von spezialisierten Eiparasitoiden der Gattung Trissolcus (Familie Platygastridae, auch Samurai-Wespe genannt) aus China in die USA wurde geprüft. 2014 stellte man jedoch fest, dass sich die Samurai-Wespe bereits in den USA befindet.[8] Die ökologischen Auswirkungen und Risiken müssen zuerst zuverlässig geprüft werden, bevor eine nicht-heimische Wespe verbreitet werden kann. Deshalb wird momentan auch erforscht, ob auch die in Europa heimische Schlupfwespenart zur Bekämpfung verwendet werden kann.[9] Üblicherweise wird die Art aber durch Einsatz von Insektiziden bekämpft.

Subtropische Hyalomma-Riesenzecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Subtropische
Hyalomma-Riesenzecke

Hyalomma marginatum

Die in den Subtropen beheimatete Riesenzecke Hyalomma marginatum kann nun auch in Österreich den Winter überstehen. Dies wurde erstmals in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im April 2019 festgestellt.[10] Die Art besitzt medizinische Bedeutung als Vektor des Krim-Kongo-Fiebers und Fleckfiebers. Wie typisch für die Gattung, handelt es sich um eine relativ große Schildzecke mit einer Körperlänge von etwa 5 bis 6 Millimeter, bei der der Rückenschild (Scutum oder Conscutum) im nicht vollgesogenen Zustand den gesamten Rumpfabschnitt bedeckt. Sie ist merklich größer als die in Europa häufigste Art "Gemeiner Holzbock". Die Beine sind heller als der Schild und meist merklich geringelt. Die Art ist von anderen Vertretern der Gattung schwierig und in der Regel nur im geschlechtsreifen Zustand unterscheidbar.

Seit einiger Zeit wird eine Arealausweitung dieser Art nach Norden hin beobachtet. Dies ruft wegen ihrer Bedeutung als Krankheitsüberträger Besorgnis bei Epidemiologen hervor. So ist die Art in der Türkei, wo sie früher recht selten war, häufiger geworden und gehört heute zu den häufigsten Zeckenarten. 85 Prozent der auf Rindern nachgewiesenen Zecken im Land gehören inzwischen zu dieser Art.[11]

Auch im Juni 2019 wurde in Oberösterreich nachgewiesen, dass ein Exemplar überwinterte.[12] Nach Modellabschätzungen erscheint unter realistischen Klimamodellen eine Ausbreitung der Art in Süddeutschland und bis in die südlichen Niederlande realistisch.[13] In Österreich wurde ein geschlechtsreifes Tier, das mit dem Rickettsia aeschlimannii-Bakterium (einem Fleckfieber-Erreger, Symptome ähnlich zum Boutonneuse-Fieber) infiziert war, erstmals im Jahr 2018 im Raum Melk festgestellt.[14]

Rückgang der Gletscher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satellitenaufnahme der Alpen

1970 bereits 35 % der ursprünglich vorhandenen Gletscherfläche verschwunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weltweite Gletscherschwund betrifft in Österreich besonders den Alpenraum. Eine Studie über die Entwicklung von 5150 Gletschern in den Alpen seit 1850 kommt zu dem Ergebnis, dass bis 1970 bereits 35 % der ursprünglich vorhandenen Gletscherfläche verschwunden war, und dass dieser Schwund sich bis 2000 auf annähernd 50 % vergrößert hat.[15] Das bedeutet, dass bereits die Hälfte der ehemals von Gletschern bedeckten Fläche durch den Rückgang des Eises freigelegt worden ist.

Starker Rückgang der Gletscherflächen & Permafrostböden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhere Temperaturen in den Bergregionen Österreichs tragen dazu bei, dass mehr Niederschlag in Form von Regen statt Schnee fällt und die Schneedecke schneller schmilzt. Die Mehrzahl der Untersuchungen zur Änderung der Schneebedeckung zeigt einen in niedrigeren Höhen abnehmenden Trend in den Alpen. Schnee schützt durch sein Isolationsvermögen und die Rückstrahlung von Sonnenlicht (Albedo) die Gletscher und den Permafrost vor dem Tauen und sorgt für Massenzufluss im Nährgebiet der Gletscher. Die Abnahme der Schneebedeckung verstärkt daher den Rückgang von Gletschern und Permafrost. Der maximale Abfluss des Schmelzwassers im Einzugsgebiet der Alpen wird sich verfrühen, es drohen mehr hydrologische Extreme mit Folgen für Land- und Forstwirtschaft, Wasserkraftnutzung und Tourismus.[16]

Auch die Permafrostböden in den Alpen schmelzen. Dies hat vielfältige Folgen. So werden gleichzeitig mit dem Gletscherschwund große Gebiete aus stark frakturiertem Material wie Moränen, Gerölle und Felsen freigelegt, die vorher permanent gefroren waren. Die gelockerte Gesteinsmasse kann am Berghang in eine langsam kriechende Bewegung übergehen, und bei starken Niederschlägen kann dieses Material in Form von Murgängen wieder mobilisiert werden. Dadurch steigt die Gefahr von Verwüstungen entlang der Bachrinnen bis in die Täler hinunter. Außerdem nimmt die Bodeninstabilität zu, wodurch Installationen in großen Höhen (wie Seilbahnen, Masten etc.) destabilisiert werden. Solche Installationen müssen in Zukunft zusätzlich gesichert werden. Die Konstruktionskosten werden deshalb steigen.

1300 Jahre ständig vergletschertes Gebiet in Österreich wird freigelegt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Glaziologe Gernot Patzelt berichtete über 100 vom Österreichischen Alpenverein beobachtete Gletscher, dass durch deren Rückgang derzeit Land freigelegt werde, das seit wenigstens 1300 Jahren ständig vergletschert gewesen sei.[17] lässt sich auch zeigen, dass die Ausdehnung einiger Gletscher in früheren Zeiten (vor 6000–9000 Jahren) deutlich geringer gewesen ist als heute. Folglich geht man von höheren Temperaturen in Zeiten zurückweichender Gletscher aus. Prominentes Beispiel ist „Ötzi“, der vor etwa 5300 Jahren auf einem damals eisfreien Joch in der Nähe von Vent/Ötztaler Alpen ums Leben kam und dann von einer Schnee- und Eisdecke eingeschlossen wurde, wo er infolge des Gletscherrückzuges 1991 unter dem Eis auftauchte.[18] Gleichzeitig betonte er jedoch, dass Funde von Torfen und Baumstämmen belegten, dass diese Gebiete früher teilweise von Lärchenwäldern bedeckt gewesen seien und die aktuellen Gletscherstände historisch gesehen „nicht außergewöhnlich“.

Im Fall einer Erwärmung um 3 °C werden Gletscher 80 % der Fläche verlieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szenarien für das 21. Jahrhundert zeigen an, dass bei einer durchschnittlichen Erwärmung um 3 °C bis ins Jahr 2100 die Gletscher der Alpen etwa 80 % der noch im Zeitraum zwischen 1971 und 1990 vorhandenen Fläche verloren haben werden. Das entspräche nur noch einem Zehntel der Ausdehnung von 1850. Eine Erwärmung um 5 °C würde praktisch zum vollständigen Verlust an Gletschereis führen.[19]

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Temperaturanstieg und Schwankungen der Abflussdynamik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flüsse und Seen Österreichs verzeichnen in der Mehrzahl starken Temperaturanstieg, höhere Schwankungen in der Abflussdynamik und das Risiko häufigerer Hochwässer.[20][21] In den letzten 100 Jahren ist die mittlere jährliche Wassertemperatur der österreichischen Donau – infolge der Klimaveränderung – von 8,9 °C auf 10,2 °C angestiegen.[20]

Auswirkungen des Temperaturanstiegs auf verschiedene Fischarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seesaiblinge im Altausseer See kommen durch die steigenden Wassertemperaturen und den damit verbundenen Sauerstoffmangel unter Stress.[22]

In Oberösterreich sorgt sich Landesfischermeister Siegfried Pilgerstorfer um das Überleben der klassischen Wildfischarten. Die Forelle im Mühlviertel stehe aufgrund der hohen Wassertemperaturen derart unter Stress, dass „im Rahmen der Waidgerechtigkeit“ die Fischerei – so weit es geht – einzustellen sei. Der Fischökologe Klaus Berg befürchtet, dass natürliche Reproduktion kaum bis gar nicht möglich werden könnte und die Fischarten in der Folge aussterben könnten.[23]

Von einer Erwärmung der Gewässer profitieren der Karpfen und exotische Fischarten.[20]

Überlastung der Kanalsysteme, Gebäudeschäden durch Starkregen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im urbanen Raum können unerwartete, heftige Regenfälle zur Überlastung der Kanalsysteme führen. Beispielsweise kam es im Mai 2010 zu Starkregen in Wien, der Schäden an Gebäuden in Höhe von 810 Mio. Euro verursacht hat.[24] Auch das Wiener Kanalsystem wurde insbesondere im Bereich Kaiserebersdorf bei Starkregenereignissen überlastet, es kam bereits zu Überflutungen.[25]

Gesundheitliche Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sterbefälle als Folge von Hitzewellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hitzewellen in Europa von 2013, 2015 und 2018 wurden laut Darstellung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA) mit Begründung anhand von zahlreichen Einzelwetterphänomenen wahrscheinlich (in wesentlichem Ausmaß) durch den Klimawandel verursacht.[26]

Hitzewellen als solche sind ein relativ junges Forschungsgebiet, früher wurde primär auf Dürren fokussiert. Es gibt auch keinerlei einheitliche Definition einer Hitzewelle.[27][28][29] Eine für Mitteleuropa verwendete Methode der Auswertung geht auf den tschechischen Meteorologen Jan Kysely zurück:[30]

„Eine Hitzewelle wird festgestellt, sobald an mindestens drei Tagen in Folge die Maximaltemperatur 30 °C überschreitet und hält so lange an, wie die mittlere Maximaltemperatur über die gesamte Periode über 30 °C bleibt und an keinem Tag eine Maximaltemperatur von 25 °C unterschritten wird.“

Die Hitzewellen führten zu erhöhter Mortalität, da insbesondere ältere oder gesundheitlich bereits geschwächte Personen leicht dehydrieren bzw. den Belastungen nicht mehr gewachsen sind.[31] Die zunehmende Hitzebelastung insbesondere in den Städten[32] ist aber nicht nur auf Klimaänderungen zurückzuführen, sondern auch auf die Stadtentwicklung und die Versiegelung der Böden.[33][34]

Forum Alpbach 2019: APCC-Experten erwarten Anstieg klimainduzierter Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Presseaussendung des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung nach einer Diskussion internationaler Experten beim Europäischen Forum Alpbach birgt die Klimakrise ein enormes Gesundheitsrisiko. Demnach gab es in Österreich sechs Hitzetage in Folge im Durchschnitt der Jahre 2003–2012. Bereits 27 Hitzetage würde es 2036–2065 geben, bis zum Jahr 2100 würde sich die Zahl gegenüber 2019 sogar verzehnfachen. Bei der gleichzeitigen Alterung der Gesellschaft würden klimainduzierte Todesfälle in ganz Europa um das 50-fache steigen, so das Ergebnis des Sachstandsberichts Gesundheit, Demografie und Klimawandel des APCC (Austrian Panel on Climate Change), der im Auftrag des Klima- und Energiefonds erstellt wurde.[35]

2018 deutlich mehr Hitzetote als Verkehrstote in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistiken der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) besagen, dass 2018 mehr Hitzetote (766 Fälle wurden gezählt) als Verkehrstote (400) zu beklagen waren. Es handelt sich dabei meist um durch Krankheiten vorbelastete Menschen, deren Physis durch die hohen Temperaturen noch mehr angegriffen wurde.[31][36][37][38]

Herausforderung für Politik und Gesetzgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Klimavolksbegehren Österreichs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klimavolksbegehren will den Klimaschutz in der Verfassung verankern.

Juli 2019: 73 % der Österreicher befürworten eine Kerosinsteuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich hätte mit Stand Juli 2019 die Einführung einer Kerosinsteuer eine deutliche Mehrheit in der Gesellschaft, 73 % befürworteten eine solche Sondersteuer.[39][40] Bei den Parteien sind SPÖ, Grüne und Neos für die Einführung, die ÖVP uneinig, die FPÖ gegen die Einführung einer Sondersteuer auf Flugbenzin.

Seit 10. Mai 2019 existiert eine Europäische Bürgerinitiative mit dem Ziel, die existierende Steuerbefreiung auf Kerosin zu beenden. Die Ablauffrist dieser Initiative ist der 10. Mai 2020.[41] Bis 25. August 2019 haben nach ca. 27 % der Laufzeit (10. Mai 2019 bis 10. Mai 2020) der Bürgerinitiative insgesamt 47.214 EU-Bürger, also 4,7 % der erforderlichen Mindestbeteiligung diese Europäische Bürgerinitiative unterzeichnet. Um erfolgreich zu sein, muss eine Europäische Bürgerinitiative jedoch insgesamt eine Million Unterstützungsbekundungen erhalten, davon in mindestens sieben Ländern jeweils eine Mindestanzahl. In Belgien sind am 25. August 2019 bereits 33,15 % der erforderlichen Beteiligung erreicht, in Deutschland 26,79 %, in Schweden 21,15 %, in Österreich 15,63 % und in den Niederlanden 12,25 %.[42]

Einhaltung des Klimaschutzgesetzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Information von Greenpeace[43] im Juli 2019 hat Österreich 2017 die per Klimaschutzgesetz vorgegebene Höchstmenge an Treibhausgasen um 2,1 Mio. Tonnen überschritten, 2018 um 700.000 Tonnen. Laut Gesetz hat die Regierung 6 Monate Zeit, um weitere Maßnahmen zu ergreifen.[43] Das Umweltministerium habe laut eigener Darstellung mit der Veröffentlichung der Zielwertüberschreitung bei den CO2-Emissionen 2017 umgehend eine Evaluierung gesetzter Maßnahmen beim Umweltbundesamt in Auftrag gegeben, die aber Ende Juli 2019 noch nicht abgeschlossen war. Der Anfangspunkt für diese Frist sei laut Umweltministerium nicht das Datum der Veröffentlichung der CO2-Emissionen für 2017 Ende Jänner gewesen, sondern starte erst mit Vorliegen der Evaluierung der Maßnahmen durch das Umweltbundesamt.[44]

Hitzepol Wiener Innenstadt: Experten fordern Baumpflanzungen, Bänke & Wasseranlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie zufolge auf eine drastische Erwärmung des Stadtklimas einstellen. 77 Prozent der 520 größten Städte würden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, heißt es in einer am Mittwoch, dem 10. Juli 2019 veröffentlichten Studie von Wissenschaftern der ETH Zürich. Die ZAMG spricht vom Hitzepol in der Wiener Innenstadt. Eine 2019 im Fachjournal Plos One erschienene Studie besagt, dass Wien von einer weiteren Klimaerwärmung besonders betroffen sein dürfte. In den heißesten Monaten könne man bis 2050 mit einem Temperaturanstieg von plus 7,6 Grad rechnen. In Europa wird mit plus 7,8 Grad nur für Budapest ein noch höherer Temperaturanstieg bis 2050 prognostiziert.[45] London könnte ähnlich warm wie Barcelona werden (derzeit 30 Grad). Schuld daran seien „Hitzeinseln“, die durch versiegelte Flächen wie auf dem Wiener Schwarzenbergplatz entstehen. Experten forderten daraufhin mehr Baumpflanzungen, Bänke, Wasseranlagen und außen liegende Jalousien an Häusern.[36]

Klimaklagen in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Klimaklage in Österreich gegen Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Österreich wurde bis März 2018 eine Klimaklage bekannt.[46] Umweltorganisationen klagten gegen den Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat. Sie führten u. a. an, dass dieser dem Klimaschutzgesetz und den internationalen Klimaverpflichtungen Österreichs zuwiderlaufen würde. Im Februar 2017 wies das Bundesverwaltungsgericht den Antrag auf Bau und Planung einer dritten Piste zunächst ab. Nach einer Beschwerde des Flughafen-Vorstands bemängelte der Verfassungsgerichtshof die Zurechnung von Emissionen zum Flughafen und die unmittelbare Anwendung internationaler Verpflichtungen auf innerstaatliche Projekte. Die Klage wurde an die Vorinstanz zurückverwiesen, wo im März 2018 der Bau unter Auflagen genehmigt wurde.[47]

August 2019: Zweite Klima-Klage beim VfGH gegen klimaschädliche Gesetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Pressekonferenz mit Chris Lohner, Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit, ADAMAH Biohof-Gründer Gerhard Zoubek, Fridays-For-Future-Aktivistin Veronika Winter und Anwältin Michaela Krömer wurde am 29. August 2019 die zweite Klimaklage (zugleich erste Klimaklage gegen umweltschädliche Gesetze) in Österreich präsentiert[48]. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kündigte dabei an, mit Betroffenen vor dem Verfassungsgerichtshof das Recht auf eine lebenswerte Zukunft einzuklagen. Gemeinsam würden sie für einen besseren Schutz der Grundrechte vor den Folgen der Klimakrise kämpfen. Sie würden dabei beim VfGH gegen klimaschädliche Gesetze und Verordnungen rechtlich vorgehen. Als Beispiele für solche klimaschädlichen Gesetze nannte Greenpeace die Steuerbefreiung von Kerosin oder Tempo 140 auf der Autobahn.[49][50] Greenpeace wählte auch in anderen Ländern Europas dieses Modell des Widerstands. In den Niederlanden wurde die Regierung für schuldig befunden, dass sie die Bürger-Fürsorgepflicht wegen mangelnden Klimaschutzes verletzt hätte.[51]

Technische Folgen des Klimawandels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahngleisverwerfungen durch Hitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei starker Sonneneinstrahlung kam es laut Medienberichten im Sommer 2019 im Schienennetz der Österreichischen Bundesbahnen zu so starkem Aufheizen der Schienen, dass es vereinzelt zu Schienenverdrückungen oder Gleisverwerfungen kam. In Vorarlberg wurden daher als Pilotprojekt der Österreichischen Bundesbahnen zu Forschungszwecken fünf Kilometer Bahngeleise weiß eingefärbt. Durch den Anstrich sollen die Temperaturen um fünf bis acht Grad gesenkt werden. Der ÖBB Infrastruktur-Vorstand Franz Bauer hielt das Projekt in einer Aussendung im Juli 2019 für sehr vielversprechend. Demnach sehen die ÖBB mit dem Projekt Grund zur Hoffnung, dadurch eine wirksame Maßnahme gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu haben. Falls sich die Schienen nach Analysen im Folgejahr tatsächlich weniger verformen, soll diese Herangehensweise, die Hitzefolgen im Gleisbereich beherrschbarer zu machen, in ganz Österreich angewendet werden. Die Methode ist auch schon in der Schweiz und in Italien bekannt. In diesen beiden Ländern hat sich bereits bestätigt, dass der Temperatur-senkende Effekt der weißen Farbe tatsächlich eingetreten ist.[52]

Auf der Nordwestbahn im Weinviertel kam es am Nachmittag des 26. Juli 2019 zwischen Göllersdorf (Bezirk Hollabrunn) und Hollabrunn in Niederösterreich zu einer Streckenunterbrechung. Grund war eine durch die Hitze ausgelöste Gleisverwerfung. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.[53]

Verkauf an Klimageräten bis Juni 2019 gegenüber 2018 mehr als doppelt so hoch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Rekord-Temperaturen im Juni 2019 war in Österreich die Nachfrage nach Klimageräten in diesem Monat so hoch wie nie zuvor. Bereits im Juni 2019 wurde in Österreich mehr als das Doppelte an Klimageräten und Ventilatoren im Vergleich zum Gesamtjahr 2018 verkauft. Ventilatoren waren Ende Juni 2019 beispielsweise im Mediamarkt überhaupt zur Gänze ausverkauft.[54]

Laut Bericht der Online-Plattform HEUTE.at vom Montag, dem 24. Juni 2019 hatte in dieser Woche ganz Europa mit einer extremen Hitzewelle zu kämpfen. Am Mittwoch, dem 26. Juni 2019 wurden demnach 38 Grad erwartet.[55] Auf Basis einer Umfrage von Marketagent.com plant laut einer Presseaussendung des Energie-Vergleichsportals für Österreich compera.at vom 26. April 2019[56] jeder dritte Österreicher wegen der Hitze den Kauf eines Klimagerätes. In Wien plant demnach sogar jeder Zweite innerhalb der nächsten beiden Jahre die Anschaffung eines Klimageräts. Im Juni 2019 besaßen laut der Umfrage zwei Drittel der Österreicher (68 Prozent) noch kein Klimagerät. Bei einer täglich achtstündigen Nutzung von Mai bis Mitte September betragen gemäß Angaben der Energievergleichsplattform die zusätzlichen Stromkosten bei einem Klimagerät pro Haushalt durchschnittlich etwa 350 Euro pro Jahr. Für drei Geräte pro Haushalt entstehen demnach Mehrkosten von bis zu 800 Euro pro Jahr.[56]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Klimawandel und Artenvielfalt (PDF, 27 Seiten), Klimastudie WWF, WWF Österreich und Österreichische Bundesforste AG,, 20. November 2007, abgerufen am 13. Juli 2019.
  2. ZAMG: Zweitwärmster Sommer der Messgeschichte, abgerufen am 11. September 2019
  3. Österreichische Waldinventur 2000-2002, abgerufen am 13. Juli 2019.
  4. Krehan H, Steyrer G (2006) Borkenkäfersituation und Borkenkäfer-Monitoring 2005. Forstschutz aktuell, Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW), Wien. S. 10–14. ISSN 1815-5103.
  5. Der Klimawandel und seine Folgen, oesterreich.gv.at, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Stubenring 1, A-1010 Wien, abgerufen am 22. Juni 2019.
  6. Ländle-Biologe erklärt: Darum ist die Baumwanzenplage derzeit kein Problem, Vorarlberg Online, von Mirjam Mayer, 5. Mai 2019, abgerufen am 22. Juni 2019.
  7. Wien plagen übel riechende Wanzen. In: diepresse.com. 28. November 2016, abgerufen am 20. Juli 2019.
  8. Scientists spent years on a plan to import this wasp to kill stinkbugs, by Kelly Servick, Aug. 9, 2018, abgerufen am 20. Juli 2019.
  9. Er mieft, frisst unser Obst und es gibt immer mehr davon: Der Stinkkäfer erobert Europa. In: tageswoche.ch. 5. April 2018, abgerufen am 5. Oktober 2018.
  10. Eingewanderter Riesenzecke gelingt Überwinterung in Österreich, Der Standard, 12. Juni 2019, abgerufen am 22. Juni 2019.
  11. Hyalomma marginatum: Factsheet for experts, ECDC European Centre for Disease Prevention and Control
  12. ORF at/Agenturen red: Wissenschaft: Riesenzecke überwinterte erstmals in Österreich. 12. Juni 2019, abgerufen am 12. Juni 2019.
  13. An Assessment of the Distribution and Spread of the Tick Hyalomma marginatum in the Western Palearctic Under Different Climate Scenarios, Agustin Estrada-Peña, Nely Sánchez, Adrián Estrada-Sánchez; 2012, Vector-Borne and Zoonotic Diseases 12 (9): 758–768. doi:10.1089/vbz.2011.0771
  14. Subtropische Zecken erreichen Österreich auf ORF vom 7. Dezember 2018, abgerufen am 9. Dezember 2018.
  15. Michael Zemp: Glaciers and climate change – Spatio-temporal analysis of glacier fluctuations in the European Alps after 1850. PhD thesis, Universität von Zürich, 2006, 201 Seiten (PDF, 7,4 MB) (Memento vom 21. Februar 2007 im Internet Archive)
  16. Martin Beniston u. a.: The European mountain cryosphere: a review of its current state, trends, and future challenges. In: The Cryosphere. Band 12, 2018, doi:10.5194/tc-12-759-2018.
  17. Gletscherbericht 2005/06 (PDF; 792 kB) Österreichischer Alpenverein, 2007
  18. Wolf Dieter Blümel: 20 000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart (PDF; 1,7 MB), in: Wechselwirkungen. Jahrbuch aus Lehre und Forschung der Universität Stuttgart, 2002.
  19. Alpine glaciers to disappear within decades?: Zemp, Michael, W. Haeberli, M. Hoelzle und F. Paul (2006), Geophysical Research Letters, 33, L13504, siehe auch die Pressemitteilung online.
  20. a b c Klimawandel und Artenvielfalt (PDF 27 Seiten) Verfasser: Österreichische Bundesforste, Kompetenzfeld Natur- und Umweltschutz, herausgegeben im Nov. 2007 gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien und dem WWF Österreich, S. 13f
  21. Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus: Österreichs Seen werden immer wärmer, abgerufen am 28. Juli 2019.
  22. Ausseer Saibling vom Aussterben bedroht, ORF (Steiermark), 26. Juli 2019.
  23. Alarmstufe rot bei den Fischern, ORF Oberösterreich, 27. Juli 2019.
  24. Der Klimawandel in Wien, Factsheet, abgerufen am 4. September 2019.
  25. Kontrollamt der Stadt Wien: Unternehmung "Wien Kanal", Auswirkung von Starkregenereignissen auf das Wiener Kanalnetz, abgerufen am 4. September 2019.
  26. Extremwetter durch Klimawandel Mehr Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Orkane, Bayerischer Rundfunk, Stand: 30. Juli 2019, abgerufen am 30. Juli 2019.
  27. Christopher Polster: Sommerliche Hitzewellen der Nordhemisphäre: Ein Überblick und Fallstudien. Bachelorarbeit im Studienfach Meteorologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Physik der Atmosphäre, 2014, Kapitel 3 Definition einer Hitzewelle, S. 3 f (PDF@1@2Vorlage:Toter Link/www.glk.uni-mainz.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , uni-mainz.de, dort S. 11 f).
  28. George A. Meehl: More Intense, More Frequent, and Longer Lasting Heat Waves in the 21st Century. In: Science. 305, Nr. 5686, 13. August 2004, S. 994–7. bibcode:2004Sci...305..994M. doi:10.1126/science.1098704. PMID 15310900.
  29. Peter J. Robinson: On the Definition of a Heat Wave. In: American Meteorological Society (Hrsg.): Journal of Applied Meteorology. 40, Nr. 4, April 2001, S. 762–775. doi:10.1175/1520-0450(2001)040<0762:OTDOAH>2.0.CO;2.
  30. Hitzewellen: 2015 eines der extremsten Jahre der Messgeschichte. ZAMG Klimanews, 13. August 2015; Anomalieauswertung letzter Abschnitt 2015 unter den ungewöhnlichsten Sommern der Messgeschichte; Definition der Kysely-Tage wörtlich zitiert (Ende des Artikels).
  31. a b AGES: Hitze-Mortalitätsmonitoring, 8. April 2019.
  32. Stadt-Mikroklima & Hitzebelastung in den Städten, Nachhaltigkeitspolitik: EU-Klimaziele, abgerufen am 28. Juli 2019.
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  49. Erste Klimaklage Österreichs wird am 29.8. präsentiert, Presseaussendung von Greenpeace Österreich, OTS.at, 22. August 2019, abgerufen am 24. August 2019.
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  51. Prominente Unterstützung für erste Klima-Klage, KRONE.at, 23. August 2019, abgerufen am 24. August 2019.
  52. ÖBB: Weiß gefärbte Gleise sollen Hitzeschäden vermeiden: In Vorarlberg wurden fünf Kilometer weiß eingefärbt; Die Presse, Samstag 20. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.
  53. NÖ: Störungen auf Bahnstrecken, ORF2-Teletext, Sa. 27. Juli 2019 06:57
  54. Das Geschäft mit der Hitze, ORF.at, 30. Juni 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.
  55. Diese Woche schwitzen wir bei 38 Grad, 24. Juni 2019, HEUTE.at,
  56. a b Umfrage: Jeder Dritte plant Kauf eines Klimagerätes, Presseaussendung OTS0071 vom 26. April 2019 auf APA-OTS.at, von Maria Hirzinger, Energie-Vergleichsportal für Österreich compera.at, abgerufen am 6. Oktober 2019