Folsäure-Antagonisten

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Folsäure-Antagonisten sind Substanzen, die als Analoga der Folsäure in die DNA- und RNA-Nukleotid-Synthese eingreifen und über eine Enzymhemmung vor allem am Enzym Dihydrofolat-Reduktase (DHFR), aber auch anderen, ihre Wirkung entfalten. Folsäure-Antagonisten im engeren Sinne sind eine kleine Gruppe von Zytostatika (Antimetabolite).

Arzneistoffe der Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zytostatika (auf den menschlichen Organismus wirkend)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antiinfektiva (auf Krankheitserreger wirkend)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Arzneimittelgruppen (Folsäure-Hemmung als Nebenwirkung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichtliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Zulassung von Pemetrexed wurde der Begriff Folsäure-Antagonist als Synonym für Methotrexat verwendet und ist auch heute noch sehr gebräuchlich.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ruß, Endres, Arzneimittelpocket Plus 2008, 4. Auflage Oktober 2007, ISBN 978-3-89862-287-5.