Fonfría (Teruel)

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Gemeinde Fonfría
Fonfría – Ortsansicht
Fonfría – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Fonfría (Teruel) (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AragonienAragonien Aragonien
Provinz: Teruel
Comarca: Comarca del Jiloca
Koordinaten 41° 0′ N, 1° 5′ WKoordinaten: 41° 0′ N, 1° 5′ W
Höhe: 1245 msnm
Fläche: 20,58 km²
Einwohner: 28 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1,36 Einw./km²
Postleitzahl: 44492
Gemeindenummer (INE): 44102 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Fonfría

Fonfría ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit nur noch 28 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) in der Provinz Teruel in der autonomen Region Aragonien im östlichen Zentrum von Spanien. Die Gemeinde gehört zur bevölkerungsarmen Serranía Celtibérica und war bis in die 1920er Jahre ein Teil der ca. 6 km östlich gelegenen Gemeinde Allueva.

Lage und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Fonfría liegt in der Bergen der Sierra de Cucalón nahe der Quelle des Río Huerva in ca. 1245 m Höhe und ist ca. 100 km (Fahrtstrecke) in nördlicher Richtung von der Provinzhauptstadt Teruel entfernt. Das Klima ist trotz der Höhenlage gemäßigt bis warm; Regen (ca. 530 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1857 1900 1930 2000 2017
Einwohner -- -- 209 32 30[3]

Die Mechanisierung der Landwirtschaft sowie die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und der daraus resultierende Verlust an Arbeitsplätzen haben seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer Landflucht geführt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fonfría ist traditionell landwirtschaftlich orientiert, wobei die Viehzucht die größte Rolle spielt. Auch Handwerker hatten sich im Ort niedergelassen. Der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen spielt kaum eine Rolle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltiberische, römische, westgotische und selbst maurische Spuren wurden bislang nicht entdeckt. Man nimmt an, dass die Gegend früher nur von Transhumanten als Sommerweide fürs Vieh genutzt wurde und dass erst allmählich eine Sesshaftwerdung erfolgte. Im Jahr 1205 gehörte die Gegend zur Comunidad de Daroca.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zum Rathaus
Umgebung
  • Die Ermita Virgen de la Silla steht auf einem Hügel ca. 2 km außerhalb des Ortes. Die Geschichte des Bauwerks beginnt möglicherweise bereits im 13. Jahrhundert, doch wurden immer wieder Veränderungen vorgenommen.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fonfría, Aragon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Fonfría – Klimatabellen
  3. Fonfría – Bevölkerungsentwicklung
  4. Fonfría – Kirche
  5. Fonfría – Kirche
  6. Fonfría – Ermita