Fons Matthias Hickmann

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Fons Hickmann liest aus Das Beste Spiel aller Zeiten auf der See-Conference 2016

Fons Hickmann (* 1966 in Hamm) ist ein deutscher Grafikdesigner, Typograf, Autor und Professor an der Universität der Künste Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hickmann studierte Fotografie und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, Ästhetik und Medientheorie in Wuppertal. Das Design Studio Fons Hickmann m23 in Berlin legt Schwerpunkte auf die Entwicklung komplexer Kommunikationssysteme, Corporate Design, Buch-, Plakat-, Magazin- und Webdesign.

2001 gewann Fons Hickmann m23 den renommierten Wettbewerb für das Corporate Design der Kieler Woche. Seine Arbeiten waren auf allen internationalen Designbiennalen vertreten. Hickmann war bis zum Ende 2007 ordentlicher Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien, ehe er ab dem Sommersemester 2007 den Lehrstuhl für Grafik-Design/Kommunikationsdesign in der Fakultät Gestaltung an der Universität der Künste Berlin übernahm. Zuvor lehrte er an den Universitäten Essen und Dortmund. Er ist Mitglied im Type Directors Club New York, der Alliance Graphique Internationale (AGI) und dem Art Directors Club of Germany (ADC). Das interdisziplinäre Designlabor Bremerhaven berief Hickmann von 2006 bis 2012 in den Vorstand. 2012 bis 2014 gehörte er der Fachjury des „Designpreises der Bundesrepublik Deutschland“ an. Seit 2018 ist er Präsident des Fachverbandes 100 Beste Plakate.

Die gemeinsam mit führenden Deutschen Gestaltern initiierte Aktion „11 Designer für Deutschland“ hatte mit großem Medienecho das Bewusstsein für Grafikdesign in die Öffentlichkeit getragen und das nach Ansicht der Initiatoren peinliche Logo[1] der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland zu verhindern. Sein Fußballfachwissen akkumulierte in der Herausgabe der Publikation »Das Beste Spiel aller Zeiten - ein Minutenprotokoll aus 100 Jahren Fußballgeschichte.« 2014

Fons Hickmann und sein Studio wurde eingeladen bei der Eröffnung des weltweit ersten Museums für Grafik Design ”Graphic Design Museum” in Breda auszustellen. Die Ausstellung ”European Championship of Graphic Design” wurde am 11. Juni 2008 von der Niederländischen Königin Beatrix eröffnet.

Das Berliner Studio Fons Hickmann m23 zählt zu den renommiertesten weltweit und erhielt über 200 international relevante Auszeichnungen u. a. Golden Bee Award Moskau, iF Award in Gold, ADC Award von Deutschland, Europa und den USA, LeadAward in Gold, den Joseph Binder Award in Gold, Silber und Bronze. 2012 ehrte die Triennale Trnava Fons Hickmann für sein Gesamtwerk mit dem Master’s Eye Award.

Zunehmend widmet sich Fons Hickmann der Herausgabe von Fachliteratur zu unterschiedlichsten Wissensgebieten von Fotografie über Medientheorie bis Fußball und popkulturellen Erscheinungen.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen von oder über Fons Hickmann

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen mit Texten und/oder Abbildungen von Fons Hickmann

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesministerium des Inneren: das WM-Logo (Memento des Originals vom 24. September 2005 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmi.bund.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fons Hickmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien