Football Under Cover

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Filmdaten
Deutscher Titel -
Originaltitel Football Under Cover
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe FSK 0, feiertagsfrei
Stab
Regie Ayat Najafi und David Assmann
Produktion Patrick Merkle, Roshank Behesht Nedjad, Helge Albers
Kamera Anne Misselwitz, Niclas Reed Middleton
Schnitt Sylke Rohrlach
Besetzung
  • Niloofar Basir
  • Narmila Farthi
  • Sanna El agha alias Susu
  • Paraskevi Boras alias Paros
  • Marlene Assmann
  • Ayat Najafi
  • Hüseyin Karaduman

Football Under Cover ist ein deutscher Dokumentarfilm von den Regisseuren Ayat Najafi und David Assmann. Gedreht wurde er 2005 und 2006 in Berlin und Teheran.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film zeigt, wie zum ersten Mal in der Geschichte der Islamischen Republik Iran die iranische Frauennationalmannschaft im eigenen Land in einem Stadion vor Zuschauerinnen spielt: ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl aus Berlin-Kreuzberg. Im ersten Teil des Films werden das Kreuzberger Fußball-Team BSV Al-Dersimspor und die iranische Frauennationalmannschaft getrennt voneinander vorgestellt, während der zweite Teil das Eintreffen der deutschen Mannschaft im Iran und das Zusammentreffen beider Teams porträtiert.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gespür für Erzählrhythmus, Beobachtungsgabe und Neugier lassen etwa "Football Under Cover" in jenem magischen Zusammenspiel aufgehen, in dem plötzlich alles stimmt. [...] Wenn der türkische Präsident der Kreuzberger Truppe draussen bleiben muss, obwohl er doch ein Muslim ist, und hinter dem Zaun einsam „Deutschland“ ruft beim ersten Tor seiner Spielerinnen, dann hat dieser umwerfende Film längst seinen unumstößlichen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Kreuzberger Orient-Eck und postrevolutionärem Iran geleistet.“

Neue Zürcher Zeitung

„Von wegen Kick it like Beckham! Mit Bescheidenheit und Offenheit kämpfen junge Frauen für ihre Freude am Fußballspiel und gegen die Unterdrückung durch die iranischen Sittenwächter. Anrührend, engagiert und zugleich sehr unterhaltsam.“

TV Digital 9 vom 18. April 2008, Oliver Noelle

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Teddy Award für besten Dokumentarfilm und 2008
  • Teddy Volkswagen Zuschauerpreis 2008
  • Pink Apple Festival, Publikumspreis Zürich 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]