Force India

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Force India
Logo von Force India
Name Sahara Force India F1 Team
Unternehmen Force India Formula One Team Ltd.[1]
Unternehmenssitz Silverstone (GB)
Teamchef IndienIndien Vijay Mallya
Techn. Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Green[2]
Saison 2015
Fahrer (27) DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
(11) MexikoMexiko Sergio Pérez
Testfahrer TBA
Chassis TBA
Motor Mercedes-Benz 1.6 V6 Turbo
Reifen Pirelli
Statistik
Erster Grand Prix Australien 2008
Gefahrene Rennen 150
Konstrukteurs-WM 0 – bestes Ergebnis: 5. (2015)
Fahrer-WM 0 – bestes Ergebnis: 9. (2011, 2014, 2015)
Rennsiege 0
Pole Positions 1
Schnellste Runden 3
Position 2015 5. (136 Punkte)
Punkte 627
(Stand: Saisonende 2015)
Älteres Logo

Das Sahara Force India F1 Team (kurz Force India) ist ein mit indischer Lizenz fahrender Formel-1-Rennstall mit Sitz im englischen Silverstone. Es ist das erste indische Team der Formel-1-Geschichte. Force India entstand durch die Übernahme des Spyker-Teams durch den indischen Industriellen Vijay Mallya im Jahr 2007. Spyker war seinerseits 2006 aus dem russischen Midland Team hervorgegangen, das im Jahr zuvor die Nachfolge des Traditionsteams Jordan Grand Prix angetreten hatte. Im Oktober 2011 übernahm das indische Unternehmen Sahara India Pariwar 42,5 Prozent der Anteile am Rennstall, das seitdem ergänzend im Meldenamen geführt wird.[3]

Seit 2009 tritt Force India mit Kundenmotoren von Mercedes an.

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Anfang 2005 hatte der russische Geschäftsmann Alexander Shnaider die Anteilsmehrheit an dem 1991 gegründeten Team Jordan Grand Prix für angeblich 60 Mio $ von Eddie Jordan übernommen. In der Saison 2006 wurde der Rennstall in Midland F1 Racing (kurz: MF1) umbenannt. Das Team fuhr in diesem Jahr mit russischer Lizenz. Anlässlich des Großen Preises von Italien in Monza am 10. September 2006 übernahm ein Konsortium rund um den niederländischen Fahrzeughersteller Spyker Cars N.V. und den Unternehmer Michiel Mol den Rennstall. Der Kaufpreis wurde mit 106 Mio$ angegeben.[4] Das Team behielt für den Rest der Saison 2006 die russische Lizenz bei und trat bei den letzten drei Rennen des Jahres unter der Bezeichnung Spyker MF1 Racing an. Zu Beginn der Saison 2007 erfolgte die Umbenennung in Spyker F1; das Team startete in diesem Jahr unter niederländischer Rennlizenz. Spyker geriet 2007 in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Am 14. August 2007 gab das Spyker-Team eine offizielle Pressemitteilung heraus, in der bekannt gegeben wurde, dass Team-Direktor Michiel Mol das Team verlassen habe, und sprach erstmals von einem möglichen Verkauf des Teams.[5] Ein Konsortium rund um Mol und den indischen Geschäftsmann Vijay Mallya, dem die United Breweries Group und die Fluggesellschaft Kingfisher Airlines gehören, gab daraufhin ein Kaufangebot ab, das vom Spyker-Vorstand akzeptiert wurde.[6] Am 5. Oktober 2007 wurde der Eigentümerwechsel vollzogen, das Team beendete die Saison jedoch unter dem Namen Spyker. Am Rande des Rennens in Brasilien wurde der neue Name des Teams für 2008, Force India, bekannt gegeben.[7][8] Force India ist der erste Formel-1-Rennstall, der mit indischer Rennlizenz antritt.[9]

2008[Bearbeiten]

Sutil im Force India VJM01 (Großer Preis von Großbritannien 2008)

Die erste Saison als Force India begann das Team mit bekanntem Material. Das Einsatzauto war der Force India VJM01. Er entsprach technisch weitgehend dem letztjährigen Spyker, hatte aber eine partiell neue Karosserie, zu der auch eine stark verlängerte Motorabdeckung gehörte. Als Antriebsquelle diente wie im Vorjahr ein Achtzylindermotor von Ferrari. Teamchef blieb Colin Kolles, der diese Rolle schon bei Midland und bei Spyker ausgefüllt hatte. Adrian Sutil, der noch aus der Spyker-Zeit einen Vertrag für die Saison 2008 hatte, wurde als Stammfahrer übernommen. Für die Besetzung des zweiten Cockpits veranstaltete Force India ein sogenanntes Shoot-Out mit insgesamt sieben Piloten, an dem sich Roldán Rodríguez, Giedo van der Garde (2007 Testfahrer bei Spyker), Franck Montagny (Testfahrer bei Toyota Racing), Christian Klien (Testfahrer bei Honda Racing F1), Giancarlo Fisichella (Stammfahrer bei Renault F1), Vitantonio Liuzzi (Stammfahrer bei der Scuderia Toro Rosso) und Ralf Schumacher (Stammfahrer bei Toyota Racing) beteiligten. Schumacher erklärte jedoch nach dem Test, dass er lediglich seinem Freund Vijay Mallya einen Gefallen getan und den Force India lediglich getestet, jedoch nicht am Shoot-out teilgenommen hätte, da Force India für ihn keine Option sei. Zweiter Stammfahrer wurde letztlich Fisichella; Liuzzi wurde Testfahrer.

In der Saison 2008 betrug das Budget des Teams etwa 120 Mio $, 50120 Mio $ mehr als Spykers Etat im Vorjahr.[10] Die Budgeterhöhung wirkte sich allerdings nicht zugunsten des Teams aus. 2008 unterbot Force India die schwachen Leistungen des Vorgängerteams noch einmal deutlich. Zu Saisonbeginn hatte Force India erklärt, das vorrangige Ziel des Jahres sei es, das mit Honda in Verbindung stehende Konkurrenzteam Super Aguri zu schlagen.[10] Diese Zielvorgabe wurde obolet, nachdem Aguri Suzukis Team vor dem fünften Saisonrennen den Betrieb hatte einstellen müssen. An die übrigen Teams kam Force India 2008 nicht heran. Während in einer der ausgeglichensten Formel-1-Saisons seit langem jedes andere Team mindestens einen Podiumsplatz und alle Fahrer dieser Teams Punkte einfahren konnten, blieb Force India gänzlich ohne Weltmeisterschaftspunkte. Das beste Ergebnis war der zehnte Rang Fisichellas beim Großen Preis von Spanien. Einziger Lichtblick war Sutil in Monaco, der im chaotischen Rennen kurz vor Schluss auf Rang vier lag, letztlich aber nach einer Kollision mit Kimi Räikkönen vorzeitig ausschied.

2009[Bearbeiten]

Adrian Sutil im Force India VJM02 beim Großen Preis von Deutschland 2009

Für die Saison 2009 wurden Sutil und Fisichella als Stammfahrer bestätigt und Liuzzi erneut als Testfahrer eingesetzt.

Für diese Saison ergaben sich einige Änderungen im Team. Der Mitbesitzer Vijay Mallya übernahm den Posten des Teamchefs von Colin Kolles, auch Mike Gascoyne wurde als technischer Direktor abgelöst. Gleichzeitig wurde der Vertrag über die Lieferung von Motoren mit Ferrari aufgelöst.[11] Am 10. November 2008 gab das Team die Kooperation mit McLaren und der Daimler AG bekannt: Getriebe, Hydraulik, KERS und weitere Bereiche werden vom Formel-1-Team McLaren, Motoren von Mercedes-Benz HPE geliefert.[12]

Am 29. August beim Großen Preis von Belgien erzielte Fisichella überraschend die erste Pole Position für das Team. Fisichella erreichte im Rennen den zweiten Platz, was den bislang größten Erfolg für das Team bedeutete. Einige Tage später wurde Fisichellas Vertrag auf dessen Wunsch hin mit sofortiger Wirkung aufgelöst, damit dieser zu Ferrari wechseln konnte, um den verletzten Stammfahrer Felipe Massa zu ersetzen. Für Fisichella fuhr Liuzzi den Rest der Saison an der Seite von Sutil.

Beim Großen Preis von Italien gelang es Adrian Sutil zum ersten Mal, eine Startposition in der ersten Reihe zu erreichen – er ging von Startplatz zwei in das Rennen. Liuzzi konnte mit Startplatz sieben ebenfalls überraschen. Im Rennen jedoch schied Liuzzi wegen Getriebeschadens vorzeitig aus dem Rennen aus, während Sutil den vierten Platz erreichte. Außerdem fuhr er die schnellste Runde des Rennens.

Im weiteren Saisonverlauf ließen die Leistungen wieder nach und es konnten keine weiteren WM-Punkte erzielt werden.

2010[Bearbeiten]

Für die Saison 2010 hielt Force India an den beiden Stammpiloten Sutil und Liuzzi fest. Für die letzten Rennen wurde die Entwicklungsarbeit eingestellt; das Team konzentrierte sich stattdessen auf die Arbeit am Auto für die kommende Saison. Gleichwohl hatte Force India bis zum Saisonende eine realistische Chance auf den sechsten Platz der Konstrukteursmeisterschaft. Erst im letzten Rennen des Jahres musste sich das Team dem Williams-Team geschlagen geben, das in der Gesamtwertung einen Meisterschaftspunkt mehr erzielte. Force India schloss die Saison als Siebter der Konstrukteursmeisterschaft ab und erzielte damit das bis dahin beste Ergebnis der Teamgeschichte.

2011[Bearbeiten]

Für die Saison 2011 war zunächst Liuzzi der einzige Pilot, der einen Vertrag mit dem Team hatte. Force India löste den Vertrag allerdings vor der Saison auf und verpflichtete stattdessen Paul di Resta, der 2010 bereits an einigen Freitagstrainings teilgenommen und in der Saison 2010 für das Mercedes-Team HWA den Meistertitel der DTM gewonnen hatte. Einige Beobachter sahen in der Verpflichtung di Restas einen Zusammenhang mit der Verlängerung des Motorenvertrags mit Mercedes. Liuzzi erhielt eine Entschädigung, die er zum großen Teil dazu verwendete, sich für 2011 bei dem in Schwierigkeiten befindlichen Team Hispania Racing einzukaufen. Der Vertrag mit Sutil wurde hingegen verlängert. Nico Hülkenberg ergänzte das Team als Testfahrer, er nahm vereinzelt an Freitagstrainings teil.[13]

Die ersten Rennen der Saison verliefen erfolgreich. Sutil und di Resta kamen regelmäßig in den Punkterängen ins Ziel. Force India beendete die Saison als Sechster der Konstrukteurswertung und erreichte damit das beste Ergebnis in der Geschichte des Teams. Dabei ließ Force India etablierte Rennställe wie Sauber und Williams hinter sich. Der Rückstand auf das fünftplatzierte Team Renault betrug nur vier Punkte.

2012[Bearbeiten]

Adrian Sutil verließ zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2012 Force India. Hülkenberg und di Resta bildeten die neue Fahrerpaarung, Testfahrer wurde Jules Bianchi. Force India erzielte mit 109 Punkte den siebten Platz in der Konstrukteurswertung. In letzten Saisonrennen, dem Großen Preis von Brasilien, führte Hülkenberg 30 Runden lang das Rennen an. Auch di Resta führte den Großen Preis von Bahrain zwischenzeitlich an. Es waren für beide Fahrer die ersten Führungsrunden in der Formel 1.

2013[Bearbeiten]

Bei den ersten Testfahrten war nur di Resta als Fahrer für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2013 aktiv. Erst Ende Februar gab das Team die Rückkehr von Sutil bekannt.

Nachdem beide Fahrer im ersten Rennen in Australien in die Top 10 fuhren, nahm Force India die Fahrzeuge im zweiten Rennens in Malaysia aufgrund von Problemen mit den Radmuttern aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen. In Bahrain führte di Resta das Rennen zwischenzeitlich an und lag lange Zeit auf einem der ersten drei Plätze. Er kam auf dem vierten Platz ins Ziel.

2014[Bearbeiten]

Sergio Pérez beim Großen Preis von Singapur im Force India VJM07

Nach einem Jahr bei Sauber kehrte Nico Hülkenberg für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2014 wieder zu Force India zurück[14], sein Teamkollege wurde der bei McLaren entlassene Sergio Pérez. Pérez gelang mit dem dritten Platz beim Großen Preis von Bahrain der zweite Podestplatz des Teams. Mit 155 Punkten verteidigte das Team den sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM.

Nachdem die Teams Caterham und Marussia während der laufenden Saison Insolvenz anmelden mussten, gab es auch Berichte über Zahlungsschwierigkeiten bei Force India. Ausstehende Zahlungen bei Motorenlieferant Mercedes, die erst Ende Oktober 2014 beglichen wurden, sorgten dafür, dass Hülkenberg und Pérez ihre fünfte Antriebseinheit erst beim Großen Preis der USA zur Verfügung hatten.[15] In den Medien wurde spekuliert, dass man gemeinsam mit Lotus und Sauber das Rennen in den USA boykottieren könnte, um auf die schlechte finanzielle Lage der kleinen Teams aufmerksam zu machen.[16]

2015[Bearbeiten]

Nico Hülkenberg beim Großen Preis von Malaysia im Force India VJM08
Mit Luftöffnungen in der Fahrzeugnase: B-Version des VJM08 (Pérez beim Großen Preis von Großbritannien)

Das Fahrerduo für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2015 blieb unverändert.

Das Team litt in den Wintermonaten vor Saisonbeginn unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten, durch die sich Entwicklung des 2015er Autos verzögerte. Force India erklärte zunächst, die ersten Testfahrten vor der Saison mit dem Vorjahreswagen zu bestreiten, um weitere Entwicklungsarbeit am neuen Fahrzeug vornehmen zu können. Am 28. Januar 2015 sagte das Team die Teilnahme an den Testfahrten komplett ab. Offiziell lautete die Begründung, dass man bei Testfahrten mit dem Vorjahreswagen nur begrenzt Erkenntnisse sammeln könne. Medien berichteten jedoch, dass das Team unbeglichene Rechnungen bei Zulieferern habe und zahlungsunfähig sei. Auch mit der Zahlung der Mietgebühren für den Windkanal von Toyota sei Force India im Rückstand.[17] Bei der zweiten Testwoche vor der Saison in Barcelona nahm das Team mit dem Vorjahreswagen teil. Später wurde bekannt, dass die Teilnahme nur deshalb erfolgen konnte, weil Mercedes das Team finanziell unterstützte. Im Gegenzug durfte Mercedes-Testfahrer Pascal Wehrlein an zwei der vier Testtage den Force India pilotieren.[18] Die dritte Testwoche bestritt das Team mit dem neuen VJM08. Erst in der dritten Testwoche in Barcelona, die 14 Tage vor dem Saisonauftakt stattfand, erschien der neue Force India VJM08.

Der VJM08 war in technischer Hinsicht eine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells. Verantwortlicher Konstrukteur war Andrew Green. Vor allem die Hinterradaufhängung des Fahrzeugs und die hydromechanische Federung wurden neu entwickelt. Das Getriebe und die Hydraulik bezog das Team von McLaren.[19] Für die Aerodynamik nutzte Force India den Windkanal von Toyota Motorsport in Köln.[20]

Force India bestritt die Saison 2015 mit einem Budget von weniger als 100 Mio €; es betrug weniger als die Hälfte des Budgets von Williams und setzte sich im Wesentlichen aus den sogenannten TV-Geldern zusammen. Sponsoren trugen dagegen nur einen kleinen Teil zum Budget bei.[19]

Beim Auftaktrennen in Australien kamen beide Piloten mit dem kaum getesteten VJM08 in den Punkterängen ins Ziel: Hülkenberg wurde Siebter, Pérez Zehnter. Bei den folgenden Rennen zeigten sich am Auto wiederholt aerodynamische Defizite, die sich auf die Leistungsfähigkeit des Autos auswirkten. Sie wurden erst mit der B-Version des VJM08 behoben, die beim Großen Preis von Großbritannien erschien. Äußerlich unterschied sie sich vom Vorgängermodell durch doppelte Belüftungsöffnungen in der Fahrzeugnase.[19] Mit der B-Version verbesserten sich die sportlichen Ergebnisse. Force India kam seitdem bei nahezu jedem Rennen mit mindestens einem Auto in den Punkterängen ins Ziel. In der zweiten Saisonhälfte fuhr das Team 97 Weltmeisterschaftspunkte ein. Das beste Ergebnis des Teams war Pérez' dritter Platz beim Großen Preis von Russland.

In der Saison erzielte Force India insgesamt weniger Punkte als im Vorjahr, belegte aber ungeachtet dessen mit Platz fünf das beste Ergebnis in der Geschichte des Teams.

2016[Bearbeiten]

In der Saison Saison 2016 setzt Force India die technische Zusammenarbeit mit Mercedes fort. Vor dem Saisonbeginn gab es Gespräche mit dem britischen Sportwagenhersteller Aston Martin über eine geschäftliche Kooperation. Dazu gehörte die Überlegung, dass Aston Martin als Namenssponsor auftreten sollte. Ende Dezember 2015 entschied sich Aston Martin allerdings gegen ein Formel-1-Engagement.[21]

Zahlen und Daten[Bearbeiten]

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Saisonende 2015

Saison Teamname Chassis Motor Reifen Grand Prix Siege Zweiter Dritter Poles schn. Runden Punkte WM-Rang
2008 Force India F1 Team Force India VJM01 Ferrari 2.4 V8 B 18 10.
2009 Force India F1 Team Force India VJM02 Mercedes-Benz 2.4 V8 B 17 1 1 1 13 9.
2010 Force India F1 Team Force India VJM03 Mercedes-Benz 2.4 V8 B 19 68 7.
2011 Force India F1 Team Force India VJM04 Mercedes-Benz 2.4 V8 P 19 69 6.
2012 Sahara Force India F1 Team Force India VJM05 Mercedes-Benz 2.4 V8 P 20 1 109 7.
2013 Sahara Force India F1 Team Force India VJM06 Mercedes-Benz 2.4 V8 P 19 77 6.
2014 Sahara Force India F1 Team Force India VJM07 Mercedes-Benz PU106A Hybrid P 19 1 1 155 6.
2015 Sahara Force India F1 Team Force India VJM08 Mercedes-Benz PU106B Hybrid P 19 1 136 5.
Gesamt 150 1 2 1 3 627  

Alle Fahrer von Force India in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Saisonende 2015

Name Jahre Grand Prix Punkte Siege Zweiter Dritter Poles SR beste WM-Pos.
DeutschlandDeutschland Adrian Sutil 2008–2011; 2013 92 123 1 09. (2011)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta 2011–2013 58 121 12. (2013)
DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg 2012, 2014– 57 217 1 9. (2014)
MexikoMexiko Sergio Pérez 2014– 37 137 2 1 9. (2015)
ItalienItalien Giancarlo Fisichella 2008–2009 30 8 1 1 15. (2009)
ItalienItalien Vitantonio Liuzzi 2009–2010 24 21 15. (2010)

Aktuelle Fahrer sind gelb dargestellt.

Ergebnisse in der Formel 1[Bearbeiten]

Saison Chassis Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Punkte Rang
2008 VJM01     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Turkey.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Brazil.svg     10.
DeutschlandDeutschland A. Sutil 20 DNF DNF 19 DNF 16 DNF DNF 19 DNF 15 DNF DNF 13 19 DNF DNF DNF 16    
ItalienItalien G. Fisichella 21 DNF 12 12 10 DNF DNF DNF 18 DNF 16 15 14 17 DNF 14 DNF 17 18    
2009 VJM02     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg       13 9.
DeutschlandDeutschland A. Sutil 20 9 17 17* 16 DNF 14 17 17 15 DNF 10 11 4 DNF 13 DNF 17      
ItalienItalien G. Fisichella 21 11 18* 14 15 14 9 DNF 10 11 14 12 2                
ItalienItalien V. Liuzzi                         DNF 14 14 11 15    
2010 VJM03     Flag of Bahrain.svg Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   68 7.
DeutschlandDeutschland A. Sutil 14 12 DNF 5 11 7 8 9 10 6 8 17 DNF 5 16 9 DNF DNF 12 13  
ItalienItalien V. Liuzzi 15 9 7 DNF DNF 15* 9 13 9 16 11 16 13 10 12 DNF DNF 6 DNF DNF  
2011 VJM04     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Turkey.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of Brazil.svg   69 6.
DeutschlandDeutschland A. Sutil 14 9 11 15 13 13 7 DNF 9 11 6 14 7 DNF 8 11 11 9 8 6  
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich P. di Resta 15 10 10 11 DNF 12 12 18* 14 15 13 7 11 8 6 12 10 13 9 8  
2012 VJM05     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg 109 7.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich P. di Resta 11 10 7 12 6 14 7 11 7 DNF 11 12 10 8 4 12 12 12 9 15 19*
DeutschlandDeutschland N. Hülkenberg 12 DNF 9 15 12 10 8 12 5 12 9 11 4 21* 14 7 6 8 DNF 8 5
2013 VJM06     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of South Korea.svg Flag of Japan.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg   77 6.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich P. di Resta 14 8 DNF 8 4 7 9 7 9 11 18* DNF DNF 20* DNF 11 8 6 15 11
DeutschlandDeutschland A. Sutil 15 7 DNF DNF 13 13 5 10 7 13 DNF 9 16* 10 20* 14 9 10 DNF 13
2014 VJM07     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Austria.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Russia.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   155 6.
DeutschlandDeutschland N. Hülkenberg 27 6 5 5 6 10 5 5 9 8 7 DNF 10 12 9 8 12 DNF 8 6
MexikoMexiko S. Pérez 11 10 DNS 3 9 9 DNF 11* 6 11 10 DNF 8 7 7 10 10 DNF 15 7
2015 VJM08     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Austria.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Russia.svg Flag of the United States.svg Flag of Mexico.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg 136 5.
DeutschlandDeutschland N. Hülkenberg 27 7 14 DNF 13 15 11 8 6 7 DNF DNS 7 DNF 6 DNF DNF 7 6 7
MexikoMexiko S. Pérez 11 10 13 11 8 13 7 11 9 9 DNF 5 6 7 12 3 5 8 12 5
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Übersicht des aktuellen Personals[Bearbeiten]

Aufgabenbereich Name
Stammfahrer DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
MexikoMexiko Sergio Pérez
Testfahrer SpanienSpanien Daniel Juncadella
Teamchef IndienIndien Vijay Mallya
stv. Teamchef Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Fernley
Teammanager Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Stevenson
Technischer Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andrew Green
Chefingenieur Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jakob Andreason
Chefdesigner JapanJapan Akio Haga
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Hall
Chefaerodynamiker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Phillips
Renningenieur Hülkenberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bradley Joyce
Renningenieur Pérez ItalienItalien Gianpiero Lambiase
Teambesitzer IndienIndien Vijay Mallya
NiederlandeNiederlande Michiel Mol / Jan Mol
Geschäftsführer RumänienRumänien Otmar Szafnauer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auszug aus dem britischen Handelsregister
  2. „Green neuer Technikchef“ (Motorsport-Magazin.com am 4. Februar 2011)
  3. Force India ab sofort mit neuem Namen: Nachricht vom 12. Oktober 2011 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  4. Nachricht vom 11. September 2006 auf der Internetseite der Times of Malta (abgerufen am 9. Dezember 2015).
  5. Mol verlässt Spyker – Formel-1-Team steht zum Verkauf. Motorsport-Total.com, 14. August 2007, abgerufen am 19. Juli 2015.
  6. Offiziell: Mol-Familie und Mallya-Gruppe kaufen Spyker F1. Motorsport-Total.com, 1. September 2007, abgerufen am 19. Juli 2015.
  7. Force India revs up, with 2009 dream. Telegraph India, 21. Oktober 2007, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  8. http://www.motorsport-total.com/f1/news/2007/09/Offiziell_Mol-Familie_und_Mallya-Gruppe_kaufen_Spyker_F1_07090106.html
  9. http://www.telegraphindia.com/1071021/asp/nation/story_8458258.asp
  10. a b Ruhi Batra: Force India's first target will be to beat Aguri. indiatimes.com, 9. Februar 2008, abgerufen am 9. Dezember 2015.
  11. rtl.de: Force India ab 2009 mit Mercedes-Motoren
  12. Motorsport-Total.com: Force India bestätigt McLaren-Mercedes-Deal, 10. November 2008
  13. Offiziell: Force India holt di Resta und Hülkenberg ins Team. Motorsport-Total.com, 26. Januar 2011, abgerufen am 19. Juli 2015.
  14. Sven Haidinger: „Offiziell: Hülkenberg kehrt zu Force India zurück“. Motorsport-Total.com, 3. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013.
  15. Markus Lüttgens: Force India zahlt: Frische Antriebe für Hülkenberg und Perez. Motorsport-Total.com, 28. Oktober 2014, abgerufen am 4. November 2014.
  16. Dieter Rencken, Dominik Sharaf: Kein Austin-Boykott: Kleine Teams erwägen "drastische Mittel". Motorsport-Total.com, 1. November 2014, abgerufen am 28. Januar 2015.
  17. Sven Haidinger: Force India sagt Jerez-Test komplett ab: Kreist der Pleitegeier? Motorsport-Total.com, 28. Januar 2015, abgerufen am 28. Januar 2015.
  18. Sven Haidinger: Force India: Ohne Mercedes-Mann Wehrlein kein zweiter Test. Motorsport-Total.com, 3. März 2015, abgerufen am 4. März 2015.
  19. a b c Christian Eichberger: Force India mit Mini-Budget zur maximalen Ausbeute. Motorsport Aktuell, Heft 51/2015, S. 6 f.
  20. Sven Haidinger: Force India 2015: Neues Auto erst beim zweiten Wintertest. Motorsport-Total.com, 20. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2015.
  21. Dominik Sharaf: Zu teuer: Aston Martin sagt Force India ab. Motorsport-Total.com, 24. Dezember 2015, abgerufen am 18. Januar 2016.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Force India – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien