Forchheim

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Forchheim in Bayern. Zu weiteren Bedeutungen siehe Forchheim (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Forchheim
Forchheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Forchheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 43′ N, 11° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 44,95 km²
Einwohner: 31.651 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 704 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91301
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 126
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
St.-Martin-Straße 8
91301 Forchheim
Webpräsenz: www.forchheim.de
Oberbürgermeister: Uwe Kirschstein (SPD)
Lage der Stadt Forchheim im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Forchheim ist eine Große Kreisstadt im Süden des nordbayerischen Regierungsbezirks Oberfranken am Main-Donau-Kanal. Sie ist Kreisverwaltung des Landkreises Forchheim.

Die nächstgelegenen größeren Städte sind Erlangen etwa 14 km südlich, Bamberg etwa 23 km nordwestlich, Würzburg etwa 80 km westlich und Bayreuth etwa 45 km östlich. Forchheim gehört seit April 2005 der Europäischen Metropolregion Nürnberg an. Es ist eine alte Königstadt und wird auch „Eingangstor zur Fränkischen Schweiz“ genannt.

Geschichte des Namens Forchheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts vermutete man, dass der Stadtname Vorchheim sich von dem althochdeutschen Wort vorhe (für Forelle) ableitet. Dies führte zu dem sprechenden Wappen mit den beiden Forellen. Obwohl zur Zeit der Namensgebung der Forellenreichtum in den Flüssen um Forchheim sicherlich sehr groß war, geht man heute davon aus, dass sich der Stadtname vom althochdeutschen vorha (für Föhre) ableitet, also Föhrenheim bedeutet. Der Name dürfte in der Mitte des 7. Jahrhunderts entstanden sein. Damals entstanden mit der ersten fränkischen Siedlungswelle in dieser Region zahlreiche Plansiedlungen mit dem Grundwort -heim, vor allem an Flussläufen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forchheim liegt an der Regnitz, dem Main-Donau-Kanal und an der Wiesent. Die Regnitz verlässt Forchheim in nordwestlicher Richtung und mündet bei Bischberg in den Main. Forchheim ist im Westen vom Steigerwald und im Osten von der Fränkischen Schweiz eingerahmt und liegt in einer Tallandschaft.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet ist in sieben Stadtteile eingeteilt, die nachstehend mit ihren amtlichen Nummern und den ungefähren Einwohnerzahlen aufgeführt sind:[2][3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Forchheim:

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klimatabelle Forchheim
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 4 9 14 19 22 24 23 20 14 7 3 Ø 13,5
Min. Temperatur (°C) −4 −3 0 3 7 11 12 12 9 5 1 −2 Ø 4,3
Niederschlag (mm) 29,5 27,5 35,0 30,0 33,7 50,8 56,7 40,0 37,5 41,3 37,4 35,5 Σ 454,9
Regentage (d) 10 9 9 10 11 11 10 9 8 7 10 10 Σ 114
T
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m
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4
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9
0
14
3
19
7
22
11
24
12
23
12
20
9
14
5
7
1
3
−2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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r
s
c
h
l
a
g
29,5
27,5
35,0
30,0
33,7
50,8
56,7
40,0
37,5
41,3
37,4
35,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Karte mit Bamberg und Forchaim (rechts) aus dem 16. Jahrhundert. Nach Osten (oben) ist die Karte stark verzerrt
Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Forchheim unten

Im 8. und 9. Jahrhundert wurden in Forchheim ein fränkischer Königshof und eine Pfalz errichtet. Im Jahr 805 wurde die Stadt im Diedenhofener Kapitular von Karl dem Großen unter dem Namen „Foracheim“ erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war Forchheim Teil des ostfränkischen Netzes von Kontrollstationen für den Handel mit den Slawen.

In den folgenden Jahrhunderten fanden in Forchheim zahlreiche Reichstage und Fürstentage statt. Der erste Aufenthalt eines ostfränkischen Königs ist für 849 belegt. Auf dem Höhepunkt ihrer Bedeutung war die Pfalz im Jahre 900, als dort am 4. Februar der erst sechsjährige Ludwig das Kind zum König gewählt und gekrönt wurde. Nach dem Tod des letzten Karolingers wurde in Forchheim am 10. November 911 Konrad I. zum ostfränkischen König gewählt.

Am 1. November 1007 schenkte Kaiser Heinrich II. das Königsgut Forchheim dem Bistum Bamberg. Bereits 1039 jedoch stellte Kaiser Heinrich III. die Stadt wieder unter Reichsverwaltung, bevor sie am 13. Juli 1063 wieder bis zur Säkularisierung 1802/1803 mit dem Bistum Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, verbunden wurde. In der Zeit Heinrichs IV. wurde am 15. März 1077 Herzog Rudolf von Rheinfelden in Forchheim als Gegenkönig gewählt (vgl. Gang nach Canossa), woraus der Stadt auf politischer Ebene vermutlich ein unheilvoller Ruf entstanden ist.

Zwischen 1200 und 1220 wurde Forchheim zur Stadt erhoben und erhielt sein jetziges Wappen.

Aufgrund seiner Festungseigenschaft überstand Forchheim auch den Dreißigjährigen Krieg, ohne ein einziges Mal eingenommen worden zu sein. Der Bamberger Fürstbischof floh vor den Schweden mehrere Male samt Domschatz in das sichere Forchheim, das von 1632 bis 1634 mehrmals von den Schweden belagert wurde.

Postkarte, um 1900

Am 6. September 1802 wurde die Stadt von bayerischen Truppen besetzt, dem Kurfürstentum Bayern angeschlossen und Sitz eines Landgerichts, aus dem der spätere Landkreis Forchheim entstand. 1889 wurde Forchheim eine kreisfreie Stadt; 1972 verlor die Stadt mit der bayerischen Gebietsreform ihre Kreisfreiheit und wurde in den Landkreis Forchheim eingegliedert.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge der Jüdischen Gemeinde in der Wiesentstraße beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern geschändet und zerstört, woran ein Gedenkstein gegenüber dem ehemaligen Standort des Gotteshauses erinnert.[4]

Forchheim feierte im Jahr 2005 das 1200-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Dazu gab die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke zu 45 Cent aus. 2004 war die Stadt Schauplatz der Bayerischen Landesausstellung Edel und Frei. Franken im Mittelalter, die rund 200.000 Besucher hatte.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Kersbach eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Buckenhofen und Burk hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat und Oberbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 53,6 %
 %
40
30
20
10
0
36,61
18,49
13,06
10,41
8,64
5,25
4,26
1,75
1,54
Anmerkungen:
e Liste der Jungen Union
f Freier Bürgerblock Forchheim
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im Stadtrat
         
Von 40 Sitzen entfallen auf:

Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Forchheim. Über die Vergabe der 40 Sitze entscheiden die Bürger alle sechs Jahre. Die letzte Wahl fand am 16. März 2014 statt.

Gemeinsam mit der Kommunalwahl am 16. März 2014 wurde auch die Oberbürgermeisterwahl (amtliche Ergebnisse in Klammern) durchgeführt. Dabei traf Amtsinhaber Franz Stumpf (49,59 %) auf drei Herausforderer. Für die SPD trat Uwe Kirschstein (20,46 %) erstmals an, während Manfred Hümmer (20,09 %) nach 2008 zum zweiten Mal für die Freien Wähler kandidierte. Die FDP war mit Sebastian Körber (9,87 %) vertreten.[6] Damit kam es seit 1990 erstmals wieder zu einer Stichwahl,[7] die am 31. März 2014 Franz Stumpf mit 55,47 % in seinem Amt vor seinem Herausforderer Dr. Uwe Kirschstein (44,53 %) bestätigte.[8] Somit war seit 1990 Franz Stumpf (CSU/Wählerinitiative Unabhängiger OB) Oberbürgermeister Forchheims.

Der Stadtrat stimmte am 17. Dezember 2015 dem Antrag des Oberbürgermeisters Franz Stumpf, sein Amt mit Ablauf des 31. März 2016 aus gesundheitlichen Gründen niederzulegen, zu. Das Landratsamt Forchheim setzte den Termin der Neuwahl für den 6. März 2016 fest.[9] Beim ersten Wahlgang erhielt Ulrich Schürr (CSU/JB) 34,27 %, Uwe Kirschstein (SPD) 28,03 %, Manfred Hümmer (Freie Wähler) bei seinem dritten Anlauf 22,91 % und der Ordnungsamtsleiter der Stadt Forchheim Klaus Backer (FOF) 14,79 %. In der Stichwahl am 20. März 2016 siegte Uwe Kirschstein mit 52,19 % der Stimmen gegen Ulrich Schürr (47,81 %). Kirschstein trat das Amt am 1. April 2016 an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ältesten überlieferten Variante von 1280 zeigt das Forchheimer Stadtwappen bereits zwei Forellen auf einem Dreiecksschild, umgeben von Zweigen mit Lindenblättern und einer Inschrift. Später gab es verschiedene Abweichungen: So blickten beide Fische in unterschiedliche Richtungen, Wellenlinien oder der Buchstabe V wurden hinzugefügt. Die Farbe des Schildes – heute rot – war auch in den Stadtfarben rot-gelb geteilt oder vollständig blau.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FrankreichFrankreich Le Perreux-sur-Marne, Frankreich (1974)

OsterreichÖsterreich Roppen, Österreich (1987)

ItalienItalien Rovereto, Italien (1989)

DeutschlandDeutschland Pößneck, Deutschland (1990)

RumänienRumänien Gherla, Rumänien (2000)

TschechienTschechien Broumov, Tschechien (2002)

Patenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flagge Tschechiens Broumov (Tschechien); seit 1955 ist Forchheim (wegen der Heimatvertriebenen) die Patenstadt der Stadt und des Kreises Broumov

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptstraße (Fußgängerzone)
Bahnhof Kersbach

Die Stadt Forchheim ist seit April 2005 Teil der Metropolregion Nürnberg und seit Oktober 2002 der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim. Der größte Arbeitgeber mit Sitz in Forchheim ist die Siemens Healthcare GmbH mit mehr als 1500 Arbeitnehmern.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 15 größten in Forchheim vertretenen Unternehmen nach der Zahl der Beschäftigten sind (Stand: Mai 2014):[10]

Rang
Name
Mitarbeiter
in Forchheim
1. Siemens Healthcare GmbH 1.800
2. Infiana 630
3. Klinikum Forchheim 580
4. Sparkasse Forchheim 420
5. Gebr. Waasner 415
6. Piasten 380
7. Lebenshilfe Forchheim 330
8. Globus 320
9. Simon Hegele 260
10. Wellpappe Forchheim 240
11. Volksbank Forchheim 220
12. Weber & Ott 220
13. Spedition Pohl 170
14. Schumacher Packaging 140
15. Stadtwerke Forchheim 115

Brauereiwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtshaus der Brauerei Hebendanz

Forchheim hat, wie auch die Nachbarstadt Bamberg, eine lange Tradition im Brauereiwesen. Es gibt heute vier ortsansässige Brauereien:

Während des Bamberger Bierkrieges von 1907 bezogen die Bamberger Gaststätten ihr Bier aus Forchheim. Dadurch wurden die Bamberger Brauereien gezwungen, die Erhöhung des Bierpreises wieder zurückzunehmen.

Einzelhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von regionaler Bedeutung ist die Innenstadt, wo sich die Mehrzahl der Forchheimer Einzelhändler angesiedelt hat.

Die Fußgängerzone erstreckt sich hauptsächlich über die Hauptstraße mit einigen sie kreuzenden Rippenstraßen. Weitere Geschäftsstraßen in der Innenstadt sind die Hornschuchallee, die Bamberger Straße und die Wiesentstraße. Im Süden befindet sich das Einkaufszentrum Globus mit Baumarkt, Supermarkt, Elektromarkt und Einzelhändlern. Gewerbegebiete gibt es auch nahe der A 73 (Gewerbegebiete Lände und nördlich der Lände) sowie nahe Sigritzau (Gewerbe- und Industriegebiet Sandäcker).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forchheim wird im Westen von der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Bundesautobahn 73 (Feucht – Nürnberg – Fürth – Erlangen – Forchheim – Bamberg – Coburg – Suhl) tangiert und ist mit den beiden Anschlussstellen Forchheim-Nord und -Süd an diese angebunden. Durch das Stadtgebiet führt von West nach Ost die Bundesstraße 470 (Bad Windsheim – Forchheim – Weiden in der Oberpfalz) sowie die vormalige Bundesstraße 4 in Nord-Süd-Richtung; diese wurde 2011 wegen einer parallel dazu verlaufenden Autobahn zur Staatsstraße 2244 heruntergestuft.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Forchheim unterhält die Deutsche Bahn folgende Bahnhöfe und Haltepunkte:

  • Forchheim (Oberfr)
  • Kersbach
Die S1 verbindet Forchheim u. a. mit den größeren Nachbarstädten Bamberg, Erlangen, Fürth und Nürnberg

Der Bahnhof Forchheim liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg und ist Ausgangspunkt für die Bahnstrecke Forchheim – Ebermannstadt. Er war außerdem Ausgangspunkt für die Bahnstrecke Forchheim–Höchstadt bis zu deren endgültigen Stilllegung am 1. April 2005. Er wird von Regional-Express- und Regionalbahnzügen der Deutschen Bahn (DB) bedient, die in den Tarifverbund des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) eingegliedert sind und dort unter der Bezeichnung R2 (Nürnberg – Forchheim – Bamberg - Zapfendorf) sowie R22 (Forchheim – Ebermannstadt) geführt werden. Geplant ist die komplette Neugestaltung des Bahnhofs zusammen mit dem rund 300 Millionen Euro teuren viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke. Die beiden bisherigen Tunnel sollen durch eine neue unterirdische Verbindung ersetzt werden. Der gesamte Bahnhof soll behindertengerecht gestaltet und der schon lange geforderte Aufzug gebaut werden.[11]

Seit Dezember 2010 sind die Bahnhöfe Forchheim und Kersbach in das Netz der Nürnberger S-Bahn integriert.

Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 19. März 2013 nicht mehr aktuell zu sein: was kam danach? .
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

In der öffentlichen Diskussion steht seit einiger Zeit ein weiterer S-Bahnhof in Forchheim-Nord. In der Bevölkerung und auch in den anliegenden Schulen hat eine Bürgerinitiative bereits über 6000 Unterschriften für den neuen S-Bahn-Halt in Forchheim-Nord gesammelt. Die Schüler der anliegenden Schulen haben die Unterschriftensammelaktion ebenfalls aktiv unterstützt. Noch bis zum 19. März 2013 wollen alle Beteiligten weiterhin Unterschriften für den Haltepunkt Forchheim-Nord sammeln. Nach dem zuständigen DB-ProjektBau GmbH Teamleiter sei der neue S-Bahnhof in Forchheim-Nord allerdings nicht mehr in den Umbauplänen der Strecke enthalten. Die Fahrgastzahlen seien an dieser Stelle zu gering und die Engstelle an der Jean-Paul-Straße, wo der Halt geplant war, sei „sehr konfliktträchtig“. Aus diesem Grunde werde auch nicht mehr die Option für den S-Bahn-Halt in die Planungen einbezogen. Von den Forchheimer Politikern gab es massive Kritik an der kompletten Streichung der Pläne für den S-Bahn-Halt. Nun soll auch geprüft werden, ob der S-Bahn-Halt Forchheim-Nord auch an einem weniger konfliktträchtigen Ort an der Strecke realisiert werden könnte.[12][13][14][15][11][16][17] Zwischenzeitlich (August 2014) ist für den S-Bahn-Halt ein Erörterungstermin für die Planfeststellung einberaumt. Er soll im Bereich der Dietrich-Bonhoeffer-Unterführung errichtet werden.[18]

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtbusliniennetz (Stadtbus Forchheim) wird von der DB Regiobus GmbH, einem Tochterunternehmen der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), im Auftrag des Landkreises im Halbstundentakt betrieben. Es ist in den Tarifverbund des VGN integriert und besteht aus vier innerstädtischen Linien, die mit rund 70 Haltestellen das gesamte Stadtgebiet erschließen. Treffpunkt aller Linien ist der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) auf dem Bahnhofsvorplatz, an dem Umsteigemöglichkeiten zu sieben Regionalbuslinien sowie zum Schienenverkehr der DB, vorrangig der S-Bahnanschlüsse, bestehen. Der Stadtteil Kersbach ist über die Regionalbuslinie 224 (Forchheim – Neunkirchen am Brand) stündlich, im Verbund mit der S-Bahnlinie S1 (Nürnberg – Forchheim – Bamberg) zweimal pro Stunde an den Stadtbus Forchheim zu dessen Betriebszeiten (ca. 5–20 Uhr) angetaktet. Der Stadtteil Burk ist über die Regionallinie 206 (Forchheim – Hausen – Heroldsbach – Zeckern)in den Hauptverkehrszeiten im 30-Minuten-Takt, in den Nebenverkehrszeiten (bis Mitternacht) und auch am Wochenende im Stundentakt an den Stadtverkehr bzw. den ZOB angebunden. Über den Bahnhof besteht damit mit der Linie 206 vollständige Bahnverbindung von und nach Erlangen und Nürnberg in nahezu allen Zeitlagen der S-Bahn und an allen Wochentagen. Darüber hinaus ist Forchheim täglich (auch am Wochenende) im Stundentakt durch die Nebenbahnlinie R22 mit Ebermannstadt und damit mit dem Naherholungsgebiet Fränkische Schweiz verbunden. Vom Bahnhof Ebermannstadt aus bestehen in der Sommersaison vom Mai bis Ende Oktober Anschlussmöglichkeiten an die VGN-Freizeitlinien in alle Richtungen innerhalb der Fränkischen Schweiz.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Tageszeitungen erscheinen in Forchheim Nordbayerische Nachrichten und Fränkischer Tag gedruckt und in Online-Ausgabe sowie die Online-Tageszeitung Wiesentbote.de. Der MarktSpiegel Verlag gibt wöchentlich das Anzeigenblatt Marktspiegel heraus, ebenso erscheint die Wochenzeitung Hallo Franken.

Der Lokalsender Radio Bamberg unterhält ein Studio in Forchheim.

Bildung und Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Herder-Gymnasium Forchheim und das Ehrenbürg-Gymnasium befinden sich in der Innenstadt. Ebenfalls im Stadtkern befindet sich die Ritter-von-Traitteur-Mittelschule und die Montessori-Volksschule Forchheim. Das Berufliche Schulzentrum Forchheim, die Georg-Hartmann-Realschule Forchheim, die Pestalozzischule und die Adalbert-Stifter-Mittelschule stehen im Norden Forchheims. Zum beruflichen Schulzentrum Forchheim gehören eine Berufsschule, die staatliche Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege und die Fachoberschule. Im Jahr 2011 waren in Forchheim 5567 Schüler an zehn Volks- und Grundschulen und drei weiterführenden Schulen und 1964 Schüler an sieben beruflichen Schulen gemeldet.

Sonstige Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkshochschule Forchheim hat ihren Standort in der Innenstadt. Die Stadtbücherei als öffentliche Bücherei hat ein reichhaltiges Angebot an Fachbüchern und Literatur. Sie zog im Jahr 2013 von der Schulstraße in neue Räumlichkeiten auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses in der Spitalstraße um. Seit 1951 besteht die städtische Sing- und Musikschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus, 14.–16. Jahrhundert mit den Schnitzereien von Hans Ruhalm 1523
  • Forchheimer Burg („Kaiserpfalz“), 14. Jahrhundert, mit dem Archäologiemuseum Oberfranken
  • St.-Martins-Kirche, 12.–15. Jahrhundert, mit Ölberggruppe an der Außenmauer, 16. Jahrhundert
  • Marienkapelle, 12. Jahrhundert
  • Festungsmauer (1560–1750) mit mittelalterlichem Saltorturm und dem Nürnberger Tor von 1698
  • Kammerersmühle („Schiefes Haus“)
  • Katharinenspital, 1611, mit Spitalkirche, 1490
  • Klosterkirche und Kloster aus dem 17. Jahrhundert
  • Herder-Gymnasium Forchheim (eröffnet 1899), Altbau im Stil der Neorenaissance von 1903/04
  • Fischkästen an der Wiesent, Hundsbrücke
  • Frechshaus am Rathausmarktplatz, 15. Jahrhundert
  • St.-Ottilien-Kirche, Kersbach

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Junge Theater Forchheim ist seit 1995 in der Kasernstraße untergebracht. Ursprünglich handelte es sich um eine Laienspielgruppe, die 1985 erstmals in Forchheim Theatertage durchführte. Inzwischen bespielt der Verein ein eigenes Theater mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm für Jung und Alt.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forchheim beherbergt mit dem Archäologiemuseum Oberfranken, dem Feuerwehrmuseum, dem Braunauer Heimatmuseum und dem Pfalzmuseum vier Museen.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veranstaltungsräume für Musik sind das Junge Theater Forchheim, die Kuckucksklause in Reuth und das Musikpub Backstage One (ehemals Saitensprung'). Im Juli findet die Veranstaltung Überall Musik auf Forchheims Straßen statt, bei der mehrere Künstler aus allen Genres die Innenstadt beschallen.

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kinocenter Forchheim in der Innenstadt besteht aus drei Kinosälen mit insgesamt 817 Plätzen und einem Kino-Café. Im Sommer findet im Innenhof der Burg Forchheim der Forchheimer Open-Air-Kino-Sommer statt, bei dem ausgewählte Filme gezeigt werden. Im Jahr 1952 wurde das Kino Luitpold-Lichtspiele (Lu-Li) an der Wallstraße eröffnet. Es bot 570 Plätze und wurde bis 1960 bespielt, mittlerweile befindet sich in den Räumen ein Einzelhandelsgeschäft.

Triton, Kulturpreis der Stadt Forchheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 wird der Triton, Kulturpreis der Stadt Forchheim durch die Gesellschaft zur Förderung von Kultur in Verbindung mit der Stadt und der Sparkasse Forchheim vergeben. Der Kulturpreis ist mit 3000 Euro dotiert. Die bisherigen Preisträger kamen aus den Bereichen Musik, Literatur, Malerei und Kabarett.

Schokolade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schokoladenfabrik Piasten stellt seit 1948 neben Dragees, Bonbons und Pralinen auch Tafelschokolade und saisonale Erzeugnisse wie Weihnachtspralinen in Forchheim her.

Tourismus, Freizeit und Erholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forchheim wurde im Jahr 2011 von 19.610 Übernachtungsgästen besucht (ein Plus von 12,0 Prozent gegenüber 2010). Davon reisten 1.604 aus dem Ausland an (ein Minus von 19 Prozent gegenüber 2010). Die Besucher verweilten durchschnittlich 1,7 Tage, dies ergab 32.959 Übernachtungen.

Freizeit und Erholung im Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpark Forchheim mit St.-Valentini-Werk
Bierkeller im Kellerwald Forchheims

Gewässer, Grünflächen und ausgedehnte Wälder gehören zum Stadtgebiet. Main-Donau-Kanal, Regnitz und Wiesent sind landseitig von Wanderwegen erschlossen. Auf dem Main-Donau-Kanal verkehren zwischen März und Oktober Ausflugsschiffe zwischen der Forchheimer Sportinsel und Bamberg, ferner wird eine Schleusenrundfahrt bis Pautzfeld angeboten. Im Süden Forchheims liegt das Ganzjahresbad Königsbad; die Anlage wurde für 18 Millionen Euro errichtet und ersetzte im Mai 2010 das alte Hallenbad und das Freibad. Der Forchheimer Kellerwald, eine ausgedehnte Waldfläche mit Felsenkellern, die als Bierlager dienen, befindet sich im östlichen Teil der Stadt, dort findet im Juli/August das Annafest statt. Der Stadtpark Forchheim in der Innenstadt wurde im ehemaligen Wassergraben der Festung angelegt mit Resten der früheren Festungsmauer, an denen bischöfliche Wappen angebracht sind. Im Westen der Stadt befindet sich die 21 Hektar große Sportinsel mit umfangreichem Freizeitangebot, Spiel- und Bolzplätzen, einer Leichtathletik-Sportanlage, einer Minigolfanlage, Tennisplätzen und einem Skatepark mit Minirampe.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • April/Mai: Theatertage, Nostalgischer Kellerauftakt
  • Mai: Tag der Jugend
  • Ende Mai/Anfang Juni: Kunsthandwerkermarkt in der Kaiserpfalz
  • Letztes Wochenende im Juni: Altstadtfest
  • Juni/Juli: Apothekenstraßenfest
  • Juli: Afrika-Kulturtage Forchheim „Überall Musik“
  • Juli/August: Annafest
  • Anfang September: Brückenfest, Autofreier Sonntag und Fränkische Schweiz-Marathon
  • September: Großes Bobby-Car-Rennen am Kellerberg
  • Dezember: Umgestaltetes Rathaus als „Schönster Adventskalender der Welt“.[19]

Annafest Forchheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Forchheimer Annafest

Das Forchheimer Annafest findet alljährlich um den Namenstag der Heiligen Anna am 26. Juli im Kellerwald statt. Während des elftägigen Festbetriebes hat es um die 500.000 Besucher.

Altstadtfest Forchheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Altstadtfest findet jedes Jahr am letzten Wochenende im Juni in der Forchheimer Innenstadt statt und dauert von Freitag bis Sonntag. Dabei werden jedes Jahr etwa 25.000 Besucher gezählt.[20] In der Innenstadt spielen auf mehreren Bühnen verschiedene Bands und es wird das Bier der vier Forchheimer Brauereien ausgeschenkt. Das Festgelände erstreckt sich von der Kaiserpfalz über den Rathausplatz und die Fußgängerzone bis zum Paradeplatz. In der letzten Zeit wurde auch in der Öffentlichkeit vermehrt über die Attraktivität des Altstadtfestes diskutiert. Der hauptsächliche Kritikpunkt dabei ist, dass sich das Altstadtfest kaum von anderen Bierfesten und Kirchweihen in der Region im gleichen Zeitraum unterscheidet. Auch das Thema Kultur oder nicht Kultur spielt eine große Rolle.[21] Die Musikerinitiative Megafon e. V. initiierte deshalb 2012 im Rahmen ihres 20-jährigen Jubiläums für einen Tag eine alternative Bühne im Innenhof der Kaiserpfalz mit jungen Künstlern und Bands aus der Region. Das Konzept erwies sich als großer Erfolg und wird weitergeführt. Unter dem Titel Altstadtfetzt bespielt die Kulturkooperation aus Megafon e. V. und dem Jungen Theater Forchheim e. V. die alternative Bühne in der Kaiserpfalz nun an allen drei Tagen.[22]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1904 gegründete SpVgg Jahn Forchheim ist der bekannteste Sportverein der Stadt. Seine erste Herren-Fußballmannschaft spielte von 2014 bis 2016 in der Bayernliga Nord, aktuell jedoch in der Landesliga. Sein Heimstadion ist das Jahn-Stadion. Die erste Fußballmannschaft des SV Buckenhofen spielt in der Landesliga Bayern Nord-Ost. Sehr erfolgreich in der Sportart Handball ist der Verein VfB Forchheim, dessen erste Herren-Mannschaft in der Saison 2001/02 und von 2003 bis 2007 in der Handball-Regionalliga spielte. Der VfB nahm in der Saison 2003/04 und 2005/06 am DHB-Pokal teil und erreichte jeweils die zweite Hauptrunde. Aktuell spielt der Verein in der Bezirksoberliga Ostbayern. Dem Schachclub Forchheim gelang 2002 und 2011 der Aufstieg in die 1. Schachbundesliga.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über viele Jahrhunderte wurde die Legende gepflegt, die Stadt sei Geburtsort des Pontius Pilatus gewesen, wovon auch der lateinische Spruch zeugt, der auf einem Stein der Stadtmauer gestanden haben soll: „Forchhemii natus est Pontius ille Pilatus,/Teutonicae gentis, crucifixor omnipotentis“ (Zu Forchheim geboren ist jener Pontius Pilatus, der – von deutscher Herkunft – den Allmächtigen gekreuzigt hat) und über Jahrhunderte sogar eine angebliche Hose des Pilatus als Beweisstück gezeigt wurde. Noch heute gibt es einen Pilatushof. Im 19. Jahrhundert wurde dann auch der kleine Ort Hausen vor den Toren Forchheims als Geburtsort genannt, wo zwei Häuser im Ortskern als Geburtshäuser angesehen werden und ein Flurstück den Namen Pilodes trägt. Pilodes könnte allerdings auch von altslawisch poti byl otec (Straße der Väter) abgeleitet sein, da Forchheim als Grenzstadt des fränkischen Reiches an einer Handelsstraße lag. Nach dieser deutschen Geburtslegende war Pilatus der uneheliche Sohn eines Königs Tyrus von Mainz, den dieser bei einem Jagdausflug in die Gegend von Bamberg mit Pila, der Tochter eines Müllers mit Namen Atus zeugte, weswegen ihn seine Mutter dann Pilatus nannte. Niedergeschrieben wurde diese Geschichte erstmals in einer mittelalterlichen Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, die in der Bayerischen Staatsbibliothek München aufbewahrt wird.
  • Aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammt der wenig schmeichelhafte Beiname der Forchheimer, „Mauerscheißer“, die auf diese Weise demonstrierten, dass noch genug zu essen in der Stadt vorhanden und die Belagerung daher sinnlos war.
  • Forchheim war wegen seines Wasserreichtums bei Belagerungen strategisch wichtig für die Versorgung des (katholischen) Bamberger Gebietes. Durch die Stationierung vieler Soldaten, die mit den Forchheimern auf engstem Raum zusammenlebten, konnten sich leicht Seuchen ausbreiten. Forchheim erwarb sich den Ruf, Besucher würden, wenn überhaupt, von Krankheiten gezeichnet zurückkehren. In Franken hielt sich die Redewendung, kranke oder blässliche Menschen sähen aus „wie der Forchheimer Tod“ oder „wie der Tod von/aus Forchheim“.
  • Im Jahre 1961 wurde der Hollywoodfilm Stadt ohne Mitleid mit Christine Kaufmann und Kirk Douglas größtenteils in Forchheim gedreht.[23]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Daniel Burger: Forchheim. mit Fotografien von Friedrich Zirnsack. Regensburg (Verlag Schnell & Steiner) 2005 (= Großer Kunstführer, 214). ISBN 3-7954-1714-7
  • Hermann Ammon (Hrsg.): Forchheim in Geschichte und Gegenwart. Universitätsverlag, Bamberg 2004, ISBN 3-933463-18-1
  • Reinhold Glas: Forchheim. Stadt und Bürgerschaft zwischen Obrigkeit und Selbstverwaltung vom Mittelalter bis zum Übergang an Bayern (1802/03). Nürnberg 2008 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 21). ISBN 978-3-929865-14-1.
  • Konrad Kupfer: Forchheim. Geschichte einer alten fränkischen Stadt. 4. Auflage, Frankenverlag Spindler, Nürnberg 1998, ISBN 3-88929-068-X
  • Andreas Otto Weber, Wolfgang Wüst: Franken und Forchheim im Mittelalter. An Regnitz, Aisch und Wiesent. Heimatkundliche Zeitschrift für Stadt und Landkreis Forchheim. Sonderheft 2. Druckerei F.A. Streit, Forchheim 2004
  • Tilmann Breuer: Stadt und Landkreis Forchheim. Kurzinventar, München: Dt. Kunstverl. 1961 (= Bayerische Kunstdenkmale, 12)
  • Gerhard Batz: Das Pilatus-Puzzle. Bestandsaufnahme und Hintergründe einer europäischen Sage in Franken. Palm & Enke, Erlangen 2003, ISBN 3-7896-0675-8 Leseprobe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Forchheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Forchheim – Reiseführer
 Wikisource: Über Vorcheim – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20150211/095008&attr=OBJ&val=1196
  3. http://www.forchheim.de/sites/default/files/files/Wohnen%20und%20Stadtentwicklung/ISEK/Tischvorlage%20Kultur,%20Sport,%20Freizeit%20und%20Tourismus.pdf
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 138
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.
  6. https://www.forchheim.de/wahl2014/ergebnisse/474126_000023/index.html
  7. http://www.nordbayern.de/region/forchheim/uberraschung-in-forchheim-ob-stumpf-muss-in-stichwahl-1.3522720
  8. https://www.forchheim.de/wahl2014/ergebnisse/474126_000027/index.html
  9. Landratsamt Forchheim | Wahltermin für den Forchheimer Oberbürgermeister festgesetzt, abgerufen am 8. Januar 2016
  10. Landratsamt Forchheim | Unternehmen im Landkreis Forchheim, abgerufen am 26. September 2014
  11. a b Artikel von nordbayern.de vom 8. März 2013: „Bahnhalt Forchheim-Nord ist gestrichen“
  12. Artikel von nordbayern.de vom 17. Juli 2012: „ICE wird das Stadtbild verändern“
  13. Artikel von nordbayern.de vom 22. Oktober 2012: „Ist der Zug im Forchheimer Stadtnorden abgefahren?“
  14. Artikel von nordbayern.de vom 15. Januar 2013: „Bürger treten beim S-Bahn-Halt aufs Gas“
  15. Artikel von nordbayern.de vom 19. Januar 2013: „Schüler setzen sich für S-Bahn-Halt ein“
  16. Artikel von nordbayern.de vom 9. März 2013: „Wir kämpfen bis zuletzt für die Haltestelle“
  17. Artikel von nordbayern.de vom 10. März 2013: „Empörung über die Bahn in Forchheim“
  18. „Forchheim-Nord: Vorfreude auf den neuen S-Bahn-Halt“
  19. Adventskalender Forchheim
  20. Informationen der Stadt Forchheim zum Altstadtfest – Offizielle Webpräsenz der Stadt Forchheim
  21. Forchheim-Blog der Nordbayerischen Nachrichten
  22. www.altstadtfetzt.de
  23. http://www.eja-online.info/Videoarchiv/Archiv_5/Stadt_ohne_Mitleid.html