Forester Sisters

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Die Forester Sisters bei Präsident George Bush

Die Forester Sisters sind eine US-amerikanische Musikgruppe, die sich Mitte der 1980er Jahre formierte.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Schwestern Kathy, Christy, June und Kim Forester stammen aus Lookout Mountain, Georgia. Den musikalischen Anfang machten Kathy und June mit Auftritten bei Gottesdiensten und auf Partys. Bald schloss sich Kim an, und schließlich komplettierte Christy die Forester Sisters.

1983 nahm das Quartett ein Demo-Tape auf, das über Umwege in die Hände des Produzenten Jim Ed Norman vom Label Warner Brothers gelang. Einige Monate später wurde ein Schallplattenvertrag unterzeichnet. Bereits die erste Single (That's What You Do) When You're In Love konnte sich in der Country-Top-Ten platzieren. Die nächste Single I Fell In Love Again Last Night erreichte sogar Platz Eins. Aus Ihrem Debüt-Album Forester Sisters wurden weitere erfolgreiche Songs ausgekoppelt.

1986 wurde eine Tournee mit den Bellamy Brothers durchgeführt und einige gemeinsame Titel eingespielt. Der Erfolg blieb den Forester Sisters bis in die 1990er Jahre hinein treu. Jede Single konnte sich in den Charts platzieren. Auch die Alben verkaufen sich gut.

Obwohl die Schwestern mittlerweile verheiratet waren und Kinder hatten, gingen sie weiterhin auf Tournee. Ihre Ehemänner spielten zum Teil in der Begleitband oder arbeiteten als Road-Manager. Mehrere Male traten die Forester Sisters im Auftrag des Verteidigungsministeriums vor amerikanischen Truppen in Übersee auf.

Diskografie und Charterfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Country
1985 The Forester Sisters
300! 4
(44 Wo.)
1986 Perfume, Ribbons And Pearls
300! 27
(20 Wo.)
1987 You Again
300! 13
(40 Wo.)
A Christmas Card
300! 66
(2 Wo.)
1988 Sincerely
300! 30
(35 Wo.)
1989 Greatest Hits
300! 52
(17 Wo.)
1990 Come Hold Me
300! 54
(5 Wo.)
1991 Talkin' 'Bout Men
137
(7 Wo.)
16
(20 Wo.)

weitere Alben

  • 1988: Family Faith
  • 1989: All I Need
  • 1992: I Got A Date
  • 1993: Sunday Meetin'
  • 1996: More Than I Am
  • 2002: New Star Shining

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Charts[1] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Country
1984 (That's What You Do) When You're In Love
10
(22 Wo.)
1985 I Fell In Love Again Last Night
1
(22 Wo.)
eine Woche auf Platz 1
Just In Case
1
(21 Wo.)
eine Woche auf Platz 1
1986 Lonely Alone
2
(24 Wo.)
Too Much Is Not Enough
1
(20 Wo.)
mit The Bellamy Brothers, eine Woche auf Platz 1
Mama's Never Seen Those Eyes
1
(21 Wo.)
eine Woche auf Platz 1
1987 Too Many Rivers
5
(23 Wo.)
You Again
1
(24 Wo.)
eine Woche auf Platz 1
Lyin' In His Arms Again
5
(25 Wo.)
1988 Letter Home
9
(24 Wo.)
1989 Sincerely
8
(22 Wo.)
Don't You
9
(18 Wo.)
Love Will
7
(20 Wo.)
1990 Drive South
63
(7 Wo.)
Leave It Alone
7
(26 Wo.)
Nothing's Gonna Bother Me Tonight
63
(3 Wo.)
1991 Too Much Fun
62
(5 Wo.)
Men
8
(20 Wo.)
1992 I Got A Date
58
(6 Wo.)
What'll You Do About Me
74
(3 Wo.)

weitere Singles

  • 1985: Mama's Never Seen Those Eyes
  • 1986: A Few Good Men, B-Seite der Single „Makin' Up For Lost Time“ von Crystal Gayle und Gary Morris
  • 1987: The First Noel
  • 1990: Old Enough To Know

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Org. Award Titel
1986 ACM Top Vocal Group

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: