Forever Young (Album)

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Forever Young
Studioalbum von Alphaville

Veröffent-
lichung(en)

27. September 1984

  • 15. März 2019

Aufnahme

Juli 1984 – August 1984

Label(s) Warner, Atlantic

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Synth Pop

Titel (Anzahl)

10

Besetzung
  • Bernhard Lloyd (Bernhard Gössling): Keyboards, Programmierungen
  • Frank Mertens: Keyboards

Produktion

Andreas Budde, Wolfgang Loos, Colin Pearson

Chronologie
Forever Young Afternoons in Utopia
(1986)
Singleauskopplungen
5. Januar 1984 Big in Japan
17. Mai 1984[1] Sounds Like a Melody
20. September 1984 Forever Young
28. Februar 1985[2] Jet Set
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[3]
Forever Young
  DE 3 15.10.1984 (36 Wo.)
  AT 16 15.11.1984 (5 Wo.)
  CH 4 14.10.1984 (21 Wo.)
  US 180 22.12.1984 (15 Wo.)
Singles
Big in Japan
  DE 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link 20.02.1984 (23 Wo.)
  AT 4 15.04.1984 (12 Wo.)
  CH 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link 25.03.1984 (18 Wo.)
  US 66 24.11.1984 (10 Wo.)
Sounds Like a Melody
  DE 3 04.06.1984 (20 Wo.)
  AT 3 15.07.1984 (12 Wo.)
  CH 4 24.06.1984 (14 Wo.)
Forever Young
  DE 4 08.10.1984 (20 Wo.)
  CH 3 21.10.1984 (15 Wo.)
  US 65 24.12.1988 (18 Wo.)
Jet Set
  DE 11 25.03.1985 (12 Wo.)
  CH 13 31.03.1985 (8 Wo.)

Forever Young ist das Debütalbum der deutschen Synthpop-Gruppe Alphaville, das am 27. September 1984 durch die Warner Music Group veröffentlicht wurde.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Album wurden Einflüsse von Roxy Music und Kraftwerk bescheinigt.[4] Es wurde von Andreas Budde, Wolfgang Loos und Colin Pearson produziert und auch von Wolfgang Loos abgemischt. Ken Taylor spielte Bass, Curt Cress Schlagzeug und Percussion.

Dem Erscheinen im September 1984 gingen bereits die zwei Singleveröffentlichungen Big in Japan und Sounds Like a Melody voraus, bevor Forever Young zum Erscheinungstermin ausgekoppelt wurde. Die Platte verkaufte sich etwa zwei Millionen Mal. Das Album Forever Young erreichte die Top 20 in sechs europäischen Staaten, in zwei davon, Norwegen und Schweden Platz 1, in den USA konnte es allerdings nur Platz 180 belegen. In Schweden bekam das Album 1984 einen Rockbjörnen für das beste "ausländische Album des Jahres".

Zum 35. Geburtstag des Albums erschien 15. März 2019 eine Super-Deluxe-Version, die es noch einmal in die Charts brachte. In Deutschland stieg Forever Young im Zeitraum vom 22. bis zum 28. März 2019 noch einmal auf Platz acht der Albumcharts ein[5] und schaffte es im April 2019 auf Platz eins der Vinylcharts[6]

Anlässlich des Jubiläums von Forever Young spielten Alphaville bei einem Konzert am 10. April 2019 in der Frankfurter Batschkapp das komplette Album an einem Stück live.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiken fielen im Allgemeinen positiv aus. Tim DiGravina von Allmusic nannte Forever Young ein „klassisches Synth-Pop-Album“.[4] Er verglich Marian Golds „Schmachtgesang“ mit dem Bryan Ferrys. Bewertet wurde das Album mit 4,5 von 5. Bei Answers.com wurde das Album als ein „guter Ritt, vom Beginn bis zum Schluss“ bezeichnet.[7]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A Victory of Love – 4:14
  2. Summer in Berlin – 4:45
  3. Big in Japan – 4:43
  4. To Germany with Love – 4:15
  5. Fallen Angel – 3:55
  6. Forever Young – 3:45
  7. In the Mood – 4:29
  8. Sounds Like a Melody – 4:42
  9. Lies – 3:32
  10. The Jet Set – 4:52

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album hat unter anderem in Schweden 1× Platin, in Deutschland 3× Gold und in der Schweiz, Norwegen, Frankreich und Südafrika jeweils 1× Gold erhalten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. release date "Sounds Like a Melody"
  2. release date "The Jet Set"
  3. Charts DE Charts AT Charts CH Charts US
  4. a b https://www.allmusic.com/album/mw0000206620
  5. Offizielle deutsche Charts: Top 100 Album-Charts im Zeitraum vom 22. bis zum 28.03.2019
  6. Offizielle deutsche Charts: Top 20 Vinyl-Charts im April 2019.
  7. All Music Guide. answers.com. Abgerufen am 29. Dezember 2010.