Formationstanzen

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Lateinformation des Aachener TSC Blau-Silber, 2007
B-Standardformation des 1. TC Ludwigsburg, 2009

Formationstanzen ist im Gegensatz zum Paartanz und Solotanz das gemeinsame koordinierte Tanzen von mehr als zwei Personen. Prinzipiell lässt sich das Formationstanzen in zwei Arten aufteilen. Zum einen gibt es Formationen aus Einzeltänzern und zum anderen Formationen aus Paaren. Formationen aus Einzeltänzern sind z. B. im Jazz-Modern-Dance und im Gardetanz, als auch im Hip Hop, Showdance und Stepptanz verbreitet. Formationen aus Paaren tanzen entweder einen einzelnen Tanz oder eine größere Anzahl von Tänzen ähnlicher Art.

Je nach getanzten Tänzen kann wiederum in eine Vielzahl von Arten untergliedert werden. Im deutschsprachigen Raum am etabliertesten sind die Standard- und Latein-Formationen, welche in den Ligen des Deutschen Tanzsportverbands (DTV) starten. Zehn-Tänze-Formationen, die alle zehn Standard- und Lateintänze tanzen, gibt es derzeit in Deutschland nicht.

Dieser Artikel behandelt in erster Linie den Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze, wie er vom DTV und der WDSF reglementiert wird. Hier besteht ein Formationsteam aus mindestens sechs und maximal acht Paaren. Ein Turnier wird in der Regel mit acht Paaren bestritten. Sonstige Formationen, die Rock ’n’ Roll, Boogie-Woogie oder Jazz-Modern-Dance tanzen, werden in den Artikeln der jeweiligen Tänze behandelt.

Charakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik darf bei Standard- und Lateinturnierformationen maximal sechs Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Hauptteil muss zwischen drei und viereinhalb Minuten lang sein. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Die einzelnen Teile werden durch ein akustisches Signal, meist durch einen Gongschlag, voneinander getrennt.

In der Regel ist die Musik ein Arrangement von bekannten Musikstücken, die durch Bearbeitung an den jeweiligen Tanz angepasst werden. Jede Formationsmusik hat ein Thema, wie z. B. den Namen einer Musikgruppe, von der die Stücke stammen, oder ein Thema wie „Gipsy“ (engl. „Zigeuner“), „Swing“ oder „Cuba“. Im Grunde genommen ist dem Choreografen bei der Wahl der Musik keine Grenze gesetzt, solange die gewählte Musik der Charakteristik der jeweiligen Tänze entspricht.

Die Produktion einer solchen Formationsmusik kann bis zu 15.000 Euro und mehr kosten, wenn diese von einem Orchester passend auf die Bedürfnisse einer Formation eingespielt wird. Das wird in der Hauptsache von finanzstarken Vereinen der Bundesligen praktiziert, die diese in den Folgejahren zur Refinanzierung an andere Teams unterer Ligen vermieten. Eine zusammengeschnittene Formationsmusik ist hingegen deutlich günstiger und kann – je nach vorhandenem musikalischen Kenntnissen und technischem Wissen – durchaus in Eigenarbeit erstellt werden. Da der Arbeitsaufwand und die nötige Erfahrung zur Erstellung einer geschnittenen Musik nicht gering ist, wird oftmals jedoch, in Vereinen jeder Größe, auf eine gemietete Musik zurückgegriffen.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Veränderungen der Tanzpositionen werden sogenannte Bilder gestellt. So sehen die Wertungsrichter zum Beispiel Rauten, Diamanten, Linien, Kreise, Reihen und Diagonalen. Die Bildentwicklung macht einen großen Teil der choreografischen Leistung aus, da die Wirkung der Schritte und Posen auch stark von den Bildern abhängig ist. Alle Teile müssen aufeinander abgestimmt werden.

Tanztypische Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu den üblichen Figuren eines Tanzes gibt es spezielle, die nur in Formationsdarbietungen vorkommen. Dazu gehören bei Lateinformationen neben sonstigen Effekten das Roundabout, auch als Wanderroundabout und mit Bodenwischer, Pirouetten, Lankenaus, Kettenreaktionen, die sogenannte Velberter Rose, Potstirrer und der Wind, deren gute Ausführungsqualität sehr publikumswirksam sind. Auch sind Herrensoli wegen der meistens dunklen Kleidung und des hellen Parketts sehr beliebt, da hier die Synchronität besonders leicht zu erkennen ist. Im Ein- und Ausmarsch sind zudem Hebefiguren erlaubt.

Kleidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Standardformationen ist für alle Herren ein Frack oder eine Weste in schwarz oder mitternachtsblau vorgeschrieben. Im Lateinbereich sind die Herren in der Regel schwarz gekleidet, da so der Kontrast zum hellen Parkett am größten ist und Bilder leichter zu erkennen sind. Die Regeln sind hier jedoch liberaler. So müssen die Tänzer lediglich einheitlich gekleidet sein. Die Damen dürfen im Rahmen der Kleiderordnung der Turnier- und Sportordnung des DTV unterschiedliche Kleider tragen, was jedoch nur sehr selten der Fall ist.[1]

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Mannschaften mit Hilfe eines Punktesystems relativ zueinander. Hierbei stehen ihnen vier Wertungsgebiete zur Verfügung, die, im Gegensatz zum Wertungssystem bei Einzelwettbewerben, gleichberechtigt nebeneinander stehen.[2]

  • Musik – Alle Tänzer müssen dem Rhythmus und dem Takt der Musik folgen. Alle Bewegungen sollen zeitgleich ausgeführt werden. Die Musik selbst (also die Auswahl der Musikstücke) wird nicht bewertet.
  • Tänzerische Leistung – Gewertet wird die Durchschnittsleistung der Formation. Es sollten also alle Tänzer/Paare auf einem ähnlichen Niveau tanzen. Übergänge zwischen Bildern sollen mittels tanztypischer Figuren ertanzt und nicht gelaufen werden.
  • Ausführung der Choreographie – Gewünscht sind gerade Linien und runde Kreise, harmonische und „gut lesbare“ Übergänge zwischen den Bildern. Die Aufteilung der Mannschaft im Raum sollte innerhalb der Choreographie ausgewogen um die Mitte und die Mittelachsen gestaltet sein. Die Fläche sollte vollständig ausgenutzt werden.
  • Durchgängigkeit und Charakteristik – Die Tänze sollen ab dem ersten Takt anhand ihrer charakteristischen Bewegungen erkennbar sein. Der gesamte Vortrag sollte dabei ohne überflüssige Stopps durchgehend gezeigt werden. Ausnahmen bilden Posen, die als „Klatschpausen“ genutzt werden.

In der Vorrunde werden die Wertungen noch verdeckt gegeben, und die Mannschaften in ein großes und ein kleines Finale eingeteilt. Jedes Finale wird dann für sich mit offenen Platzempfehlungen gewertet, aus welchen sich durch Anwendung des Majoritätssystems der finale Platz ergibt. Ausnahmen bildet die Deutsche Meisterschaft sowie WM und EM, bei denen eine Vor-, Zwischen und Endrunde getanzt wird. Letztere wird dann auch offen gewertet.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligastruktur in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligabereiche im DTV (Nord, West und Süd)

Das Ligasystem des Deutschen Tanzsportverbandes ist weltweit einzigartig und gliedert sich in drei Ligabereiche: Nord, West und Süd. Im Lateinbereich fünfstufig, reicht es von den Landesligen über die Ober- und Regionalligen der einzelnen Ligabereiche bis zur 2. und 1. Bundesliga, die eingleisig geführt sind. Im Standardbereich beginnen die Turniere erst in der Ober- oder Regionalliga, da die Anzahl der Mannschaften hier insgesamt geringer ist. Auch wurde schon die Regionalligen der Bereiche Nord und West zusammengelegt, da nicht genügend Teilnehmer vorhanden waren. Da in den neuen Bundesländern nur vereinzelt Formationstanz betrieben wurde, war die Schaffung eines eigenen Ligabereiches Ost mangels Teilnehmer bisher nicht sinnvoll, so dass Vereine aus diesen Gebieten den Ligabereichen Nord (z. B. Berlin) oder Süd (z. B. Thüringen) zugeteilt worden sind. Außerdem besteht der Ligabereich West nur aus dem nordrhein-westfälischen Landesverband (TNW).

Zu beobachten ist, dass im Süden eher Standard und im Norden eher Latein getanzt wird und die Leistungsdichte dort jeweils höher ist.

Getanzt werden in der Regel fünf Turniere (im Ligabereich Süd sind es teilweise auch sieben oder acht) mit allen Mannschaften einer Ligagruppe, die möglichst aus acht Mannschaften besteht. Am Ende des fünften Turnieres werden die Mannschaften nach der Summe ihrer Ergebnisse sortiert und steigen entweder direkt auf oder nehmen an Aufstiegsturnieren teil. Der Abstieg ist in allen Ligen direkt, d. h. dass es keine echten Relegationsturniere gibt. Die genaue Anzahl der Auf- und Absteiger richtet sich nach Mannschaftzahl und wird jährlich vom Sportwart des DTV bestimmt.

Höhepunkt der Saison ist die Deutsche Meisterschaft der Formationen, zu der die Mannschaften der 1. Bundesligen (Standard und Latein) teilnahmeberechtigt sind. Zu beachten ist hier, dass das Abschneiden in der 1. Bundesliga als Tabellenführer noch nicht den Deutschen Meister kürt. Abgesehen von der Vergabe des nationalen Titels wird auch um die Startplätze der internationalen Wettbewerbe der WDSF gestritten.

In der Saison 2006/07 tanzten 145 Latein-Formationen aus 90 Vereinen und 38 Standard-Formationen aus 29 Vereinen. Die größten Vereine waren der Grün-Gold-Club Bremen mit fünf Latein-Formationen sowie der TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg und der Aachener TSC Blau-Silber mit je vier startenden Latein-Teams.

In der Saison 2008/09 war der GGC Bremen mit 7 Lateinformationen der größte Verein.

Die folgenden „Liga-Pyramiden“ stellen den Aufbau des deutschen Ligasystems der Saison 2008/09 des DTV schematisch dar. Der aktuelle Tabellenstand und die Termine der Turniere aller Ligen sind hier einzusehen.

Latein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesligen 1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier und zwei direkte Absteiger 
Die Regionalligen Regionalliga Nord (1) Regionalliga West (2) Regionalliga Süd (3) (4) (5)
Aufstiegsturnier Aufstiegsturnier Drei direkte Auf- und Absteiger
Die Oberligen Oberliga Nord Gruppe A Oberliga Nord Gruppe B Oberliga West I Oberliga West II Oberliga Süd 1 (3) Oberliga Süd 2 (4) Oberliga Süd 3 (5)
Aufstiegsturnier Aufstiegsturnier Direkter Auf- und Abstieg Direkter Auf- und Abstieg Direkter Auf- und Abstieg
Die Landesligen Landesliga Nord Gr. A Landesliga Nord Gr. B Landesliga West I Landesliga West II Landesliga West III Landesliga Süd 1 Landesliga Süd 2 Landesliga Süd 3
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Standard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesligen 1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier
Die Regionalligen Regionalliga Nord (1) Regionalliga West (2) Regionalliga Süd (3) (4) (5)
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Nationale Wettbewerbe des DTV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Ligabetrieb wird einmal im Jahr die Deutsche Meisterschaft in Form eines einzelnen Turnieres veranstaltet. Sie ist gleichzeitig auch Auftaktturnier einer Saison und dient vielen Teams zur Vorstellung von neuen Choreographien für die dann kommenden Bundesligaturniere. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams der 1. Bundesligen in ihrer jeweiligen Tanzart.[3] So starten auch schon die Aufsteiger aus der 2. Bundesliga und müssen sich an der Konkurrenz aus der 1. Liga messen.

Aufgeführt sind hier der erste und zweite der Meisterschaften.

Jahr Austragungsort Standard Latein
1965 Köln Gesellschaftskreis und Junioren-Club Düsseldorf
Grün-Weiß Klub Köln
Gesellschaftskreis und Junioren-Club Düsseldorf
Grün-Weiß Klub Köln
1966 Neuss Gesellschaftskreis und Junioren-Club Düsseldorf
TTC Harburg
TTC Harburg
Gesellschaftskreis und Junioren-Club Düsseldorf
1967 Berlin TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1968 Hamburg TTC Harburg
TTC Rot-Weiß Bielefeld
TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1969 Neuss TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1970 Hannover TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1971 Oldenburg TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1972 Bremen TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1973 Neuss TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1974 Bremerhaven TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1975 Nürnberg TTC Harburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TTC Harburg
1976 Minden TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
Tanzsport-Club Neuss
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
1977 Braunschweig TF Weiß-Blau Düsseldorf
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1978 Düsseldorf TF Weiß-Blau Düsseldorf
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1979 Bremerhaven TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TF Weiß-Blau Düsseldorf
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1980 Hamburg TF Weiß-Blau Düsseldorf
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1981 Braunschweig TF Weiß-Blau Düsseldorf
Club Saltatio Hamburg
TSG Bremerhaven
TSC Kongress Gelsenkirchen
1982 Hamburg TF Weiß-Blau Düsseldorf
Club Saltatio Hamburg
TSC Kongress Gelsenkirchen
TSG Bremerhaven
1983 Offenbach TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
Club Saltatio Hamburg
TSG Bremerhaven
TSC Kongress Gelsenkirchen
1984 Düsseldorf TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TSZ Velbert
1985 Braunschweig 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TSZ Velbert
1986 Offenbach 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSZ Velbert
TSG Bremerhaven
1987 Stuttgart 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TSZ Velbert
1988 Bremen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TSZ Velbert
1989 Düsseldorf Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TSZ Velbert
1990 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TSC Schwarz-Gelb Aachen
1991 Köln Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1992 Stuttgart 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TSC Schwarz-Gelb Aachen
1993 Bremerhaven 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
1994 Berlin Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1995 Köln Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1996 Sindelfingen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1997 Bremen Braunschweiger TSC
TC Allround Berlin
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1998 Köln TC Allround Berlin
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1999 Karlsruhe TC Allround Berlin
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
2000 Bremerhaven Braunschweiger TSC
TC Allround Berlin
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
2001 Sindelfingen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TSC Schwarz-Gelb Aachen
2002 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
2003 Braunschweig Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
Grün-Gold-Club Bremen
2004 Düsseldorf Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2005 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2006 Stuttgart 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
Grün-Gold-Club Bremen
2007 Bochum 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2008 Bremen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
Grün-Gold-Club Bremen
TSZ Velbert
2009 Braunschweig 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
Grün-Gold-Club Bremen
TSZ Velbert
2010 Nürnberg Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
TSZ Velbert
2011 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2012 Düsseldorf Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2013 Braunschweig Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2014 Ludwigsburg Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2015 Bremen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC A
Grün-Gold-Club Bremen
FG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A
2016 Bamberg Braunschweiger TSC
TSC Schwarz-Gold Göttingen
Grün-Gold-Club Bremen
FG TTC Rot-Weiss-Silber Bochum / TSZ Velbert
2017 Bremen

Wettbewerbsstruktur in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das derzeitige österreichische Ligasystem besteht seit dem 1. Januar 2009 und gliedert sich in 1. und 2. Bundesliga. Startberechtigt in der 1. und 2. Bundesliga sind Formationen mit Startkarte des Österreichischen Tanzsportverbandes (ÖTSV). Die Hobbyliga ersetzt die bis Ende 2008 durchgeführten Breitensportturniere, hier sind alle Formationen ohne Startkarte startberechtigt. Das am Ende der Saison auf dem ersten Platz liegende Team der 2. Bundesliga steigt automatisch in die erste Liga auf. Das auf dem letzten Platz liegende Team der 1. Bundesliga steigt automatisch in die 2. Bundesliga ab. Der Abstieg erfolgt jedoch nur, wenn zum Ende der Saison inklusive der aufgestiegenen Teams zumindest sechs Teams in der 1. Bundesliga verbleiben.[4]

Zurzeit (Stand 2016) befinden sich der TSC Schwarz Gold (A-Team und B-Team), der HSV Zwölfaxing (A-Team und B-Team), der UFTSC Perchtoldsdorf und der TSC blau-grün Wien in der 1. Bundesliga Latein. In der 2. Bundesliga Latein sind zurzeit Mannschaften unter anderem folgender Clubs vertreten: HSV Zwölfaxing, TSC Schwarz Gold, TSC blau-grün Wien, UFCV Velocity und TSC Dancefire Wiener Neustadt. In der Bundesliga Standard tanzen das A-Team des TSC Schwarz Gold sowie das A-Team des TSK Wienerwald Mödling.[5]

Zusätzlich findet jährlich eine Staatsmeisterschaft der Formationen statt. Die bisherigen österreichischen Staatsmeister der Latein-Klasse stellten unter anderem der UTSC Forum Wien (1991, 1993, 1999–2003),[6] der 1. SFTC Rot-Weiss 90, Salzburg (1992, 1994–1997)[7], der HSV-Zwölfaxing (2004–2015)[8] sowie der TSC Schwarz Gold (2016, 2017). Die Staatsmeisterschaft in der Standard-Klasse wird derzeit, aufgrund mangelnder Teilnahme, nicht ausgetragen. Seit 2016 wird für die beiden österreichischen Teams der Bundesliga Standard ersatzweise eine österreichische Meisterschaft ausgetragen. Den österreichischer Meistertitel der Formationen Standard konnte 2016 der TSC Schwarz Gold ertanzen, 2017 ging der Titel an den TSK Wienerwald Mödling.

International konnten sowohl der HSV-Zwölfaxing als auch der TSC Schwar Gold einige Finalplatzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften erreichen. Der HSV-Zwölfaxing konnte sich etwa bei der Europameisterschaft 2008 den 6. Platz sowie bei der Weltmeisterschaft 2015 in Wiener Neustadt und der Europameisterschaft 2012 der 5. Platz ertanzen. Der TSC Schwarz Gold konnte sich bei Europameisterschaften zwischen 2010 und 2014 mehrmals ins Finale tanzen und schaffte 2015 auch den Finaleinzug bei einer Weltmeisterschaft. Der TSC blau-grün Wien belegte in der Vergangenheit bei der Weltmeisterschaft 2008 den 14. Platz sowie bei der Europameisterschaft 2009 in Vilnius den 8. Platz.

An Europa- und Weltmeisterschaften darf der Gesamtsieger der (1.) Bundesliga und der Sieger der Staatsmeisterschaft teilnehmen. Ist der Staatsmeister und Sieger der Bundesliga die selbe Mannschaft, dann darf zusätzlich der zweitplatzierte aus der Bunesliga zu internationalen Meisterschaften entsandt. In Standard entscheidet (mangels Bundesligawertung, Staatsmeisterschaft und damit verbundenem Mangel eines Quaitätskriteriums) der ÖTSV darüber, ob und welche Teams entsandt werden. Aktuell haben beide Teams der Bundesliga die Möglichkeit an Welt- und Europameisterschaften teilzunehmen.

Internationale Wettbewerbe der WDSF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Standard)
Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Latein)

Die internationalen Wettbewerbe der World Dance Sport Federation (WDSF) wurden bis Ende der 1990er-Jahre klar von deutschen Mannschaften (insbesondere von der TSG Bremerhaven) dominiert.[9][10] Nach dem Fall des eisernen Vorhanges sind viele deutsche Trainer nach Osteuropa gegangen und haben dort beim Aufbau von Formationen entscheidenden Einfluss gehabt, sodass die dortigen Teams immer stärker wurden. Nach vier dominanten Jahren des Teams aus Litauen konnte 2006 der Grün-Gold-Club Bremen den Weltmeistertitel (Latein) wieder nach Deutschland holen.

Obwohl die internationalen Meisterschaften wie EM und WM von der WDSF ausgerichtet werden und diese heute über 80 nationale Mitgliedsvereinigungen auf fünf Kontinenten verfügt, kommen die teilnehmenden Teams hauptsächlich aus Mittel- und Osteuropa. So vertraten zum Beispiel bei der Weltmeisterschaft 2006 in Bremen (Latein) und Moskau (Standard) Mannschaften aus folgenden Nationen ihre Heimatländer:

Teilnehmerstaaten der WM 2006
Latein Standard
24 Mannschaften aus 14 Nationen [11] 18 Mannschaften aus 11 Nationen [12]
(*) durch zwei Mannschaften vertreten

Dadurch unterscheidet sich sowohl im Latein- als auch im Standardbereich das Teilnehmerfeld der Welt- und Europameisterschaften praktisch nicht, so dass es zweimal im Jahr zu einem Treffen der jeweiligen Spitzenteams kommt.

Die Veranstaltungstermine liegen meist im Herbst oder im Frühjahr und gliedern sich daher nicht immer ideal in die Saison des deutschen Ligasystems ein.

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften werden seit 1973 durchgeführt. Im Lateinbereich konnte die TSG Bremerhaven seitdem 14 Titel für sich gewinnen, gefolgt vom Klaipėda University Team Žuvėdra, welches sieben siegen konnte. Im Standardbereich ertanzte sich die Formation des 1. Tanzclubs Ludwigsburg elf Titel, gefolgt vom Team des Braunschweigers TSC mit 10 Meisterschaften.

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Europa- und Vizeeuropameister seit 1995:

Jahr Austragungsort Standard Austragungsort Latein
1995 Doetinchem Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Bourges TSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
1996 Oldenburg 1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Bremerhaven TSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
TSC Schwarz-Gelb Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland /
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen (1)
1997 Ludwigsburg Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Warschau TSC Schwarz-Gelb Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
1998 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
TC Allround Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Budapest TSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
1999 ’s-Hertogenbosch TC Allround Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
Gommel (2) Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Rainbow Colours, RusslandRussland Russland
2000 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Jantar Elblag, PolenPolen Polen
Ostrava TSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
2001 Ústí nad Labem DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Budapest (2) Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Savaria TSE UngarnUngarn Ungarn
2002 ’s-Hertogenbosch DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
’s-Hertogenbosch TSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
2003 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Ústí nad Labem Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
TSZ Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2004 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Bremen Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2005 Braunschweig Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland /
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland (1)
Bremen Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2006 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2007 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Düsseldorf Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2008 Moskau Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
DSC Kodryanka Kishinev, MoldawienMoldawien Moldawien
Essen Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2009 Miskolc 1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2010 Ludwigsburg Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Bremen Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2011 2011 fand keine Europameisterschaft Standard statt. Tjumen Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2012 2012 fand keine Europameisterschaft Standard statt. Schwechat Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
2013 2013 fand keine Europameisterschaft Standard statt. Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
2014 2014 fand keine Europameisterschaft Standard statt. Düren FG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2015 Elbląg Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Lotos-Jantar, PolenPolen Polen
2015 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
2016 2016 fand keine Europameisterschaft Standard statt. 2016 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
(1) geteilter 2. Platz
(2) ohne deutsche Beteiligung

Formationstanz in weiteren Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Niederlanden werden Formationssportturniere durch den Nederlandse Algemene Danssport Bond (NADB) durchgeführt. Amtierende Niederländische Meister sind das Double-V-Team aus Hoorn (Latein) (7. Platz auf der WM 2013) und das Team Step in Time aus Grootebroek (Standard).

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz werden keine organisierten Formationssportturniere durchgeführt.

Shows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Turniersport tanzen viele Formationen auch Showauftritte. Informationen dazu können bei den Formationen selbst eingeholt werden. Diese Einnahmen und Sponsorengelder machen den kostenintensiven Formationssport erst möglich.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das GGC Bremen wollte an der WM 2014 in verschiedenfarbigen Kleidern auftreten, Marco Sietas, Sportdirektor der WDSF drohte jedoch die Mannschaft zu disqualifizieren (ggcbremen.de, Abschnitt Grün-Gold-Formation droht das Aus, 6. November 2014).
  2. Wertungsrichtlinien des DTV für Formationswettbewerbe (PDF; 199 kB).
  3. Ergebnisse aller deutschen Meisterschaften
  4. Erläuterungen zur Turnierordnung des ÖTSV (PDF) Mai 2009.
  5. Ergebnisse Staatsmeisterschaft 2017. Abgerufen am 2017-21-05.
  6. Erfolge der UTSC Forum Wien
  7. Clubgeschichte des 1. SFTC Rod-Weiss 90
  8. Website des HSV Zölfaxing Sektion Tanzsport
  9. Ergebnisse aller internationalen Meisterschaften
  10. Ergebnisse aller WDSF-Turniere
  11. spaeker.de
  12. spaeker.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Formationstanzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Latein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]