Fornach

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Fornach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Fornach
Fornach (Österreich)
Fornach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 17,74 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 13° 26′ OKoordinaten: 48° 1′ 25″ N, 13° 25′ 53″ O
Höhe: 565 m ü. A.
Einwohner: 986 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 4892
Vorwahl: 07682
Gemeindekennziffer: 4 17 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fornach 2
4892 Fornach
Website: www.fornach.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Neuwirth (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
3
1
Insgesamt 13 Sitze
Lage der Gemeinde Fornach im Bezirk Vöcklabruck
Ampflwang im HausruckwaldAttersee am AtterseeAttnang-PuchheimAtzbachAurach am HongarBerg im AttergauDesselbrunnFornachFrankenburg am HausruckFrankenmarktGampernInnerschwand am MondseeLenzingManningMondseeNeukirchen an der VöcklaNiederthalheimNußdorf am AtterseeOberhofen am IrrseeOberndorf bei SchwanenstadtOberwangOttnang am HausruckPfaffingPilsbachPitzenbergPöndorfPuchkirchen am TrattbergPühretRedleitenRedlhamRegauRüstorfRutzenhamSchlattSchörfling am AtterseeSchwanenstadtSeewalchen am AtterseeSt. Georgen im AttergauSt. LorenzSteinbach am AtterseeStraß im AttergauTiefgrabenTimelkamUngenachUnterach am AtterseeVöcklabruckVöcklamarktWeißenkirchen im AttergauWeyregg am AtterseeWolfsegg am HausruckZell am MoosZell am PettenfirstOberösterreichLage der Gemeinde Fornach im Bezirk  Vöcklabruck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Fornach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 986 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fornach liegt auf 565 m Höhe im Hausruckviertel, nordwestlich von Vöcklamarkt, im südlichen Hausruck und Kobernaußerwald-Zug im Tal der Fornacher Redl.

Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 5,7 km, von West nach Ost 6,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,8 km², 56,7 % der Fläche sind bewaldet, 37,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Die höchste Erhebung ist die Ries’n in Norden mit ca. 730 Metern (auf Gemeindegebiet, Hauptgipfel Hobelsberg, 777 m, Gem. Frankenburg), im Westen liegt das Meisterholz (711 m, Gem. Pöndorf).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Adligen (50)
  • Doppelmühle (39)
  • Emming (79)
  • Fachberg (10)
  • Feichtenberg (27)
  • Fornach (216)
  • Gferreth (29)
  • Gmeineck (28)
  • Grilln (4)
  • Grillnpoint (67)
  • Grubleiten (37)
  • Grubleitenpoint (55)
  • Pichl (19)
  • Piereth (7)
  • Ramsau (14)
  • Röth (6)
  • Sallach (49)
  • Saxigen (82)
  • Schnöllerberg (6)
  • Schwandeck (6)
  • Seppenröth (32)
  • Unterholzing (11)
  • Walligen (44)
  • Zaißen (18)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fornach und Walligen.

Benachbarte Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lohnsburg
(Bezirk Ried im Innkreis)
Redleiten Frankenburg am Hausruck
Nachbargemeinden Pfaffing
Pöndorf Frankenmarkt

Dabei ist das Redlbachtal politisch durchaus zergliedert, flussaufwärts liegt ab der Mündung in die Vöckla Gemeindegebiet von Vöcklamarkt, Pfaffing, dann Fornach, kurz rechtsufrig Pöndorf, dann auch links Redleiten, linksufrig Frankenburg.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Gold und Grün; rechts und links je ein aufrechtes Farnblatt in gewechselten Farben.“ Die Gemeindefarben sind Gelb-Grün.

Das 1975 verliehene Gemeindewappen erklärt als redendes Wappen den Ortsnamen als „Gegend, in welcher Farnkräuter wachsen“.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Redltal wanderten die Bayern in das Gebiet von Fornach ein.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Durch die Reformen von Kaiser Joseph II. 1780 bis 1790 wurde 1787 die Pfarre Fornach geschaffen, wobei 21 Ortschaften aus dem Pfaffinger Kirchensprengel zur neuen josephinischen Pfarre Fornach gekommen sind.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2015 Hubert Neuwirth (ÖVP)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 786 Einwohner, 2001 dann 863 Einwohner, 908 mit 1. Januar 2005.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fornach

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fornach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 1/2, 1977, S. 11 ( online (PDF) auf ooegeschichte.at )