Forstamt Geisenfeld

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Das Forstamt Geisenfeld war für die Waldflächen des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm, der kreisfreien Stadt Ingolstadt und den südöstlichen Teil des Landkreises Eichstätt zuständig.

Das Forstamt Geisenfeld war bis Ende 2005 eine Behörde der bayerischen Staatsforstverwaltung. Es umfasste eine Fläche von 129110 ha, davon waren 26,66 % Wald (34435 ha). Die Nord-Süd-Ausdehnung betrug 60 km, die Ost-West-Ausdehnung 25 km. Der höchste Punkt lag etwa bei 550 m ü. NN. Der tiefste im Donautal bei etwa 350 m ü. NN.

Im Zuge der Forstreform in Bayern wurde das Forstamt Geisenfeld mit dem Landwirtschaftsamt Pfaffenhofen zusammengelegt. Der neue Name für beide Ämter lautet Amt für Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen. Zuständig ist das neue Amt für die Landkreise Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen. Dienstsitze sind in Pfaffenhofen und Schrobenhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1030 Erste Waldbewirtschaftung im Raum Geisenfeld durch das Kloster Geisenfeld
  • 1177 Gründung eines Klosterforstamtes
  • 1789 Gründung des Forstamtes Geisenfeld als Wild- und Forstmeisteramt
  • 1803 Im Zuge der Säkularisation wurde der Klosterwald zum staatlichen Forstamt eingegliedert
  • 1864 Errichtung des heutigen Forstamtsgebäudes in der Forstamtstraße
  • 2000 Nach Auflösung des Forstamtes Beilngries wurden Teile davon nach Geisenfeld eingegliedert
  • 2006 Forstreform in Bayern - Auflösung der Forstämter bzw. Umbenennung in 'Amt für Landwirtschaft und Forsten'
  • 2007 Umzug der Abteilung Forsten von Geisenfeld nach Pfaffenhofen und somit letzter Schritt der Auflösung des ehemaligen Forstamtes Geisenfeld

Dienststellen bis Ende 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Forstamt Geisenfeld
  • Forstdienststelle Ernsgaden
  • Forstdienststelle Ronnweg
  • Forstdienststelle Ainau
  • Forstdienststelle Klosterberg
  • Forstdienststelle Reichertshausen
  • Forstdienststelle Hög
  • Forstdienststelle Kösching I
  • Forstdienststelle Kösching II
  • Forstdienststelle Altmannstein
  • Forstdienststelle Stammham

Waldeigentümer bis Ende 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Staatswald 4536 ha
  • Fundationsstiftung Pfaffenhofen 139 ha
  • Städtische Forstverwaltung Ingolstadt 1661 ha
  • Wittelsbacher Ausgleichsfonds 5102 ha
  • Sonstiger Körperschaftswald 2210 ha
  • Kleinprivatwald 18092 ha
  • Baron de Bassus 623 ha
  • Toerring'sche Forstverwaltung 794 ha
  • Freiherr von Freyberg 313 ha
  • Erzdiözese München - Freising 78 ha
  • Leinfelder'sche Forstverwaltung 40 ha
  • Sonstiger Privatwald 28 ha
  • Bundeswald 374 ha

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitterbachel Weiher - Sammlung verschiedener Baumarten, darunter exotische Baumriesen
  • Naturschutzgebiet Nöttinger Viehweide und Badertaferl
  • Naturwaldreservat Schiederholz
  • Naturwaldreservat Haarbruck

Forstdienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amt für Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen
  • Forstdienststelle Klosterberg
Zuständig für die Gemeinden Hohenwart, Pfaffenhofen, Pörnbach, Rohrbach
Vertretung für die FoDst Aresing und Neuburg: Bergheim, Brunnen (Bayern), Ehekirchen, Karlshuld, Karlskron, Königsmoos, Neuburg an der Donau, Oberhausen (bei Neuburg/Donau), Rohrenfels, Waidhofen, Weichering
Zuständig für die Gemeinden Gerolsbach, Hettenshausen, Ilmmünster, Jetzendorf, Reichertshausen, Scheyern, Schweitenkirchen
Vertretung für die FoDst Aresing: Aresing, Berg im Gau, Gachenbach, Langenmosen, Schrobenhausen
  • Forstdienststelle Hög
Zuständig für die Gemeinden Baar-Ebenhausen, Ernsgaden, Geisenfeld, Manching, Münchsmünster, Reichertshofen, Vohburg, Wolnzach
Zuständig für die Gemeinden Burgheim, Rennertshofen
Vertretung für die FoDSt Neuburg: Spitalwald Neuburg, Unterhausen
Zurzeit nicht besetzt
Zurzeit nicht besetzt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]