Fotoüberweisung

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Die Fotoüberweisung ist ein Bestandteil des Mobile Banking. Ein erster Prototyp wurde im März 2012 von der Deutschen Bank und dem IT-Dienstleister GFT auf der CeBit vorgestellt.[1] Anfang 2014 setzte sie die ING DiBa als erste Bank in Deutschland im Regelbetrieb ein.[2] Die Fotoüberweisung steht in vielen Banking-Apps zur Verfügung.[3]

Beispiel für eine Fotoüberweisung

Bei der Fotoüberweisung wird die Mobile-Banking-App der Bank geöffnet und danach eine Rechnung mit der Fotofunktion eines Smartphones aufgenommen.[4] Das aufgenommene Bild wird dann an einen Server geschickt, der die für die Erstellung einer Überweisung nötigen Daten ausliest.[5] Diese werden anschließend an die App zurückschickt und automatisch[6] in das Überweisungsformular eingetragen.[4] Die Software überträgt die zentralen Informationen aus Rechnung, Überweisungsträgern oder Mahnungen in das Online-Überweisungsformular.[7] Zu den übertragenen Informationen zählen IBAN, Empfänger, Verwendungszweck und Überweisungsbetrag, so kann fehlerhaftes Eintippen vermieden werden.[4]

Technische Basis für die Fotoüberweisung ist eine Echtzeit-Semantik-Analyse, die aus Dokumenten ohne bekannte Struktur – bspw. dem Foto einer beliebigen Rechnung – strukturierte Informationen gewinnt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CeBIT: Deutsche Bank stellt Fotoüberweisung vor. In: ZDNet.de. 8. März 2012 (zdnet.de [abgerufen am 26. Oktober 2017]).
  2. "Nie mehr eine IBAN abtippen": ING Diba kooperiert mit Smartphone-App Gini Pay. Abgerufen am 26. Oktober 2017.
  3. Peter Krajewski: 22 Online-Banken im Test: Nur eine ist sehr gut. In: Chip.de. 26. Oktober 2018, abgerufen am 29. Juli 2019.
  4. a b c Online-Banking per Smartphone zdf.de
  5. Stiftung Warentest (Hrsg.): Finanztest Jahrbuch 2019: 90 Tests und Reports. Stiftung Warentest, 2018, ISBN 978-3-7471-0033-2 (google.de [abgerufen am 29. Juli 2019]).
  6. Wie funktioniert die Foto-Überweisung? noz.de
  7. Banking-Apps im Test: Wie sicher ist mobiles Banking mit dem Smartphone? In: Chip.de. 19. September 2018, abgerufen am 29. Juli 2019.