Fournès

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Fournès
Wappen von Fournès
Fournès (Frankreich)
Fournès
Region Okzitanien
Département Gard
Arrondissement Nîmes
Kanton Redessan
Gemeindeverband Communauté de communes du Pont du Gard
Koordinaten 43° 56′ N, 4° 36′ OKoordinaten: 43° 56′ N, 4° 36′ O
Höhe 7–172 m
Fläche 17,66 km2
Einwohner 1.017 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 58 Einw./km2
Postleitzahl 30210
INSEE-Code
Website http://www.fournes.mairie.com/

Häuser in Fournès

Fournès ist eine französische Gemeinde mit 1017 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gard der Region Okzitanien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Kanton Remoulins, in dem Fournès das älteste Dorf ist. Fournès liegt nahe der Autobahn A9 und in jeweils 20 Kilometern Entfernung zu den Städten Nîmes und Avignon.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon seit Urzeiten waren die Hänge von Fournès bewohnt. Westgoten, Sarrazenen und schließlich die Franken besiedelten das Gebiet. 1211 wurde die Siedlung als Castrum de Fornisio bezeichnet, 1386 als Fornesium. Das auf dem Hügel gelegene Dorf wurde von seinen Mauern und der 1150 gebauten Burg geschützt. Während der Hugenottenkriege wurde die Burg zerstört.
Die alte Dorfkirche im oberen Teil des Dorfes wurde im 12. Jahrhundert niedergebrannt.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle Saint-Pierre, von Karl Martell erbaut
  • Aktuelle Kirche aus dem Jahr 1836 mit separatem Glockenturm
  • Überreste der Burg
  • Statue von General Gilly, einem in Fournès geborenen General Napoleons
  • Kreuzweg mit dreizehn Stationen
  • Überreste eines Bewässerungssystems für das Dorf[1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 375 428 465 514 590 738 891

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fournès – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Informationen auf der Website des Gemeindeverbands