Frühere Gemeindeorganisation des Kantons Thurgau

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Der Kanton Thurgau kannte seit der Kantonsgründung im Jahre 1803 bis zur großen Gemeindereorganisation Mitte der 1990er-Jahre verschiedene Gemeindetypen, die sich teilweise überlappten und einen eigentlichen Gemeindedualismus darstellten:

  1. die Munizipalgemeinden (MG). Sie waren im Wesentlichen die alten Kirchgemeinden, welche in der Helvetischen Republik diese Bezeichnung erhalten hatten, und
  2. die Ortsgemeinden (OG), welche die alten Dorfgemeinschaften repräsentierten.

Wo Munizipalgemeinde und Ortsgemeinde deckungsgleich waren und die kommunalen Aufgaben dementsprechend von einer einzigen Behörde wahrgenommen wurden, sprach man von sogenannten Einheitsgemeinden (EG; z. B. Kreuzlingen).

Munizipalgemeinden und Ortsgemeinden im Jahre 1986[Bearbeiten]

Nachfolgend der Stand im Jahre 1986, wie er im Amtlichen Gemeindeverzeichnis der Schweiz festgehalten ist:

Bezirk Arbon[Bearbeiten]

Bezirk Bischofszell[Bearbeiten]

Bezirk Diessenhofen[Bearbeiten]

Bezirk Frauenfeld[Bearbeiten]

Bezirk Kreuzlingen[Bearbeiten]

Bezirk Münchwilen[Bearbeiten]

Bezirk Steckborn[Bearbeiten]

Bezirk Weinfelden[Bearbeiten]