Frame (Snooker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Im Snooker bezeichnet Frame eine Zähleinheit, ähnlich dem Satz beim Tennis.

Der Spieler, der in einem Frame die meisten Punkte erzielt, gewinnt dieses. Ein Frame beginnt immer mit allen Kugeln auf ihren Ausgangspositionen auf dem Tisch und endet, wenn entweder alle Kugeln versenkt wurden oder einer der Spieler den Frame aufgibt. Ebenso ist möglich, dass der im Break befindliche Spieler den letzten schwarzen Ball nicht mehr spielt, wenn sein Vorsprung mehr als sieben Punkte beträgt. Da mit dem letzten Ball nur noch eine Wertung möglich ist, können damit nur maximal sieben Punkte erzielt werden. Auch wenn der zurückliegende Spieler am Tisch ist und (versehentlich) den pinkfarbenen Ball versenkt, ist der Frame zu seinen Ungunsten entschieden, wenn sein Rückstand mehr als sieben Punkte beträgt.

Endet der reguläre Frame mit einem Punktegleichstand, wird der schwarze Ball erneut auf seinem Spot aufgesetzt („Respotted Black“); der weiße Spielball muss vom Ausgangspunkt innerhalb des Halbkreises am Kopf des Tisches gespielt werden. Die nächste Wertung entscheidet dann den Frame. Dafür muss Schwarz nicht versenkt werden: auch ein Foul beendet den Frame zu Ungunsten des Verursachers.

Das Match gewinnt derjenige Spieler, der im Best-of-Modus die meisten Frames für sich entscheidet. Bei den verschiedenen Turnieren und Spielrunden sind unterschiedlich viele Frames zu spielen. Die maximale Anzahl an Frames liegt derzeit bei 35 im Finale der Snookerweltmeisterschaft. Bei fast allen Turnieren ist daher die Anzahl der Frames ungerade. Eine Ausnahme bildet die Premier League Snooker, wo jeweils sechs Frames ausgespielt werden müssen, somit auch ein Unentschieden möglich ist.