Francisco Mendes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Francisco Mendes (1973)

Francisco Mendes, genannt Chico Té (* 7. Februar 1939 in Enxude; † 7. Juli 1978) war von 1973 bis 1978 Premierminister von Guinea-Bissau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mendes gehörte während des bis 1974 dauernden Guerillakrieges gegen Portugal der Unabhängigkeitsbewegung Partido Africano da Independência da Guiné e Cabo Verde (PAIGC) an und war General in deren Armee.

1962 wurde er Politkommissar in der Region Bafatá im Zentrum des Landes und von 1963 bis 1964 an der „Nordfront“ an der Grenze zum Senegal. 1964 wurde er Mitglied des Politbüros der PAIGC und 1965 in deren „Kriegsrat“ berufen. Nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Guinea-Bissaus am 24. September 1973 wurde er erster Premierminister des Landes mit dem Titel Comissário Principal (Erster Kommissar).

Er starb am 7. Juli 1978 bei einem Autounfall im Landesinneren.

Dies und Das[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 30 anos de “Francisco Mendes” (Memento vom 31. Oktober 2007 im Internet Archive), A semana online, 5. Oktober 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]