Frank Schmidt (Politiker, 1966)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Frank Schmidt (2014) in Beselich-Schupbach

Frank Schmidt (* 10. März 1966 in Limburg an der Lahn) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1986 an der Tilemannschule in Limburg leistet Schmidt zunächst den Wehrdienst ab und absolvierte anschließend ein Lehramtsstudium der Geschichte, Geographie und Pädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, welches er 1992 mit dem ersten Staatsexamen beendete. Anschließend war er bis 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geschichte der Universität Frankfurt tätig. 1997 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit Christian Stock (1884–1967) – eine Biographie“. Von 1998 bis 2001 arbeitete Schmidt als Referent in der Planungsgruppe beim Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, bis er selbst als Nachrücker Mitglied des Bundestages wurde.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag war er von 2002 bis 2003 Referent der Arbeitsgruppe Finanzen der SPD-Bundestagsfraktion, bis er 2003 als Dozent an das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr wechselte.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt trat schon als Schüler 1982 in die SPD ein. Von 2005 bis 2012 war er stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Limburg-Weilburg.[1] Im Jahr 2005 wurde er ebenfalls Schatzmeister des SPD-Bezirks Hessen-Süd. Für dieses Amt kandidierte Schmidt im Jahr 2009 nicht mehr.[2]

Im Jahr 2006 stellte sich Schmidt der Wahl zum Landrat in Limburg-Weilburg, unterlag aber mit einem Stimmenanteil von 24,0 % Manfred Michel.[3] Nach 1996 bewarb sich Frank Schmidt im Jahr 2008 zum zweiten Mal um das Amt des Bürgermeisters von Löhnberg. 1996 erreichte er die Stichwahl, zog dann aber seine Kandidatur zurück. 2008 gewann er im ersten Wahlgang mit 55 % der Stimmen. Er hatte fünf Gegenkandidaten. Am 29. April wurde der Amtswechsel vollzogen. Allerdings begann sein Dienst erst nach der Niederlegung seines Bundestagsmandats am 25. Mai 2009. Bei der Direktwahl am 1. Februar 2015 wurde Schmidt mit 67,8 Prozent ohne Gegenkandidat in seinem Amt bestätigt.[4]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt gehörte von 1990 bis 1997 der Stadtverordnetenversammlung seiner Heimatstadt Limburg an. Seit 1989 ist er Mitglied des Kreistags des Landkreises Limburg-Weilburg und hier seit 1994 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Am 14. Mai 2001 rückte Schmidt für den verstorbenen Abgeordneten Werner Schuster in den Bundestag nach, schied aber nach der Bundestagswahl 2002 zunächst aus dem Bundestag wieder aus. Ab 2005 bis zu seinem Ausscheiden durch Verzicht am 25. Mai 2009 war er erneut Mitglied des Deutschen Bundestages. Frank Schmidt ist stets über die Landesliste Hessen in den Bundestag eingezogen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivierte Kopie (Memento vom 22. Mai 2014 im Internet Archive)
  2. http://www.manfred-goerig.de/index.php?mod=article&op=uebersicht&menu=4&start=105
  3. http://www.vtaktuell.net/?p=4277
  4. schp: Frank Schmidt wiedergewählt. In: Nassauische Neue Presse, 2. Februar 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]