Frank Schulz (Fußballspieler)

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Frank Schulz
Spielerinformationen
Geburtstag 18. Februar 1961
Geburtsort RemscheidDeutschland
Größe 186 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SC Hörstel
VfB Remscheid
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1983
1983–1987
1987–1989
1989–1990
1990–1993
1993–1995
Westfalia Herne
VfL Bochum
Eintracht Frankfurt
VfL Osnabrück
Borussia Mönchengladbach
Alemannia Aachen
 ? 0(?)
116 (30)
50 (10)
31 0(5)
47 0(4)
35 0(8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1987 Deutschland (Olympia-Auswahl) 1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1995–1996
1996–1997
1997–1999
1999–2000
2000–2001
2001–2003
2003–2008
2008
2009–2010
2010–2011
2012
2015–
Borussia M'gladbach A-Jugend
Eintracht Frankfurt Amateure
TuS Grevenbroich
SC Kapellen-Erft
TSG Dülmen
Lüner SV
Westfalia Herne
BV Cloppenburg
Westfalia Herne
SSVg Velbert
VfB Waltrop
SV Gescher
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Frank Schulz (* 18. Februar 1961 in Remscheid) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Mittelfeld spielende Schulz begann seine Bundesligakarriere beim VfL Bochum; VfL-Trainer Rolf Schafstall holte den torgefährlichen Oberligaspieler im Sommer 1983 von Westfalia Herne. In den folgenden vier Jahren etablierte Frank Schulz sich schnell als einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Bundesliga, der im Schnitt etwa jedes vierte Spiel traf. Diesen Schnitt hielt er auch in seiner ersten Saison bei Eintracht Frankfurt. Von Saisonbeginn an als Stammspieler gesetzt, traf er bereits in seinem ersten Spiel für die Eintracht in Kaiserslautern und erzielte den Anschlusstreffer beim 2:2. Es sollte nicht das letzte spielentscheidende Tor von Frank Schulz für die Mannschaft vom Riederwald sein. Am Ende der Saison spielte er schließlich im Pokalfinale gegen seinen ehemaligen Club VfL Bochum. Frank Schulz hatte entscheidenden Anteil an diesem Titelgewinn, nicht zuletzt wegen seiner beiden Tore in der 1. Runde gegen den FC Schalke 04 und im Halbfinale in Bremen, als er das goldene Tor zum 0:1-Endstand erzielte und mit einem der wenigen Konter der Eintracht an diesem Abend den Weg nach Berlin zum Finale ebnete. In der Folgesaison kam Frank Schulz im Europokal der Pokalsieger zu seinen beiden einzigen Europacup-Auftritten jeweils gegen Sakaryaspor, wobei er im Rückspiel ein Tor schoss. Erst zum Ende dieser Saison hatte sich Frank Schulz seinen Stammplatz in der Startformation zurück erkämpft. Schließlich gelang ihm in seinem letzten Pflichtspiel für die Eintracht der entscheidende Treffer in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken, der den Frankfurtern den Verbleib in der Bundesliga sicherte.

Nach einem kurzen Gastspiel beim Zweitligisten VfL Osnabrück wurde Frank Schulz 1990 von Borussia Mönchengladbach verpflichtet. Sein Volley-Tor beim Mönchengladbacher 5:2-Auswärtssieg in Leverkusen wurde im Mai 1991 zum Tor des Monats gewählt.[1] Mit der Borussia erreichte Schulz zudem das Finale im DFB-Pokal 1991/92. Seine Profi-Karriere musste er 1993 nach einer Verletzung beenden und wechselte zum Oberligisten Alemannia Aachen. Mit der Alemannia erreichte er noch einmal die Vizemeisterschaft und stieg in die Regionalliga West/Südwest auf.[2]

Nach seiner aktiven Spielerlaufbahn übernahm er bei diversen Vereinen eine Trainertätigkeit. Unter anderem war er fünf Jahre lang von 2003 bis 2008 Trainer bei seinem Heimatverein Westfalia Herne, mit dem er 2006 auch den Westfalenpokal gewann. Vom 1. April 2010 bis zum 25. Oktober 2011 war er Trainer des NRW-Ligisten SSVg Velbert.[3]

Im Februar 2012 übernahm Schulz den Trainerposten beim seinerzeitigen Landesligisten VfB Waltrop.[4]

Im Juli 2015 übernahm er den Trainerposten beim SV Gescher.[5]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 213 Spiele in der 1. Bundesliga
  • 31 Spiele in der 2. Bundesliga

Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 44 Tore in der 1. Bundesliga
  • 5 Tore in der 2. Bundesliga

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ARD Sportschau, Tor des Monats
  2. Alemannia-Archiv: Ochehoppaz.de
  3. Frank Schulz neuer Chefcoach!, Offizielle Internetseite der SSVg Velbert
  4. Elmar Redemann: VfB Waltrop. Coup: Frank Schulz wird neuer Trainer! Reviersport.de, 12. Januar 2012; abgerufen am 13. Januar 2012.
  5. Allgemeine Zeitung: Vom Kult-Kicker zum SV-Trainer. Abgerufen am 20. Juli 2016.