Frank Vogel (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Frank Vogel (2011)
Frank Vogel an der Seite von Stanislaw Tillich (2009)

Frank Heinz Vogel (* 5. April 1957 in Sosa) ist ein deutscher Kommunalpolitiker der CDU und amtierender Landrat des sächsischen Erzgebirgskreises.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule in seinem Heimatort Sosa zwischen 1963 und 1973 absolvierte Frank Vogel eine Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann. Von 1975 bis 1977 arbeitete er im Wismuthandel als Buchhalter und studierte anschließend bis 1980 an der Fachschule für Binnenhandel in Dresden und schloss dies als Ökonom / Dipl.-Betriebswirt (FH) ab. Anschließend kehrte er als stellvertretender Abteilungsleiter der Finanzbuchhaltung in den Wismuthandel zurück. Von 1982 bis 1990 war er Betriebsteilleiter des aus dem Wismuthandel hervorgegangenen VEB Organisations- und Abrechnungszentrum Aue.[1]

Frank Vogel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1984 ist Vogel Mitglied der CDU und war von 1988 bis 1996 Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Sosa, wo er von 1990 bis 1994 auch als Gemeinderat tätig war. Von 1990 bis 1994 war er 1. Beigeordneter des Landrats im Landratsamt Aue. Nach Fusion mit dem Kreis Schwarzenberg zum Landkreis Aue-Schwarzenberg 1994 wurde er Beigeordneter des Landrats Karl Matko im Dezernat Haupt- und Finanzverwaltung, Schulverwaltung, Kultur, Verwaltungsmodernisierung.

Seit 1997 ist Vogel Mitglied des Vorstands des Regionalverbandes Erzgebirge der Kommunalpolitischen Vereinigung Sachsen sowie ab 2005 dessen Vorsitzender. Von 1985 bis 2005 fungierte Vogel als Kreisschatzmeister der CDU. Von 2005 bis 2007 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Aue-Schwarzenberg und wurde bei Gründung des Kreisverbandes Erzgebirge zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Bei der Wahl zum Landrat des im Rahmen der Sächsischen Kreisreform 2008 neugeschaffenen Erzgebirgskreises konnte er sich in der Stichwahl am 22. Juni 2008 bei einer Wahlbeteiligung von 26,6 % mit 55,8 % der gültigen Stimmen gegen seine vier Mitbewerber durchsetzen.[2] Er hat sein Amt mit Inkrafttreten der Kreisreform am 1. August 2008 angetreten. Am 7. Juni 2015 wurde er mit einem Stimmenanteil von 58,7 % bei einer Wahlbeteiligung von 43 % im Amt bestätigt.[3]

Seit dem 7. September 2015 ist Vogel Präsident des Sächsischen Landkreistags e. V.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf auf Erzgebirgskreis.de
  2. Endgültiges Ergebnis der Neuwahl am 22. Juni 2008. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, abgerufen am 9. Juni 2015.
  3. Vorläufiges Ergebnis der Wahl am 7. Juni 2015. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, abgerufen am 9. Juni 2015.
  4. Präsidenten des Sächsischen Landkreistags, abgerufen am 18. Februar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frank Vogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien