Frankenberger Bank

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Logo der Genossenschaftsbanken  Frankenberger Bank, Raiffeisenbank eG
Hauptstelle in Frankenberg (Eder)
Hauptstelle in Frankenberg (Eder)
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Jahnstraße 9
35066 Frankenberg
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 520 695 19[1]
BIC GENO DEF1 FBK[1]
Gründung 1869 in Dodenau, Fusion Frankenberg Bank im Jahr 2000
Verband Genossenschaftsverband
Website www.frankenberger-bank.de
Geschäftsdaten 2015[2]
Bilanzsumme 370,0 Mio. Euro
Einlagen 259,1 Mio. Euro
Kundenkredite 248,5 Mio. Euro
Mitarbeiter 96 (davon 10 Auszubildende)
Geschäftsstellen 11 und 2 SB-Stellen
Mitglieder 12.693
Leitung
Vorstand Ralf Schmitt (Vorsitzender), Dieter Ohlsen
Aufsichtsrat Martin Ernst (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Frankenberger Bank, Raiffeisenbank eG ist eine Genossenschaftsbank in Frankenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsstelle Dodenau, 1985

Die Frankenberger Bank entstand im Jahr 2000 aus der Fusion der Raiffeisenbank Oberes Edertal eG, Raiffeisenbank eG Frankenberg, Raiffeisenbank eG Frankenau und Raiffeisenbank Geismar-Haubern eG. Im Jahr 2003 wurde noch die Raiffeisenbank Bottendorf eG aufgenommen. Die Gründung der ältesten Vorgängergenossenschaft war im Jahr 1869 in Dodenau. Am 28. Oktober 1961, beschloss die Generalversammlung der Raiffeisenkasse Wangershausen (1901 als Spar- und Darlehenskasse Rengershausen gegründet), ihren Sitz nach Frankenberg zu verlegen und die noch nicht genossenschaftlich organisierten Orte Schreufa, Rodenbach und Willersdorf in ihren Bereich aufzunehmen. Damit war in der damaligen Kreisstadt der Grundstein gelegt für eine Raiffeisenkasse Frankenberg. Die heutige Frankenberger Bank – Raiffeisenbank e. G. ist aus dieser Raiffeisenkasse ebenso hervorgegangen wie aus vielen kleinen Spar- und Darlehenskassen, Dresch- und Wareneinkaufsgenossenschaften des Ederberglandes, die im 20. Jahrhundert zusammenwuchsen und mit Fusionen und Kurskorrekturen auf veränderte Wirtschafts- und Marktstrukturen reagierten.

Geschäftsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschäftsgebiet wird durch den Hauptsitz in Frankenberg und Geschäftsstellen in den Städten Battenberg, Frankenau und Hatzfeld sowie den Gemeinden Allendorf/Eder, Bromskirchen, Burgwald und Haina (Kloster) bestimmt.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder einer Genossenschaftsbank sind sowohl Kunde als auch Eigentümer der Bank. Aus Anlass des Jubiläums von 10.000 Mitgliedern im Jahr 2011 hat die Bank einen Mitgliederwald mit 10.000 jungen Eichen in einem Waldstück zwischen Hatzfeld/Eder und Reddighausen gepflanzt. Aktuell hat die Bank 12.693 Mitglieder (Stand: Dez. 2015). Im April 2016 wurde im Nationalpark Kellerwald in Frankenau ein zweiter Mitgliederwald mit 5.000 Eichen gepflanzt.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10 Auszubildende durchlaufen in 3 Lehrjahren ihre Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau. Die Ausbildung umfasst neben dem Berufsschulunterricht in der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg auch Seminare an der GenoAkademie in Baunatal und interne Workshops und Coachings. Nach erfolgreichem Abschluss folgt das berufsbegleitende Studium Bankfachwirt/in. Individuell sind auch andere Studiengänge (z. B. an der Akademie Deutscher Genossenschaften) möglich. Für Schüler der Fachoberschule bietet die Bank jährlich eine Stelle für ein Jahrespraktikum an.

Tochtergesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frankenberger Bank hat eine Tochtergesellschaft, an der sie zu 100 % beteiligt ist. Die Raiffeisen-Immobilien GmbH umfasst das gesamte Immobiliengeschäft der Bank. Neben der Vermittlung von Häusern und Wohnungen wird der komplette Service für Käufer und Verkäufer (Bewertung der Immobilie, Bewerbung des Objektes, Besichtigung, Interessentendatenbank, Vorbereitung von Kaufverträgen, Objektübergabe) angeboten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresbericht 2015

Koordinaten: 51° 3′ 29,3″ N, 8° 47′ 28,7″ O