Franz Bernhard (Nassau-Hadamar)

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Franz Bernhard von Nassau-Hadamar (* 21. September 1637 in Hadamar; † 15. September 1695 ebenda)[1] war ein Angehöriger der jüngeren Linie des Hauses Nassau-Hadamar.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Bernhard von Nassau-Hadamar wurde als 14. Kind des erfolgreichen und angesehenen Fürsten Johann Ludwig von Nassau-Hadamar und der Fürstin Ursula, einer Tochter von Graf Simon des Älteren von Lippe-Detmold, geboren.[1]

Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem ihm zunächst die Erziehung durch die Jesuiten in Hadamar zuteil wurde, reiste er im Alter von 13 Jahren nach Antwerpen und besuchte das dortige Konvikt. Anschließend absolvierte er ab dem 2. November 1651 ein zweijähriges Studium an der Universität zu Köln.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er schlug eine kirchliche Laufbahn ein und wurde Dompropst zu Köln und Straßburg, Propst zu Emmerich und Domkapitular zu Bremen.[3]

Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Sarg ruht heute in der Fürstengruft unter der Ägidienkirche auf dem Mönchberg. Sein Herz wurde schon kurz nach seinem Tod in der Herzenbergkapelle auf dem Hadamarer Herzenberg bzw. Hirschberg in der dortigen Kapelle, die er im Jahr 1690 in seiner Zeit als Prinzregent erweitern ließ, bestattet.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Europäische Stammtafeln, von Detlev Schwennicke, New Series, Vol. I/1, Tafel 80, abgerufen am 29. März 2016 auf der Webseite Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors & Cousins
  2. Jakob Wagner: Die Regentenfamilie von Nassau-Hadamar – Geschichte des Fürstenthums Hadamar , 1863 (Band 1: Google Books, Band 2: Google Books)
  3. Biogramm: Nassau-Hadamar, Graf Franz Bernhard von auf Acta Pacis Westphalicae, abgerufen am 29. März 2016
  4. Kirchen/Kapellen auf www.hadamar.de, abgerufen am 29. März 2016

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Josef Stahl: Hadamar. Stadt und Schloß. Eine Heimatgeschichte anläßlich der 650-Jahrfeier der Stadtrechteverleihung an die Stadt Hadamar 1974. Magistrat der Stadt Hadamar, Hadamar 1974.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]