Franz Dietrich

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Franz Eduard Christoph Dietrich (* 2. Juli 1810 in Strauch bei Großenhain; † 27. Januar 1883 ebenda) war ein deutscher Orientalist und protestantischer Theologe.

Franz Dietrich studierte von 1829 bis 1832 in Leipzig und Halle, wurde 1836 Repetent zu Marburg, 1839 Privatdozent daselbst, 1844 außerordentlicher, 1848 ordentlicher Professor in der philosophischen Fakultät und 1859 in gleicher Eigenschaft in die theologische übergeführt.

Er war Ehrenmitglied des Akademischen Vereins für Studierende der neueren Philologie zu Marburg, der heutigen Marburger Burschenschaft Rheinfranken.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altnordisches Lesebuch mit Grammatik und Glossar (Leipzig 1843, 2. Aufl. 1864)
  • Abhandlungen für semitische Wortforschung (Leipzig 1844)
  • Abhandlungen zur hebräischen Grammatik (Leipzig 1846)
  • Morgengebete der alten syrischen Kirche (Leipzig 1864)
  • Über die Aussprache des Gotischen (Marburg 1862)
  • De Sanchoniathonis nomine (Marburg 1872)
Herausgeber
  • Gesenius: Hebräisch-chaldäischem Handwörterbuch. 5. bis 7. Aufl. (Leipzig 1855–1868)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]