Franz Eugen Dostal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Franz Eugen Dostal (* 16. April 1935 in Wien)[1] ist ein österreichischer Komponist, Dirigent, Dramaturg und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dostal war zunächst Wiener Sängerknabe. Von 1948 bis 1956 studierte er an der Wiener Musikhochschule (Komposition bei Joseph Marx, Karl Schiske, Orgel bei Karl Josef Walter, Dirigieren bei Reinhold Schmid). 1953/54 ging er an die Schauspielschule Krauss (Schauspiel, Regie) und wechselte von 1968 bis 1970 an die Universität Wien, wo er Theater- und Musikwissenschaft studierte.

Dostal war u. a. von 1953 bis 1981 Assistent von Karl Böhm und gab von 1956 bis 1964 die Zeitschrift Der Opernfreund als Herausgeber und Chefredakteur heraus. 1957 fungierte er als Mitbegründer der Gesellschaft für Musiktheater (deren Präsident er seit 1965 ist). Von 1963 bis 1969 produzierte und inszenierte er mehrere Fernsehfilme. Von 1964 bis 1971 wirkte Dostal als Dramaturg und Spielleiter in der Wiener Staatsoper: Für die Zeit von 1970 bis 1974 wurde er zum Generalsekretär der Internationalen Richard Strauss-Gesellschaft gewählt und übernahm von 1971 bis 1982 auch den Vorsitz des Richard-Wagner-Verbandes Wien. Seit 1970 ist er Delegierter im Internationalen Theaterinstitut der UNESCO.

Franz Eugen Dostal ist verheiratet mit Helga Bertz-Dostal.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musiktheater in Österreich. Die Oper im 20. Jahrhundert (gemeinsam mit Helga Bertz-Dostal) 1972
  • Das Alte Universitätsviertel als Festspielbezirk 1985

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Harten: Dostal, Franz Eugen. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.