Franz Fühmann

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Franz Antonia Josef Rudolf Maria Fühmann, laut Taufschein Franz Antonie Josef,[1] (* 15. Januar 1922 in Rochlitz an der Iser, Tschechoslowakei; † 8. Juli 1984 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Er lebte und wirkte als (Nach-) Erzähler, Essayist, Lyriker und Kinderbuchautor. In seiner Jugend durch den Nationalsozialismus geprägt, wurde er nach dem Krieg Anhänger des Sozialismus, verhielt sich allerdings zunehmend kritisch gegenüber der Entwicklung der DDR, von der er in seinen späten Jahren bitter enttäuscht war.

Franz Fühmann (rechts) 1981 bei der Berliner Begegnung zur Friedensförderung

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel am Haus Strausberger Platz 1 in Berlin-Friedrichshain

Franz Fühmann, als Sohn eines Apothekers in Rochlitz an der Iser (Rokytnice nad Jizerou) im Riesengebirge geboren, besuchte nach der Volksschule vier Jahre das Jesuitenkonvikt Kalksburg bei Wien, aus dem er 1936 flüchtete. Er absolvierte fortan das Gymnasium in Reichenberg (Liberec) in Nordböhmen, trat dem Deutschen Turnverein (spätere sudetendeutsche Hitlerjugend) bei und wurde 1937 Mitglied der pennalen Burschenschaft Hercynia. Im Jahre der Annexion des Sudetenlandes durch NS-Deutschland trat er der Reiter-SA bei. Nach einem Schulwechsel legte er 1941 seine Matura am Reform-Realgymnasium in Hohenelbe (Vrchlabí) ab.

Noch 1941 folgte die kurzzeitige Immatrikulation an der Universität Prag (Mathematik), die Verpflichtung im Reichsarbeitsdienst und schließlich der Eintritt in die Wehrmacht. Er war als Nachrichtensoldat in der Sowjetunion und in Griechenland im Einsatz. Noch während des Zweiten Weltkriegs erschienen einige Gedichte in der Wochenzeitung „Das Reich“. 1945 geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft, wurde aber bereits 1946 zur Antifa-Schule in Noginsk bei Moskau kommandiert.

1949 kam Fühmann aus der Kriegsgefangenschaft in die DDR, wo er bis zu seinem Tode in Märkisch Buchholz und Berlin lebte. Noch im selben Jahr erfolgte der Beitritt in die NDPD. Bis 1958 war er als kulturpolitischer Angestellter in deren Parteiapparat tätig. Seit 1952 war er außerdem Vorstandsmitglied des DSV. Der NDPD gehörte er bis zum Jahr 1972 an. Von 1958 bis zu seinem Tode war er freier Schriftsteller. 1952 kam seine Tochter Barbara zur Welt.

Neben eigener schriftstellerischer Tätigkeit war Fühmann auch kulturpolitisch aktiv. Er förderte viele junge Autoren und setzte sich in späteren Jahren für Schriftsteller ein, die unter Schikanen und Repressionen der DDR-Führung zu leiden hatten. 1976 gehörte er zu den Erstunterzeichnern eines Protestbriefes gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann aus der DDR.

Franz Fühmann erhielt 1955 den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze,[2] 1956 den Heinrich-Mann-Preis, wurde 1957 und 1974 mit dem Nationalpreis der DDR, 1977 mit dem Deutschen Kritikerpreis und 1982 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. Er erhielt weitere nationale und internationale Auszeichnungen und war Mitglied der Akademie der Künste.

Fühmann starb 1984 an einer Krebserkrankung. Er wünschte sich ausdrücklich, in Märkisch Buchholz, nicht im ungeliebten Berlin begraben zu werden.

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Fühmann, 1973

Franz Fühmann war ein sehr vielseitiger Autor, der neben frühen eigenen Gedichten, Nachdichtungen aus dem Tschechischen und Ungarischen, vielen Büchern für Kinder und junge Leser, Essays und einem reichhaltigen erzählerischen Werk auch viele ungewöhnliche literarische Versuche unternommen hat. So schrieb er beispielsweise ein Ballett (Kirke und Odysseus), brachte zusammen mit dem Fotografen Dietmar Riemann ein Buch über Menschen mit geistiger Behinderung heraus (Was für eine Insel in was für einem Meer), mit denen er drei Jahre lang immer wieder gearbeitet hatte, und stellte einen Band mit Gedichten zusammen, die er nicht etwa geschrieben (nur die manchmal recht langen Überschriften waren von ihm), sondern Steputats Reimlexikon entnommen hatte (Urworte. Deutsch).

Literatur für Kinder und Jugendliche zu schreiben, war Fühmann zeit seines Lebens ein wichtiges Anliegen. Sein erstes Kinderbuch verfasste er auf Wunsch seiner Tochter Barbara. Später folgte eine Vielzahl weiterer Bücher, unter anderem Märchen, Kasperlstücke, Bücher, die sich mit Sprache beschäftigten und damit spielten (Lustiges Tier-ABC, Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel), und etliche Nacherzählungen von klassischen literarischen Stoffen und Sagen (Reineke Fuchs, Das Hölzerne Pferd (Ilias und Odyssee), Prometheus. Die Titanenschlacht). Fühmann korrespondierte zudem viel mit Kindern, seinen Lesern. So entstanden auch „Auftragswerke“ (Märchen auf Bestellung).

Fühmann hinterließ ein umfangreiches erzählerisches Werk. Seine frühen Erzählungen tragen häufig autobiographischen Charakter. Im Erzählungsband Das Judenauto beschreibt er Sujets aus seiner Kindheit und Jugend. In weiteren Erzählungen setzt er sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und seiner eigenen Verstrickung auseinander. Der Begriff der „Wandlung“, bei ihm persönlich die vom Anhänger des Nationalsozialismus zum damals noch überzeugten Sozialisten, die Möglichkeit der Wandlung überhaupt sind für Fühmann äußerst wichtig. Diese Themen spielen neben vielen anderen in Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens, das eines von Fühmanns Hauptwerken ist, eine große Rolle. In Form eines Tagebuches einer Ungarnreise reflektiert Fühmann darin über unterschiedliche Themen und flicht auch kleine Erzählungen ein.

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt von Fühmanns literarischem Schaffen waren Märchen, Sagen und Mythen. Die Beschäftigung damit durchdringt viele seiner Werke von der Kinderliteratur über viele seiner Erzählungen (Das Ohr des Dionysios) bis hin zu seinem essayistischen Werk. Mit seinen Essays trug Fühmann auch zur Veröffentlichung von Autoren bei, deren Werke in der DDR kaum oder nicht erschienen (Georg Trakl, Sigmund Freud).

Beginnend mit den Zweiundzwanzig Tagen setzte sich Fühmann zunehmend kritischer mit der sozialistischen Gesellschaft der DDR auseinander. Er versuchte – später auch öffentlich – mit einer Vielzahl von Briefen an DDR-Politiker, sie von Änderungen an ihrer Politik, vor allem der Kulturpolitik, zu überzeugen. Sein Werk spiegelt das zunehmend wider, in besonderer Weise Saiäns-fiktschen. Er zog sich aus kulturpolitischen Zusammenhängen der DDR, wie dem Schriftstellerverband der DDR und der Akademie der Künste, zurück. In seinen letzten Lebensjahren begann er, an den politischen Bedingungen in der DDR zu verzweifeln; sein Briefwechsel mit Christa Wolf (Monsieur – wir finden uns wieder) zeigt dies besonders deutlich. Auch sein lange geplantes Hauptwerk, das in seinen Briefen und Notizen immer wieder auftauchende „Bergwerksprojekt“, konnte er nicht vollenden. Es erschien postum, versehen mit dem von ihm selbst hinzugefügten Untertitel „Fragment eines Scheiterns“ unter dem Titel Im Berg. Dieses 1991 erschienene Buch, das neben dem Fragment weitere Texte enthält, zeigt aber auch, dass dieses Spätwerk dennoch vom literarischen Gesichtspunkt aus gelungen ist. Die unter Literaturwissenschaftlern nicht einheitliche Beurteilung zeigt sich darin, dass manche, wie die Literaturwissenschaftlerin und sehr gute Kennerin des Werks, Sigrid Damm, Fühmanns Selbsteinschätzung direkt auf ebendies Werk beziehen.

Zitat aus seinem Testament, ein Jahr vor seinem Tod:

Ich habe grausame Schmerzen. Der bitterste ist der, gescheitert zu sein: In der Literatur und in der Hoffnung auf eine Gesellschaft, wie wir sie alle einmal erträumten.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den literarischen Nachlass Fühmanns pflegt die Akademie der Künste in Berlin, seine etwa 17.000 Bände umfassende, mit vielen Anstreichungen und Notizen versehene Arbeitsbibliothek ist Teil der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Die Faszination des Werkes Fühmanns zeigt sich unter anderem darin, dass sich auch heute noch junge Künstler wie beispielsweise Barbara Gauger für sein Werk einsetzen. Auch die Arbeit des Franz-Fühmann-Freundeskreises Märkisch Buchholz/Berlin zeugt von dem Weiterwirken des Werkes Franz Fühmanns.

Im Roman Der Turm von Uwe Tellkamp trägt die Figur des Georg Altberg deutlich fühmannsche Züge.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fühmann-Büste von Wieland Förster in Kiskőrös

Kinder- und Jugendliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte. Erzählung. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1959. | Übers.: O Adasiu, który przestał byé brudasem (poln.), Kinderbuchverlag. Berlin 1964
  • Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen. Erzählung. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1960.
  • Lustiges Tier-ABC. Lyrik. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1962.
  • Androklus und der Löwe. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1966.
  • Das hölzerne Pferd: die Sage vom Untergang Trojas und von den Irrfahrten des Odysseus. Nach Homer und anderen Quellen neu erzählt. Neues Leben, Berlin 1968.
  • Shakespeare-Märchen. Nacherzählung. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1968.
  • Das Nibelungenlied. Neu erzählt von Franz Fühmann, Verlag Neues Leben. Berlin 1971.
  • Prometheus. Die Titanenschlacht. Roman. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1974.
  • Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel. Sprachspielbuch. ill. von Egbert Herfurth, Der Kinderbuchverlag, Berlin 1978.
  • Schlipperdibix und Klapperdibax!. Zwei Kasperlstücke. Hinstorff Verlag, Rostock 1985.
  • Märchen auf Bestellung. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1990.

Gedichte und Nachdichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Fahrt nach Stalingrad. Poem. Aufbau, Berlin 1953.
  • Die Richtung der Märchen. Lyrikband. Aufbau, Berlin 1962.
  • Miklós Radnóti: Ansichtskarten. Nachdichtungen. Volk und Welt, Berlin 1967.

Erzählende Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kameraden. Novelle. Aufbau, Berlin 1955. | Übers.: Bajtársak (ung.), Budapest 1959 · Pohraniční stanice (tsch.), Prag 1961 · Koledzy (poln.), Warszawa 1964 
  • Stürzende Schatten [Das Gottesgericht, Kapitulation, Das Erinnern]. Novellen. Verlag der Nation, Berlin 1959 | Übers.: Bozi soud, Kapitulace, Vzpominani  (tsch.), Prag 1961 · Sa̜d Boży i inne opowiadania [Das Gottesgericht] (poln.), Warszawa 1962 · Sud božij [Das Gottesgericht] (russ.), Moskau 1968 · Sud božij [Das Gottesgericht] (georg.), Tbilisi 1968
  • Kabelkran und blauer Peter. Hinstorff, Rostock 1961.
  • Böhmen am Meer. Erzählung. Hinstorff, Rostock 1962.
  • Das Judenauto. Vierzehn Tage aus zwei Jahrzehnten. Aufbau, Berlin 1962. | Erstausgabe im NSW: Zürich, Diogenes 1968. | Übers.: Žluté auto (tsch.), Prag 1964 · Jewrejskij awtomobil (russ.), Moskau 1966 · The Car with the Yellow Star (engl.), [Berlin: Volk und Welt] 1968 · Ewrejskij awtomobil (russ.), Moskau 1973 · L' auto des juifs (franz.), Paris 11973 u. 22016 Montreuil
  • Barlach in Güstrow. Erzählung. Hinstorff, Rostock 1963.
  • König Ödipus. Gesammelte Erzählungen. Aufbau, Berlin 1966. | Übers.: Król Edyp (poln.). Warszawa 1969.
  • Der Jongleur im Kino oder Die Insel der Träume. Studien zur bürgerlichen Gesellschaft [Die Austreibung der Großmutter, Indianergesang, Der Jongleur im Kino, Mein letzter Flug]. Hinstorff, Rostock 1970. | Erstausgabe im NSW: Luchterhand, Neuwied 1971. | Übers.: Žonglér v kine alebo Ostrov snov (slow.), Bratislava 1972 · Z̆onglér v kině (tsch.), Prag 1974 · Żongler w kinie zcyli Wyspa Marzeń (poln.). Warszawa, 1974 · Mój ostatni lot [Mein letzter Flug] (poln.), Poznań 1974
  • Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens. Tagebuch. Hinstorff, Rostock 1973. | Übers.: 22 dni albo Połowa życia (poln.). Poznań 1976 
  • Der Geliebte der Morgenröte. Erzählungen. Hinstorff, Rostock 1978. | Übers.: Kochanek zorzy porannej (poln.). Poznań 1980
  • Bagtelle, rundum positiv [mit Spiegelgesichte, Drei nackte Männer]. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1978. | Übers.: Három meztelen férfi és más elbeszélések [Drei nackte Männer und andere Erzählungen] (ungar.), Budapest 1978.
  • Saiäns-fiktschen [Die Ohnmacht; Der Haufen; Das Denkmal; Die Straße der Perversion; Das Duell; Bewußtseinserhebung; Pavlos Papierbuch]. Erzählungen. Hinstorff, Rostock 1981. | Übers.: Niemoc [Die Ohnmacht] (poln.). Poznań 1983 · Sajens-Fikszen [Saiäns-Fiktschen] (poln.). Poznań 1988.
  • Kirke und Odysseus. Ballett. Hinstorff, Rostock 1984.
  • Das Ohr des Dionysios. Nachgelassene Erzählungen. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1985.

Essayistische Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das mythische Element in der Literatur. Vortrag. Überarbeitete und erweiterte Fassung in: Erfahrungen und Widersprüche. Versuche über Literatur. Hinstorff, Rostock 1975; Suhrkamp, Frankfurt/Main 1976.
  • Vor Feuerschlünden. Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht. Essay, Briefe und Lyrik hrsg. von F. Fühmann. Hinstorff, Rostock 1982 (im NSW unter dem Titel Der Sturz des Engels. Erfahrungen mit Dichtung erschienen).
  • Meine Bibel; Erfahrungen. Essay. In: Beiheft zu Luthers „Biblia“. Reclam, Leipzig 1983.

Andere literarische Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Was für eine Insel in was für einem Meer. Leben mit geistig Behinderten. Mit Fotografien von Dietmar Riemann. Hinstorff Verlag, Rostock 1985.
  • Die Schatten. Hörspiel. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1986.
  • Urworte. Deutsch. Aus Steputats Reimlexikon. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1988.
  • Alkestis. Libretto. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1989.

Zusammenstellungen aus dem Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Berg. Texte aus dem Nachlaß. Hrsg. von Ingrid Prignitz. Hinstorff, Rostock 1991.
  • Prometheus. Die Zeugung. Hrsg. von Sigurd Schmidt. Hinstorff, Rostock 1996.
  • Das Ruppiner Tagebuch. Hinstorff, Rostock 2005, ISBN 3-356-01082-4.
  • Märchen für Erwachsene. Hörspiele, Essays und andere Texte. Hrsg. von Jürgen Krätzer. Hinstorff, Rostock 2008.

Briefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Briefe. 1950–1984. Eine Auswahl. Hrsg. von Hans-Jürgen Schmitt. Hinstorff, Rostock 1994.
  • Monsieur – wir finden uns wieder. Briefe 1968–1984. Briefwechsel mit Christa Wolf. Hrsg. von Angela Drescher. Aufbau, Berlin 1995.
  • Margarete Hannsmann: Protokolle aus der Dämmerung. 1977–1984. Begegnungen und Briefwechsel zwischen Franz Fühmann, Margarete Hannsmann und HAP Grieshaber. Hinstorff, Rostock 2000.
  • Briefe aus der Werkstatt des Nachdichters. Mitgeteilt vom Adressaten Paul Kárpáti. Engelsdorfer Verlag/Argumentum Kiadó, Leipzig/Budapest 2007.
  • Nun lesen Sie mal schön!: Briefwechsel 1968–1984. Franz Fühmann, Wieland Förster. Hinstorff, Rostock 2016, ISBN 978-3-356-02022-9.
  • “Träumen und nicht verzweifeln.” Briefwechsel mit Kurt Batt. Die Briefe. Bd. 1. Hrsg. von Barbara Heinze u. Jörg Petzel. Rostock: Hinstorff 2016, ISBN 978-3-356-01914-8.

Gespräche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ‘Geschichten einer gebrochenen Kinderwelt.’ Mit dem Autor Franz Fühmann sprach Peter Gugisch. In: Sonntag, 25. Jg. Nr. 2 v. 10. Januar 1971, 11, A–D. 
  • Interview mit Franz Fühmann. [Interviewer: Josef-Hermann Sauter.] In: Weimarer Beiträge, 17. Jg. 1971 H. 1, 33–53.
  • Erzähler aus Passion. (Mit Franz Fühmann sprach Sybille Eberlein.) In: Wochenpost, 19. Jg. Nr. 2 v. 7. Januar 1972, 15, A–C. 
  • Antwort auf eine Umfrage.’ [19. Juni 1971] In: Hans-Joachim Müller mit der Arbeitsgemeinschaft Literatur am Weidig-Gymnasium in Butzbach (Hgg.): Autorenbefragung. Briefe zur Deutschstunde. München: Ehrenwirth Verlag 1973, 140–143.
  • Der Roman ist die Krönung für jeden Schriftsteller. Carl Corino interviewte Franz Fühmann. In: Deutschland Archiv, 8. Jg. 1975 H. 3, 291–294.      
  • Joachim Schreck u. Dietrich Simon: Vom Eigenen und vom Anderen. Gespräch mit Franz Fühmann. [Frühjahr 1975]. In: Barbara Frischmuth: Die Klosterschule. Das Verschwinden des Schattens in der Sonne. Berlin: Volk und Welt 1976.
  • Horst Simon: “Klarheit im Denken und Formulieren. Werkstattgespräch mit Franz Fühmann.” In: Neues Deutschland, 30. Jg. Nr. 2 v. 2. Januar 1975, 4.
  • Richard A. Zipser: DDR-Literatur im Tauwetter. [Das Gespräch mit dem Interviewer fand zwischen Herbst 1975 und Sommer 1976 statt.] Bd. III Stellungnahmen. New York u.a.: Peter Lang Publishing 1985.   
  • Jacqueline Benker [-Grenz]: Entretien avec Franz Fühmann. In: Connaissance de la République Démocratique Allemande, Nr. 8 Mai 1979, 58–68.
  • Hans-Georg Soldat: Gespräch mit Franz Fühmann (1979). Sinn und Form, 50. Jg. 1998, 844–854.
  • Martin Zingg: Vom ‘ordinären Nazi-Jungen’ zum Autor der neuen Zeit. Gespräch mit dem DDR-Schriftsteller Franz Fühmann. In: Basler-Zeitung 139./137. Jg. Nr. 70 v. 24. März 1981, 45, A–C. 
  • Franz Fühmann u. Dietrich Simon. [5. November] 1981. “Zu Siegmund Freud. Aufzeichnungen eines Gesprächs.” In: Dies. (Hgg). Siegmund Freud. Trauer und Melancholie. Berlin: Volk und Welt 1982 (‘Volk und Welt Spektrum’, 171, Essays).    
  • Klaus Antes: ‘Schreiben ist doch im Grunde die Erfahrung des Scheiterns’. Klaus Antes im Gespräch mit Franz Fühmann. In: die horen 27. Jg. 4. Quartal 1982, 73–78.
  • Wilfried F. Schoeller: Franz Fühmann im Gespräch mit Wilfried F. Schoeller. [1982] In: Den Katzenartigen wollten wir verbrennen. Ein Lesebuch. Hg. mit einem Nachwort v. Hans-Jürgen Schmitt. Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, 349–384. 
  • Heinz Blumensath: Franz Fühmann im Gespräch mit Berliner Lehrerinnen und Lehrern. [1984] In: Connaissance de la République Démocratique Allemande Nr. 26 Juni 1988, 49–57.
  • Hans-Joachim Müller, Michael Engelhardt u. Britta Wannie: Franz Fühmanns Interview am 16. Mai 1984, Butzbach. In: Hans-Joachim Müller (Hg.). Butzbacher Autoren Interviews. Bd. 3. Darmstadt: Eduard Roether Verlag 1985 (Hessische Beiträge zur deutschen Literatur), 97-113.

Werkausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • VEB Hinstorff Verlag, Rostock 1977–1988. [Die mit einheitlichem Umschlag in Leinen gebundenen neun Bände sind bibliografisch nicht als ‘Werkausgabe’ gekennzeichnet.]
    • Erzählungen 1955–1975. 1977.
    • Gedichte und Nachdichtungen. 1978.
    • Das Judenauto*, Kabelkran und Blauer Peter, Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens. 1979. [Redaktion: Ingrid Prignitz] | * Der Text wurde "der Urfassung folgend, neu durchgesehen”. Übers. dieser Textvariante: The Jew Car (engl.), London 2013 · De Jodenauto (niederl.), Amsterdam 2014.
    • Irrfahrt und Heimkehr des Odysseus, Prometheus, Der Geliebte der Morgenröte und andere Erzählungen. 1980. [Redaktion: Ingrid Prignitz]
    • Reineke Fuchs, Märchen nach Shakespeare, Das Nibelungenlied, Märchen auf Bestellung. 1981. [Redaktion: Ingrid Prignitz]
    • Essays, Gespräche, Aufsätze 1964–1981. 1983. [Redaktion: Ingrid Prignitz]
    • Vor Feuerschlünden. Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht. 1984. [Redaktion: Ingrid Prignitz]
    • Simplicius Simplicissimus, Der Nibelunge Not und andere Arbeiten für den Film. 1987. [Hrsg. von Ingrid Prignitz]
    • Unter den PARANYAS. Traum-Erzählungen und -Notate. 1988. [Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Ingrid Prignitz]
  • Hinstorff Verlag, Rostock 1993. Redaktion: Ingrid Prignitz. Überwiegend satzgleiche Ausgabe in einer Kassette mit folgenden Unterschieden:
    • Vor Feuerschlünden … und Unter den Paranyas … erscheinen in einem Band.
    • Die Bände werden – allerdings nur auf dem Umschlag – von 1 bis 8 durchnummeriert; auf der letzten Seite von Bd. 8 wird unter der “CIP-Titelaufnahme” der Begriff “Werkausgabe” verwendet und die Bände von I bis VIII gelistet.
    • Im Internetauftritt des Verlages wird die Kassette als “autorisierte Werkausgabe” beworben (Stand 2017).

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme, die nach Werken von Franz Fühmann entstanden sind oder für die er das Drehbuch schrieb:

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schallplatten- und CD-Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Fühmann liest Pavlos Papierbuch. [Mit einem Covertext von Ingrid Prignitz.] Aufgenommen 1983. Berlin DDR: VEB Deutsche Schallplatten Berlin (Litera).
  • “Das Judenauto.” [Titelepisode des Erzählzyklus] In: Der Hörkanon. Die deutsche Literatur. Erzählungen. Eine Auswahl. Hg. und kommentiert v. Marcel Reich-Ranicki. CD 37, 1–5 [25:55 Min.]. Sprecher: Dieter Mann. Köln: Random House 2010.
  • “Das Judenauto.” [Titelepisode des Erzählzyklus] In: Osteuropa erzählt. Gelesen v. Ria Raphael. Regie: Dietrich Petzold. Produktion: Victoria Knopp [CD 24:44 Min.]. Libroletto 2010.
  • "Das Judenauto" [Titelepisode des Erzählzyklus] und "Die Schöpfung". In: Elisabeth Richter-Kubbutat liest Franz Fühmann. Regie: Günter Richter. Produktion: Richter-Kubbutat. 2012.

Lesungen und Interviews im Rundfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Judenauto – Jugenderinnerung von Franz Fühmann [Titelepisode des Erzählbandes]. Sendung des NDR Hannover am 12. März 1964. Sprecher: Rolf Boysen. Redakteur: Rainer Hagen. Redaktion: Kulturelles Wort. Dauer: 20:58. [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Sie über sich. Werkstattgespräch mit Nationalpreisträger Franz Fühmann. Interviewer: Walter Nowojski. Erstsendung in Radio DDR II am 12. Februar 1965. Redaktion: Kulturpolitik (Rundfunk der DDR). Dauer: 34:38. 
  • Franz Fühmann liest aus seiner Erzählung Die Schöpfung. (Begegnungen mit Büchern und Poeten. Redaktion: Walter Nowojski.) Erstsendung in Radio DDR I am 28. August 1966.    
  • Ein Weltkrieg bricht aus – [5. Erzählung aus dem Judenauto] von Franz Fühmann. Sendung des NDR Hannover am 31. August 1969. Sprecher: Günther Dockerill. Redakteurin: Gisela Lindemann. Redaktion: Kulturelles Wort. Dauer: 19:49. [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Franz Fühmann – Die Geschichte vom Moritz. Sendung des NDR am 17. Dezember 1969. Dauer: 37:20.    
  • Franz Fühmann: Das Judenauto [Titelepisode des Erzählbandes]. Sendung des BR am 28. Januar 1970. Sprecher: Georg Kostya [Einführung]. Gert Heidenreich. Redakteur: Konrad Franke. Redaktion: Schulfunk. Dauer: 28:10.
  • Franz Fühmann liest aus seiner Erzählung ‘Das Judenauto’ [12. Erzählung “Regentage im Kaukasus”]. Ausschnitt aus einer Veranstaltung [am 13. März 1971] des Deutschen Schriftstellerverbandes in der Berliner Kongresshalle zum 25. Jahrestag der SED. Erstsendung am 17. April 1971 von 22:10–23:05. Programm: Radio DDR II, Literarische Abendsendung ‘Zeit des Volkes’ (1). Redakteur: Luise Köpp. Redaktion: Kulturpolitik/Radio DDR (Rundfunk der DDR). Dauer: 6:41. [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Franz Fühmann liest 22 Tage oder die Hälfte des Lebens. Sendung des NDR am 24. Februar 1973. Dauer: 39:14.
  • Franz Fühmann – Libuschka, Lesung und Gespräch. Sendung des NDR am 30. Januar 1974. Dauer 27:47. 
  • Franz Fühmann – Die Gewitterblume. Sendung des NDR am 7. Oktober 1974. Dauer: 27:26.
  • Der Essay. Franz Fühmann über E.T.A. Hoffmann. Sendung in Radio DDR II am 16. April 1976. Sprecher: Franz Fühmann. Redakteurin: Luise Köpp. Radaktion: Radio DDR, Kulturpolitik (Rundfunk der DDR). Dauer: 36:04. 
  • Franz Fühmann – Die dampfenden Hälse der Pferde. Sendung des NDR am 13. November 1976. 53:48.
  • Drei nackte Männer. Franz Fühmann liest seine Erzählung. Sendung des NDR am 10. Juli 1977. Dauer: 24:07.
  • Marsyas und Appollon. Franz Fühmann liest seine Erzählung. Sendung des NDR am 21. März 1978. Dauer: 31:33.                      
  • Franz Fühmann. Die Verteidigung der Reichenberger Turnhalle. Jugend im Dritten Reich [3. Erzählung aus dem Judenauto]. Aufnahme des BR am 24. April 1978. Sprecher: Jörg Hube. Redakteur: Reinhard Wittmann. Dauer: 24:29 | Eine Produktion des BR/Redaktion Literatur 1978. [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Der 20. Juli. [5. Erzählung aus dem Judenauto] Lesung im HR am 22. Juli 1978. Sprecher: Michael Thomas. Regie: Ferdinand Ludwig. Redakteur: Karl Corino. Redaktion: Literatur. Dauer: 29:07. [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Begegnungen. Der DDR-Schriftsteller Franz Fühmann im Gespräch mit Ekkehart Rudolph. Sendung des SDR Stuttgart, Redaktion Literatur und Kunst, am 4. Januar 1980. Dauer: 42:54 [CD-Veröffentlichung bei Buckendahl, 2017]
  • Der Geliebte der Morgenröte. Franz Fühmann liest seine Erzählung. Sendung des NDR am 26. Dezember 1978. Dauer: 21:38.
  • Franz Fühmann liest seine Erzählung Marsayas. Sendung des NDR am14. Juni 1980. Dauer: 30:30.
  • Das Duell – Franz Fühmann liest aus seiner Erzählung. Sendung des NDR am 19. November 1980. Dauer: 42:09. 
  • Literarische Abendsendung. Zu Gast bei Franz Fühmann. Gespräch mit dem Autor und Lesung. Köpp. Interviewerin: Luise Kopp. Sendung in Radio DDR IIam 2. Mai 1981. Redaktion: Kulturpolitik/Radio DDR (Rundfunk der DDR). Dauer: 57:44.              
  • Wir lesen vor. Das Judenauto. [Titelepisode des Erzählbandes] Lesung im WDR III am 22. Oktober 1981 um 14:40. Sprecher: Matthias Ponnier. Dauer: 19:25.
  • Festveranstaltung zum 150. Geburtstag des Hinstorff Verlags. Rede Franz Fühmanns. Erstsendung des NDR am 2. September 1981. Dauer: 41:01.
  • Der Sturz des Engels – Franz Fühmann im Gespräch mit Klaus Antes. Erstsendung des NDR am 9. November 1982. Dauer: 59:06.
  • Die Leseprobe (759). Eine Viertelstunde Weltliteratur. Franz Fühmann ‘Die Verteidigung der Reichenberger Turnhalle’. [3. Erzählung aus dem Judenauto] Lesung in Radio DDR II am 20. April 1990, 17:30–17:45. Einführung: Alexander Schwarz [3:00]. [CD-Veröffentlichung der Einführung bei Buckendahl, 2017] Sprecher: Ulrich Anschütz. Redakteurin: Marion Rausch. Redaktion: Schulfunk/Radio DDR (Rundfunk der DDR). Dauer: 13:54.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marcel Reich-Ranicki: Kamerad Fühmann. In: Deutsche Literatur in West und Ost. München: Piper Verlag 1963, 422–433. [Zahlreiche Nachdrucke auch unter dem Titel Der treue Dichter seiner Herrn.]
  • Erich Loest: Bruder Franz. 3 Vorlesungen über Franz Fühmann, geh. an d. Univ. Paderborn. Paderborn: Schöningh (Schriften der Universität Gesamthochschule Paderborn Reihe Sprach- und Literaturwissenschaft, Bd. 7).    
  • Horst Simon (Hrsg.): Zwischen Erzählen und Schweigen. Ein Buch des Erinnerns und Gedenkens. Franz Fühmann zum 65.. Hinstorff, Rostock 1987, ISBN 3-356-00064-0 (enthält eine umfangreiche Bibliographie, die auch Beiträge in Zeitschriften und Literatur über Fühmann sowie Rezensionen seiner Werke berücksichtigt).
  • Irmgard Wagner: Franz Fühmann. Nachdenken über Literatur. Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1989, ISBN 3-533-04087-9.
  • Hartmut Mechtel: Franz Fühmann. In: Erik Simon, Olaf R. Spittel (Hrsg.): Die Science-fiction der DDR. Autoren und Werke. Ein Lexikon. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1988, ISBN 3-360-00185-0, S. 139–141.
  • Uwe Wittstock: Franz Fühmann. München: Beck 1988 (Beck’sche Reihe 610: Autorenbücher). 
  • Hans Richter: Franz Fühmann. Ein deutsches Dichterleben. Aufbau-Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-7466-1743-X. | Aktualisierte Taschenbuchausgabe: Franz Fühmann. Ein deutsches Dichterleben. Biographie. Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag 2001, ISBN 3-7466-1743-X.
  • Fritz J. Raddatz: Volksgenosse, Genosse, Dissident. Ein Porträt Franz Fühmanns: Der Weg des DDR-Schriftstellers ist exemplarisch für eine deutsche Generation – aus Anlaß eines Nachlaßbandes. In: Die Zeit. 48. Jg. Nr. 16 v. 10. April 1992, 10–11 [Nachdruck unter dem gekürzten Titel Volksgenosse, Genosse, Dissident. In: Ders.: Schreiben heißt, sein Herz waschen. Literarische Essays. Springe: Klampen 2006, 171–184. ISBN 3-934920-95-0]
  • Eberhard Sauermann: Fühmanns Trakl-Essay – das Schicksal eines Buches. Zur Autorisation der Ausgaben in der DDR und der BRD. Bern u.a.: Peter Lang 1992 (Arbeiten zur Editionswissenschaft, Bd. 3).    
  • Franz Fühmann. Es bleibt nichts anderes als das Werk. Ausstellungskatalog. Akademie der Künste, Berlin 1993.
  • Dennis Tate: Franz Fühmann. Innovation and Authenticity. A studie of his prose-writing. Amsterdam-Atlanta, GA: Editions Rodopi B.V. 1995.
  • Ihmku Kim: Franz Fühmann – Dichter des „Lebens“. Zum potentialgeschichtlichen Wandel in seinen Texten. Peter Lang, Frankfurt/M. 1996, ISBN 3-631-30298-3.
  • Barbara Heinze (Hg.): Franz Fühmann: eine Biographie in Bildern, Dokumenten und Briefen. Geleitwort von Sigrid Damm. Hinstorff Verlag, Rostock 1998, ISBN 3-356-00716-5.
  • Brigitte Krüger u.a. (Hgg.): Jeder hat seinen Fühmann. Herkunft – Prägung – Habitus. Zugänge zu Poetologie und Werk Franz Fühmanns. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang 1998.  
  • Arne Born: Fühmanns Offener Brief vom November 1977. Ein Postulat und seine Unterdrückung. Mit unveröffentlichten Schriftstücken. In: Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens 3 (2000), S. 81–115. ISSN 0949-5371.
  • Brigitte Krüger u.a. (Hgg.): Dichter sein heißt aufs Ganze aus sein. Zugänge zur Poetologie und Werk Franz Fühmanns. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang 2003.
  • Henk de Wild: Bibliographie der Sekundärliteratur zu Franz Fühmann. Frankfurt am Main: Lang 2003.    
  • Christian Sachse: Der schwarze Stoff, aus dem die Wahrheit ist. Franz Fühmann auf der Suche nach seiner Wahrheit. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat Nr. 15/2003, ISSN 0948-9878.
  • Gunnar Decker: Franz Fühmann. Die Kunst des Scheiterns. Eine Biographie. Hinstorff-Verlag, Rostock 2009, ISBN 978-3-356-01294-1.
  • Christian Schobeß: Technikgeschichten. Franz Fühmanns Doppelstrategie der Technik in seinem Erzählband „Saiäns-Fiktschen“. In: Walter Delabar, Frauke Schlieckau (Hrsg.): Bluescreen. Visionen, Träume, Albträume und Reflexionen des Phantastischen und Utopischen. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89528-769-5, S. 132–143.
  • Kurzbiografie zu: Fühmann, Franz. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Jürgen Krätzer (Gasthg.): Franz Fühmann. In: Text + Kritik (H. 202/203, IV/14). München: Boorberg 2014.
  • Roland Berbig, Stephan Krause und Volker Scharnefsky (Hrsg.): Literarisches Bergwerk – Arbeitswelt und Bibliothek Franz Fühmanns. Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Berlin 2014, ISBN 978-3-925516-44-3.
  • Peter Braun und Martin Straub (Hrsg.) "Ins Innere. Annäherungen an Franz Fühmann. Mit Photographien von Dietmar Riemann". Göttingen: (Wallstein Verlag) 2016, ISBN 978-3-8353-1971-4
  • Paul Alfred Kleinert, Irina Mohr und Franziska Richter (Hrsg.): "Auf 's Ganze aus sein". Berlin (FES und iFFF) 2017, ISBN 978-3-95861-648-6.
  • Uwe Buckendahl. Franz Fühmann: «Das Judenauto» – ein Zensurfall im DDR-Literaturbetrieb. Eine historisch-kritische Erkundung mit einer Synopse aller publizierten Textvarianten. Mit einer MP3-CD. Frankfurt am Main: Peter Lang 2017 (Beiträge zur Literatur und Literaturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts. Bd. 28). ISBN 978-3-631-66124-6.

Nekrolog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christa Wolf: Franz Fühmann. Gedenkrede. In: Frankfurter Rundschau v. 29. September 1984, S. ZB 3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Franz Fühmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Barbara Henze (Hrsg.): Franz Fühmann. Eine Biographie in Bildern, Dokumenten und Briefen. Hinstorff, Rostock 1998, S. 8 f.
  2. Neues Deutschland, 6. Oktober 1955, S. 3