Franz Friedrich Droste (1784–1849)

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Franz Friedrich Droste (* 5. September 1784 in Bremen; † 21. September 1849 in Bremen) war ein Bremer Jurist und Senator.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Droste war der Sohn des gleichnamigen Senators und Juristen Franz Friedrich Droste (1753–1817) und der Kaufmannstochter Wilhelmine Droste, geborene Menken (1762–1839). Nach dem Besuch der reformierten Lateinschule und des Gymnasium illustre studierte er seit 1803 Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und seit 1805 an der Universität Marburg. Er war dann als Advokat in Bremen tätig. In der Bremer Franzosenzeit wurde er Geschäftsführer des öffentlichen Schutzes. Er promovierte 1814 zum Dr. jur. und diente 1815 als Auditeur beim bremischen Militär.

1817 wurde er Senator der Freien Hansestadt Bremen als Nachfolger seines Vaters. Als solcher war er Direktor des Armeninstituts und Leiter verschiedener Ämter. Er war zudem Mitglied des Obergerichts und zusammen mit einem Bürgermeister Scholarch, also Leiter der öffentlichen Schulwesens. Er befand sich im ersten zwölfköpfigen Gründungsdirektorium der „Spar-Kasse“ von 1825 und unterstützte den Bau des Bremer Stadttheaters.

Droste wohnte in der Sandstraße 5 (Haus Vorwärts). Er war verheiratet in erster Ehe 1812 mit der Kaufmannstochter Anna Miesegaes (1785–1813) und nach deren Tod in zweiter Ehe 1815 mit der Senatorentochter Rebecca Luise Kulenkampff (1791–1849). Sein gleichnamiger Sohn, der Kaufmann Franz Friedrich Droste, heiratete 1851 Caecilie Caroline Adami, Tochter des Senators Johann Helfrich Adami.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]