Franz Josef Fieger

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Franz Josef Fieger (* 8. April 1921 in Lechenich) ist ein deutscher Kaufmann.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Josef Fieger war der Sohn aus der Ehe des Arztes Josef Fieger und Anna geb. Rössler. Er besuchte die Schule in St. Wolfgang und absolvierte die Höhere Fachschule für Textileinzelhandel.

Er ist als Unternehmer mit der Franz Josef Fieger KG in der Vermögensverwaltung tätig. Ebenso verwaltet er die Dr.-Josef-Fieger-Stiftung seiner Eltern.[1] 1958 wurde er Honorarkonsul von Panama für Nordrhein-Westfalen.

Er heiratete 1946 Gisela Kalinowski und ist seit 1992 verwitwet. Aus der Ehe geht ein Sohn hervor.[2]

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1966 wurde Franz Josef Fieger von Kardinal-Großmeister Eugène Kardinal Tisserant zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 22. Februar 1966 in Kölner Dom durch Lorenz Kardinal Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er war Schatzmeister der Deutschen Statthalterei Statthalterei sowie Präsident der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz. In der Ära des Statthalters Johannes Binkowski und Großprior Franz Kardinal Hengsbach war er von 1981 bis 1991 Ordenskanzler.[3] Ihm folgte Hubert Rohde.

Er ist Großkreuzritter des Ordens und Ehrenkanzler. Fieger ist ein herausragender Kenner des Heiligen Landes. Seine Frau gehörte dem Orden ebenfalls seit 1968 als Komturdame an.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bundesrepublik Deutschland 1966, Band 69, Ausgabe 1, Seite 387
  • Who's who in Germany 1990, Seite 364
  • Wer ist Wer?: Das deutsche Who's Who 1992, Band 31, Seite 331

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wohltätig über den Tod hinaus, Kölner Stadtanzeiger, 7. August 2012
  2. Totenzettel Gisela Kalinowski
  3. Taschenbuch des öffentlichen Lebens: Bundesrepublik Deutschland, Festland Verlag, 1989, S. 683
  4. Franz Josef Fieger erhält päpstliche Auszeichnung. 20. Oktober 2017 (erzbistum-koeln.de [abgerufen am 20. Oktober 2017]).