Franz Litschauer

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Franz Litschauer (* 6. April 1903 in Laa an der Thaya; † 29. Februar 1972 in Wien) war ein österreichischer Dirigent und Komponist.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Litschauer spielte bereits als Schüler in Stockerau Kammermusik und in einem Orchester. Er studierte an der Wiener Musikakademie, der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Komposition bei Joseph Marx und Dirigieren bei Hermann Scherchen. Von 1938 bis 1941 die Leitung des Wiener Frauen-Symphonieorchesters inne und von 1947 bis 1952 der Wiener Symphoniker. Er gründete das Wiener Kammerorchester.

Ab 1953 war er meist nicht mehr in Österreich tätig. Ab 1956 war er vier Jahre Dirigent des von ihm gegründeten Symphonieorchesters Kairo. Danach wirkte er als Chefdirigent des griechischen Rundfunkorchesters in Athen. Es folgten Stellungen in Italien, Kanada und Südafrika.

Franz Litschauer war mit der Cellistin und Musikpädagogin Frieda Litschauer-Krause verheiratet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten nach Alexander Rausch: Litschauer, Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.