Franz Ruhm

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Franz Ruhm (* 31. Juli 1896 Brunn am Gebirge, Niederösterreich; † 20. März 1966 in Purkersdorf, Niederösterreich) war ein österreichischer Koch, der durch Kochsendungen im ORF sowie beim BR bekannt wurde und eine Vielzahl von Kochbüchern schrieb.

Biografie[Bearbeiten]

Franz Ruhm erlernte den Beruf eines Zuckerbäckers. Im Jahr 1927 übernahm er die Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift des Verbands der Köche Österreichs Gastronom. Später war er Kochlehrer und ab 1928 sprach er im österreichischen Radio über die Wiener und Österreichische Küche.[1] 1945 übernahm er die Führung des Verbands der Köche Österreichs. Ab 1956 startete die Fernsehküche des ORF mit Franz Ruhm als erstem Fernsehkoch.[2] Sein Nachfolger wurde Helmuth Karl Misak. Auch beim Bayrischen Rundfunk gab er in der Sendung Der Fernsehkoch Kochtipps.[3]

Ruhm schrieb unter dem Pseudonym „Frank Raymon“ auch Theaterstücke.[4]

Werke[Bearbeiten]

  • Wiener Küche. (Monatshefte 1930-44, Vierteljahreshefte 1948ff.), ZDB-ID 2730222-2.
  • Kochbuch für alle. Ruhm-Verlag, Wien 1933.
  • Einsieden. 1933.
  • Kochen im Krieg. Ruhm-Verlag Wien, 1940.
  • Das Franz Ruhm Kochbuch. Mit Rezepten von Franz Ruhm. Verlag Fritz Molden, Wien 1977, ISBN 3-217-00744-1.
  • Perlen der Wiener Küche. Spezialrezepte von Küchenchef Franz Ruhm. Wilhelm Andermann Verlag, („Copyright Franz Ruhm Verlag, Wien“), Wien und München, o. J. (ca. 1960).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ruhm, Franz (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.is) im BÖG-Lexikon.
  2. Was koche ich heute? (Memento vom 6. September 2012 im Webarchiv archive.is) In: Österreichischer Pensionistenverband, Juli 2007.
  3. Berlinale 07: Gut essen im Kino. (Memento vom 17. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) In: allesfilm.com, 2007.
  4. Eintrag zu Franz Ruhm in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (in AEIOU Österreich-Lexikon).