Franz Schily

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Viktor Albert Franz Schily (* 25. Dezember 1892 in Leipzig; † 26. September 1955 bei Tomerdingen) war ein deutscher Hüttendirektor und Verbandspolitiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schily, ältester Sohn des Ingenieurs Leo Schily (1855–1920) und der Malerin Julia Schily-Koppers, studierte nach dem Abitur in Bonn Geschichte in Halle (Saale), Freiburg im Breisgau, München und Berlin und wurde 1920 zum Dr. phil. promoviert.

Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant. 1942 wurde Schily Direktor des Stahlwerkes Bochumer Verein. Er war in den 1950er Jahren Vorstandsmitglied der Gußstahlwerk Bochumer Verein AG in Bochum, zudem Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes der Gießereindustrie Düsseldorf und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Bochum. Er gehörte überdies verschiedenen Aufsichtsräten an.[1]

Er war altkatholischer Konfession, später gehörte er der Christengemeinschaft an. Franz Schily war mit Elisabeth Schmuz-Baudiß (1895–1955) verheiratet und Vater von fünf Kindern. Otto Schily und Konrad Schily sind seine beiden jüngsten Söhne.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche who's who. XII. Ausgabe von Degeners wer ist's?, Berlin 1955, S. 1034.