Franz Weilhammer

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Franz Weilhammer (* 30. November 1891 in München, Bayern; † nach 1956) war ein deutscher Schauspieler, Rundfunk- und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten]

Franz Weilhammer absolvierte von 1912 bis 1914 eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule ind München, wo er auch sein Bühnendebüt gab. Es folgten Theaterstationen in Rudolstadt, Würzburg, Halle, München, Berlin und Stuttgart. Dabei spielte er zumeist Charakterrollen wie den „Miller“ in Schillers Kabale und Liebe und den „Just“ in Gotthold Ephraim Lessings Minna von Barnhelm.

1935 gab Weilhammer in der Ganghofer-Verfilmung Die Klosterjäger sein Spielfilmdebüt. Bis 1939 spielte er unter anderem in Paul Wegeners Historienproduktion August der Starke (mit Michael Bohnen in der Titelrolle), Robert A. Stemmles Drama Am seidenen Faden (mit Willy Fritsch) und Rolf Hansens Komödie Sommer, Sonne, Erika.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand er sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik Arbeit. Unter der Regie von Martin Hellberg wirkte er in den DEFA-Produktionen Der Ochse von Kulm und Thomas Müntzer mit, im Westen spielte er in der Pennäler-Komödie Stips (mit Gustav Fröhlich) und Harald Reinls Liebesfilm Johannisnacht.

Daneben war Weilhammer seit 1928 als Rundfunksprecher bei verschiedenen Berliner Sendern aktiv. Darüber hinaus arbeitete er ab 1931 als Synchronsprecher.

Weilhammer war mit der Schauspielerin Anny Frank verheiratet.

Eine letzte Erwähnung findet Weilhammer in Kürschners biographischem Theater-Handbuch 1956. Sein weiteres Leben ist nicht mehr dokumentiert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]