Franz Zimmermann (Philologe)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Franz Zimmermann (* 15. Februar 1891 in Moritzdorf bei Dresden; † 24. Januar 1962 in Leipzig) war ein deutscher Klassischer Philologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Zimmermann, der Sohn eines Landwirts und einer Volksschullehrerin, besuchte ein Dresdner Gymnasium und studierte ab 1910 Klassische Philologie an der Universität Leipzig. Nachdem er im Ersten Weltkrieg sein Studium unterbrochen hatte, kehrte er 1918 an die Universität zurück, wurde dort 1919 promoviert und legte 1920 die Lehramtsprüfung ab. In den folgenden Jahren wirkte er als Gymnasiallehrer in Leipzig, Chemnitz und Dresden.

Nach 1945 war Zimmermann nicht mehr im Schuldienst tätig. Er arbeitete einige Jahre lang als Privatlehrer, Hilfssacharbeiter und Markthelfer, bis er 1951 als Lektor für Griechisch und Latein an der Universität Leipzig angestellt wurde. 1954 wurde er als Dozent für spätgriechische Philologie und Papyrologie an der Universität Rostock angestellt. Er behielt seinen Wohnsitz weiterhin in Leipzig, wo er bis zu seinem Tod als Gastprofessor wirkte. 1955 habilitierte er sich im Alter von 64 Jahren in Rostock für Klassische Philologie. 1961, mit 70 Jahren, wurde er in Rostock zum Professor mit vollem Lehrauftrag ernannt. Er starb ein Jahr später.

Zimmermanns Forschungsschwerpunkt war der antike Roman. Seine Dissertation und seine Habilitationsschrift beschäftigen sich mit dem Romanschriftsteller Chariton von Aphrodisias.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 9. Ausgabe (1961), S. 2347.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]