Franzenburg

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Franzenburg
Stadt Cuxhaven
Wappen von Franzenburg
Koordinaten: 53° 48′ 44″ N, 8° 40′ 5″ O
Höhe: 14 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Juli 1968
Eingemeindet nach: Altenwalde
Postleitzahl: 27478
Vorwahl: 04723
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Über dieses Bild
Lage von Franzenburg innerhalb der Ortschaft Altenwalde
Luftbild (2012)
Luftbild (2012)

Franzenburg (niederdeutsch Franzenborg) ist ein Teil des Cuxhavener Stadtteiles Altenwalde im Norden von Niedersachsen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nordsee ist in westlicher Richtung neun Kilometer und in nordöstlicher Richtung sieben Kilometer entfernt. Die von Cuxhaven nach Bremerhaven führende Bundesautobahn 27 verläuft östlich in drei Kilometer Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1590 errichtete der Lauenburger Herzog Franz II. (1581–1619) südlich von Altenwalde eine Burg mit einer rechteckigen Wallanlage. Ihre Reste sind heute noch zu erkennen. Die Burg wurde 1632 durch kaiserliche Truppen besetzt und schon nach nur 50 Jahren im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Sie ist der Ursprung des heutigen Ortsteils Franzenburg.

Am 1. Juli 1972 wurde der Ortsteil zusammen mit Altenwalde nach Cuxhaven umgemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franzenburg wird vom Ortsrat des Cuxhavener Stadtteils Altenwalde vertreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Franzenburg
Blasonierung: „In Gold auf grünem Boden ein rotes Torgebäude mit rotem Turm, schwarzem Tor, Dach und Turmdach.“[2]
Wappenbegründung: Das Wappen stellt die Einfahrt zur Domäne Franzenburg dar. Sie ist das einzige bis in die Gegenwart erhaltengebliebene Gebäude der von dem sachsen-lauenburger Herzog Franz II. errichteten Schloss-Anlage „Franzenburg“, der Namensgeberin des Ortes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Franzenburg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 241.
  2. Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 23 (Wappenteil).