Franziska Schubert (Politikerin)

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Franziska Schubert 2016

Franziska Schubert (* 3. Mai 1982 in Löbau) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und Abgeordnete im Sächsischen Landtag.

Franziska Schubert wuchs in Neugersdorf auf und legte 2000 die Abiturprüfung ab. Nach einem freiwilligen ökologischen Jahr in Weißwasser absolvierte sie ab 2001 den Studiengang Europäische Studien an der Universität Osnabrück mit dem Bachelor-Abschluss. Dieses Studium umfasste die Fächer Politik, Wirtschafts- und Sozialgeographie sowie Soziologie. Von 2004 bis 2005 studierte sie mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums International Relations in Budapest, bevor sie 2007 zum Masterabschluss nach Osnabrück zurückkehrte. Ab 2009 war sie an der Universität Dresden in der Lehre tätig und begann dort auch ihre Promotion. Ihre Schwerpunkte sind die Entwicklung von Grenzregionen und der Umgang mit demographischem Wandel in Ostdeutschland und Osteuropa.

Mit der Unterstützung der Oberlausitzer Kreisverbände Görlitz und Bautzen-Budyšin wurde Schubert bei der Listenaufstellung für die Landtagswahl auf den neunten Listenplatz gewählt. Nach der Landtagswahl in Sachsen 2014, nach deren Ergebnissen den Grünen acht Sitze im Parlament zustehen, rückte sie für die Spitzenkandidatin Antje Hermenau, die ihr Mandat aufgab,[1] in den Landtag nach.

Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag ist sie finanzpolitische Sprecherin und Mitglied des Petitionsausschusses. Sie ist außerdem religionspolitische Sprecherin und Sprecherin für sorbische Angelegenheiten sowie seit 2015 stellvertretende Fraktionsvorsitzende.[2]

Schubert ist für ihre Partei noch Mitglied des Görlitzer Kreistages sowie erstes und einziges grünes Mitglied im Stadtrat von Ebersbach-Neugersdorf. Sie ist Mitbegründerin des Bündnisses Oberlausitz.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Franziska Schubert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sachsens Grüne verlieren ihr Gesicht - Hermenau schmeißt hin. In: Welt Online. 20. September 2014, abgerufen am 15. Januar 2017.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 16. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kv.gruene-sachsen.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 16. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.superillu.de