Franziska Sperr

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Franziska Sperr (* 1949 in München) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziska Sperr studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss als Magister Artium ab. Zwischen 1980 und 1987 arbeitete sie als Redakteurin bei der L'80. Zeitschrift für Literatur und Politik. In der Münchener Kommunalverwaltung war sie von 1998 bis 2001 Pressesprecherin des Kulturreferenten Julian Nida-Rümelin. Seither arbeitet sie wieder als freiberufliche Autorin, Journalistin und Übersetzerin. Sperr ist seit 2005 Mitglied des Deutschen PEN-Zentrums. Sie wurde 2013 zu dessen Vizepräsidentin gewählt und ist seine Writers-in-Exile-Beauftragte.

Sperr hat eine Romanbiografie über Franziska zu Reventlow, einen Roman und einen Band Erzählungen veröffentlicht, sowie eine Reihe von Feuilletonbeiträgen. Sie übersetzt aus dem Englischen und Französischen, so das Buch über die Rolle der Frauen in Indien der amerikanischen Journalistin Elisabeth Bumiller.

Sperr ist mit Johano Strasser verheiratet, hat mit ihm zwei inzwischen erwachsene Kinder und lebt am Starnberger See.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die kleinste Fessel drückt mich unerträglich. Das Leben der Franziska zu Reventlow. Romanbiographie, Goldmann, München 1995
  • Stumm vor Glück. Erzählungen, Knaus, München 2005
  • Das Revier der Amsel. Roman, Fahrenheit Verlag, 2008
  • München. Eine Stadt in Biographien. MERIAN porträts im Verlag Travel House Media 2012

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elisabeth Bumiller: Hundert Söhne sollst du haben ... Frauenleben in Indien. Aus dem Amerikan. von Franziska Sperr. München: Knesebeck 1992

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]