Frau Wirtin bläst auch gern Trompete

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Filmdaten
OriginaltitelFrau Wirtin bläst auch gern Trompete
ProduktionslandÖsterreich
Deutschland
Italien
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1970
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieFranz Antel
DrehbuchKurt Nachmann
Carlo Fuscagni
ProduktionCarl Szokoll
MusikGianni Ferrio
KameraHanns Matula
SchnittOtto Stenzel
Besetzung
Chronologie

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Frau Wirtin treibt es jetzt noch toller

Frau Wirtin bläst auch gern Trompete ist eine österreichisch-deutsch-italienische Filmkomödie aus dem Jahre 1969 von Franz Antel mit Terry Torday als Frau Wirtin, Harald Leipnitz als Ferdinand und Glenn Saxson als Freiherr von der Trenck in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa, nach dem Sturz von Napoleon Bonaparte. Das aufgeriebene Heer der Franzosen flutet durch Europa zurück in seine Heimat. Susanne, die Wirtin von der Lahn, und ihr Ferdinand, der wichtigste Schauspieler ihrer kleinen Gauklertruppe, hat es mit ihrem Thespiskarren nach Ungarn verschlagen. Mit Mühe können sie marodierenden Soldaten entkommen und retten sich ins Komitat des neureichen Barons Bierrechalet. Der Franzose war einst Lieferant von Kriegsmaterial und hieß vor kurzem noch Bierhäusel. Der machtvolle Baron ist außerordentlich geldgierig und besteuert alles, was man besteuern kann: das Trinken, das Singen und verlangt vor dem unehelichen Sex, den er als moralisch verwerflich ansieht, sogar eine Lustbarkeitssteuer. Die Bewohner stöhnen unter den von Raffgier bestimmten Anforderungen des selbstherrlichen Despoten.

Susanne und Ferdinand kaufen von dem letzten Geld, das ihnen geblieben ist. eine verwaiste Kneipe und schaffen dort mit Cleverness einen Ort, an dem man, unbehelligt von der Steuergier des Herrn Bierhäusel, ungestört trinken und lieben kann. Doch der Baron kommt ihnen auf die Schliche und will dem Treiben alsbald ein Ende bereiten. Er lässt Ferdinand verhaften. In seiner Not hat er behauptet, dass Susanne seine Frau sei. Aufgrund des auf ihn ausgeübten Drucks muss er schließlich widerrufen und soll daraufhin kurzerhand kastriert werden. Als Retter in der Not taucht plötzlich ein preußischer Adeliger, ein Freiherr von Trenck, auf, der sich als rechtmäßiger Erbe des Komitats vorstellt und diesen Usurpator von Baron mit Schimpf und Schande aus seinen Latifundien davonjagen will.

Der Baron muss, um seinen widerrechtlich angeeigneten „Besitz“ zu sichern, bis zu einem gewissen Tag verheiratet sein. Trenck will dies unbedingt verhindern und plant, die anreisende Braut zu entführen. Da Susanne den noch immer gefangen gehaltenen Ferdinand vor Bierrechalets Rache zu schützen, bietet sie diesem an, von Herrn von Trenck Bierhäusels Braut zu spielen, die dann plangemäß von Trenck entführt wird. Da kommt Susanne die wahre Braut dazwischen, denn sie will lieber selbst von Trenck entführt werden. Die Dinge scheinen bald völlig aus dem Ruder zu laufen, als Freiherr von Trenck die alten Panduren auf seine Seite zieht und führt sie gegen den schurkischen Baron Bierrechalet. Schließlich taucht auch noch der Erzherzog, Mitglied der kaiserlichen Familie, aus Wien und spricht ein Machtwort. Baron Bierrechalet muss das Komitat verlassen und aufgeben und wird in Schimpf und Schande davongejagt. Und Susanne, die Wirtin von der Lahn, hat ihren Ferdinand wieder.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frau Wirtin bläst auch gern Trompete wurde vom 26. September bis zum 20. November 1969 in Wien und in Ungarn gedreht und am 27. Februar 1970 uraufgeführt. Es handelt sich um den vierten Teil der sechsteiligen Wirtin-Filmreihe Antels.

Carl Szokoll war Herstellungsleiter, Kurt Kodal übernahm die Produktionsleitung. Die Filmbauten schuf Herta Hareiter, Gerdago entwarf die Kostüme. Eberhard Schröder war Regieassistent.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films sah in diesem Film „eine Mischung aus wirrer Klamottenkomik und derben Zoten.“[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frau Wirtin bläst auch gern Trompete. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 1. Januar 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]