Frauenberg (Euskirchen)

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Frauenberg
Koordinaten: 50° 41′ 3″ N, 6° 44′ 20″ O
Höhe: 168 (165–170) m ü. NHN
Fläche: 6,51 km²
Einwohner: 647 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53881
Vorwahl: 02251
Karte
Lage von Frauenberg in Euskirchen
Frauenberg, Luftaufnahme (2016)
Frauenberg (Euskirchen), St. Georg, Luftaufnahme (2016)
Irresheim

Frauenberg mit den Höfen Irresheim ist ein Stadtteil von Euskirchen im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenberg liegt im Nordwesten von Euskirchen, im Norden liegt der Stadtteil Oberwichterich. Westlich an den Ort grenzt das Stadtgebiet von Zülpich, südwestlich mit dem Ort Dürscheven.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenberg liegt unmittelbar an der Anschlussstelle Euskirchen (110) der südlich verlaufenden A 1, westlich führt die B 56n unmittelbar am Ort vorbei. Zwischen Oberwichterich und Frauenberg verläuft die Landstraße 264. Die Hauptdurchgangsstraße des Ortes ist die Landesstraße 61.

Da an der Anschlussstelle Euskirchen von der A 1 Richtung Zülpich abfahrenden Fahrzeuge durch den Ort fahren mussten und dies durch die Zunahme des Verkehrs eine erhebliche Belastung der engen Landesstraße 61 zur Folge hatte, begannen am 15. November 2007 Umbauarbeiten an der B 56n. Durch einen neuen Anschluss der B 56n an die L 61 wird der Verkehr in Richtung Zülpich seit Mai 2008 über die südliche Ausfahrt der Anschlussstelle 110 auf die L 61 geleitet, die Ortsdurchfahrt wurde in eine Tempo-30-Zone umgestaltet.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenberg, Irresheim und Oberwichterich waren immer sehr eng verbunden. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sie eine „Freie Herrlichkeit des jülich'schen Landes“. Später bildeten sie mit einigen anderen Orten die Bürgermeisterei Frauenberg, die von der Stadt Zülpich in Verwaltungsunion mitbetreut wurde.

Grundherren von Frauenberg waren im frühen Mittelalter die Äbte der Reichsabtei Prüm. In einer Urkunde von 899 wird Frauenberg „villa montis in pago Tulpiacensi“ (Landgut am Berge im Zülpicher Gau) genannt.

Die damalige Kirche wurde 1067 durch den Kölner Erzbischof Anno II. dem neu gegründeten Stift St. Georg in Köln überwiesen; St. Georg wurde Kirchenpatron.

Am 1. Juli 1969 wurde Frauenberg nach Euskirchen eingemeindet.[3]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Georg
  • Hofanlage, Backstein, Fachwerkstall, datiert 1844, Annostr. 31
  • Hauskreuz, 18. Jahrhundert, Annostr. 31
  • Kriegerdenkmal, Reiterstatue des Hl.Georg, 1918
  • Wegekreuz, Relief des Hl. Petrus, 18. Jahrhundert, Annostr.
  • Wegekreuz, datiert 1856, In den Weiden
  • Wegekreuz, 18. Jahrhundert, Nideggener Straße
  • Fachwerkhofanlage, datiert 1772, Nideggener Straße 17
  • Friedhofskreuz, 19. Jahrhundert

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Bömmels (* 11. November 1951 in Frauenberg), Maler und Zeichner

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frauenberg (Euskirchen) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Ortsteile. Stadt Euskirchen, 31. Dezember 2017, abgerufen am 7. Juli 2018 (Hauptwohnsitze).
  2. Kölner Stadt-Anzeiger: Noch ein paar Wochen Geduld. (Nicht mehr online verfügbar.) 30. April 2008, ehemals im Original; abgerufen am 21. Juli 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.ksta.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 86.